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Kurztest: NZXT LeXa S - Angriff auf die Mittelklasse

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Seite 2: Äußeres Erscheinungsbild (1)

 

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Das LeXa S sieht dem bekannten und sehr beliebten LeXa ähnlich, kommt aber mit einem kantigeren Design daher. Gleich geblieben ist  indes die große Klappe, welche die optischen Laufwerke verdeckt sowie die Hochglanz-Optik. Gerade bei der großen Klappe ist das aber nicht zwangsläufig ein Vorteil. Wird diese häufig geöffnet, ist sie stets von Fingerabdrücken übersät. Alles in allem hinterlässt das LeXa S einen hochwertigen ersten Eindruck. Sowohl das verwendete Metall als auch die Kunststoff-Front weisen eine hohe Materialgüte für ein Case der 70-Euro-Klasse auf.

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Hinter der Frontklappe befinden sich vier 5,25-Zoll-Schächte sowie eine Aufnahme für ein 3,5-Zoll-Laufwerk. NZXT setzt bei allen Blenden auf die aktuell sehr beliebte Mesh-Optik. Diese hat in der Regel zudem den Vorteil, dass sie dem Luftaustausch zwischen dem Gehäuse-Inneren und der Umwelt wesentlich zugutekommt. Da NZXT beim LeXa S jedoch eine durchgehend geschlossene Frontklappe verbaut, können die Blenden als gefälliges optisches Gimmick eingestuft werden. Ordnung muss jedoch sein: Alle Blenden wurden mit Staubfiltern ausgestattet. Steht die Tür also auch einmal eine längere Zeit offen, hat der Anwender nicht mit einem Staubproblem zu kämpfen.

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Zudem befinden sich hinter der Front-Klappe sowohl der Hauptschalter als auch der Reset-Taster sowie zwei Drehregler für eine praktische, integrierte 2-Kanal-Lüftersteuerung. Die Drehregler liegen gut in der Hand und besitzen einen angenehmen Drehwiderstand.  Weniger angenehm ist es hingegen, dass das Power-Taster hinter der Klappe versteckt wurde. So muss diese bei jedem Systemstart geöffnet werden.  Ein weiteres Manko besteht darin, dass die Tür nur in eine Richtung geöffnet werden kann – Anwender, deren PC auf der linken Seite steht, haben also das Nachsehen.

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Im unteren Bereich der Front weist das LeXa S praktische Belüftungsmöglichkeiten auf. Zudem verleiht dies dem Case dank weiterer Beleuchtungseffekte einen zusätzlichen Eye-Catcher.

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Das Front-Panel – wenn man es beim LeXa S denn so nennen mag – befindet sich im unteren Teil der linken Gehäuseseite. Gerade dann, wenn der PC auf dem Boden steht, ist es daher also nur schwer zu erreichen – hier wäre eine Positionierung im Deckel wünschenswert gewesen.  Es gibt jedoch auch gutes über das Panel zu berichten: mit zwei USB-Anschlüssen, zwei Klinke-Buchsen und einem eSATA-Port fällt es recht umfangreich für die 70-Euro-Klasse aus.