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Silverstone FT02 - Raven meets TJ07

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Seite 2: Äußeres Erscheinungsbild (1)

 

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Schlichte Eleganz. Das ist es, was die Silverstone-Designer im Kopf gehabt haben müssen, als das FT02 an ihren Reißbrettern entstand. Realisiert wird dieses Vorhaben mit dem vom TJ07 bekannten Unibody. 75 Prozent des Gehäuses werden von einem Stück Aluminium umlaufen, was dem Case ein sehr geschlossenes Auftreten verleiht. Ausgenommen ist natürlich der Deckel, der beim FT02 aufgrund des gedrehten Innenraums genau genommen die Rückseite darstellt – verdrehte Welt also. Der Zweite Design-Trick besteht darin, auf Eye-Catcher jeder Art zu verzichten. Bereits hier fällt die enorme Tiefe des Gehäuses auf. Wer sein System auf den Schreibtisch stellen möchte, sollte daher dringend nachmessen, ob der „reale Desktop“ dem FT02 überhaupt gewachsen ist.

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Da Silverstone aber auf eine Frontklappe verzichtet, wird die ruhige Front unsanft gestört, wenn ein optisches Laufwerk eingebaut wird. Hier wäre es ohne jeden Zweifel die bessere Wahl gewesen, eine Klappe zu verbauen, oder zumindest passende Laufwerksblenden zu integrieren, wie man sie von Lian Li kennt.

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Schön zu sehen ist hier, dass Silverstone wirklich auf ein Stück Aluminium setzt. Befestigt wird die Außenhaut mithilfe von zahlreichen Schrauben. So ist es möglich, die Hülle zu entfernen – stellt sich nur die Frage, wofür dies notwendig sein sollte. Die Materialgüte liegt auf dem von Silverstone bekannt hohen Niveau.

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Auf dem Deckel des Gehäuses befinden sich der groß dimensionierte Power-Button sowie der etwas kleinere Reset-Switch. Beide Tasten wissen mit einem definierten Druckpunkt zu gefallen. Zwischen ihnen wurden die beiden Status-LEDs untergebracht, die blau beleuchtet sind. Hinter einer aufschiebbaren Abdeckung befinden sich die Frontkonnectoren – 2x USB und 2x Klinke. Das ist hinsichtlich des Preises etwas ärgerlich, denn zumindest ein eSATA-Port wäre wünschenswert gewesen. Wirklich störend ist hingegen die Qualität der Kunststoffabdeckung. Nicht nur möchte das Material nicht zum Rest des Gehäuses passen, auch verklemmt sich der Schieber regelmäßig. Hinsichtlich des hohen Preises ist dies ein No-Go – zumal Silverstone beispielsweise beim TJ10 vorgemacht hat, wie hochwertige Front-Panels aussehen sollten.