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Obsidian 800D - Corsair wildert im Gehäuse-Geschäft - Äußeres Erscheinungsbild (1)

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Seite 2: Äußeres Erscheinungsbild (1)

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„Einfach riesig!" - so oder zumindest so ähnlich dürfte der Wortlaut jedes Besitzers beim ersten Blick auf das Corsair Obsidian 800D lauten. Das Gehäuse aus Übersee gehört mit 609 mm in der Höhe, 609 mm in der Tiefe sowie 229 mm in der Breite zur Abteilung der stattlichen Big-Tower. Das Gehäuse präsentiert sich in einem schwarzen Kleid aus Stahl, Kunststoff und Aluminium und ist mit einem Leergewicht von 16 kg ein wahres Schwergewicht. Wie die hauseigenen Netzteile, welche seit August 2006 im Handel erhältlich sind, ist auch das Obsidian 800D zum größten Teil pulverbeschichtet. Dadurch ist das Gehäuse weniger anfällig gegen Kratzer und hat so einen entscheidenden Vorteil gegenüber aktuellen Lian-Li- oder Silverstone-Gehäusen.

Das optische Erscheinungsbild des Obsidian 800D ist sehr minimalistisch gehalten und kommt ohne jede Rundung daher. Trotzdem ist das wuchtige Gehäuse aus Übersee aufgrund seiner Größe sehr auffällig und macht auch neben aktuellen Gamer-Gehäusen eine gute Figur. Eine Variante ohne Plexiglas-Fenster ist nicht verfügbar. Allerdings bietet Corsair ein separates Seitenteil für 19,99 US-Dollar im eigenen Online-Store an.

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Die Gehäuse-Front bietet Platz für fünf externe 5,25-Zoll-Laufwerke, die dank praktischen Schnellverschlüssen werkzeuglos befestigt werden. Auf externe 3,5-Zoll-Laufwerksschächte verzichten die Designer des amerikanischen Herstellers. Leider sind diese auch separat nicht erhältlich. Die Front besteht aus einer Mischung aus Aluminium und Kunststoff und wirkt aufgrund eines gebürsteten Finishs sehr edel. Ein großes Herstellerlogo schmückt den untersten Bereich der Front.

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Hinter einer Flip-Down-Klappe im oberen 5,25-Zoll-Schacht befindet sich das obligatorische I/O-Panel. Dieses wartet mit vier USB-2.0-Anschlüssen, einem Firewire-Port sowie zwei Klinkenbuchsen auf. Einen modernen eSATA-Anschluss sucht man bei diesem Testkandidaten jedoch vergebens. Eventuell bessert Corsair ja hier in einer späteren Revision noch einmal nach. Die Power- und Reset-Taster machen einen guten Eindruck und sind gut erreichbar.

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Inmitten der Gehäuse-Front verbaut Corsair eine dezente Tür, hinter der sich vier praktische Schubladen für 3,5-Zoll- respektive 2,5-Zoll-Festplatten befinden. Die Einschübe sind ausschließlich für Serial-ATA-Festplatten geeignet und sind Hot-Swap-fähig. Dies erlaubt einen einfachen Wechsel der Festplatten im laufenden Betrieb. Die Tür ist vollständig aus Aluminium gefertigt und kann auf Wunsch abgenommen werden. Außerdem kann die Aufhängung der Tür mit wenigen Handgriffen von links nach rechts geändert werden.

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Sowohl die 2,5-Zoll- als auch die 3,5-Zoll-Laufwerke werden in den Schubladen verschraubt. Viele andere Hersteller setzen selbst bei deutlich günstigeren Gehäusen auf ein werkzeugloses Design. Die Schubladen werden mithilfe eines innovativen Mechanismus befestigt und machen einen guten Eindruck. Nach dem Lösen eines horizontalen Schiebers, lässt sich jede einzelne Schublade einfach herausziehen und mit einer Festplatte bestücken.