> > > > Lian Li PC-X1000 - ein Wolkenkratzer aus Fernost

Lian Li PC-X1000 - ein Wolkenkratzer aus Fernost

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 4: Das Innenleben (1)

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Mit einem Blick auf die bisherigen Gehäuse der X-Serie war es bereits zu vermuten. Der Innenraum ist in thermische Zonen aufgeteilt. Bei diesem Modell setzt Lian Li gleich auf drei Abteilungen.  Gut zu sehen ist hier die zusätzliche Stablisierungsschiene im mittleren Segment, die von vier Rändelschrauben gehalten wird. Gerade Modding-Freunde werden zudem enttäuscht sein, dass Lian Li nicht auf ein schwarzes Innenleben setzt, wie wir es bei den beiden Geschwistern gesehen haben.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Im Fuße des Towers befindet sich das Netzteil. Direkt daneben ist der Erste von zwei Festplattenkäfigen verbaut.  Im Zusammenspiel mit der recht geringen Tiefe von 390 mm hat dies zur Folge, dass nur rund 200 mm lange Netzteile verbaut werden können, wenn HDDs im „Keller“ des PC-X1000 verbaut werden sollen. Gerade in Bezug auf aktuelle High-End-Boliden der 1000-W-Königsklasse kann es hier recht schnell eng werden. Nach dem Lösen von einer Rändelschraube kann der Käfig aber herausgenommen werden, sodass anschließend 300 mm für Netzteile zur Verfügung stehen.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Leider setzt Lian Li beim PC-X1000 nicht auf die praktischen Schubladen, die wir beispielsweise vom PC-B70 kennen. So müssen die Massenspeicher mit vier Rändelschrauben in den entsprechenden Käfig geschraubt werden. Dank Gummipuffern werden die HDDs gelichzeitig vom Gehäuse entkoppelt. In Sachen Einbaukomfort kann das Gebotene aber nicht mit den bekannten Schubladen mithalten. Zudem ermöglichen die zum Einsatz kommenden Käfige keine Installation von beliebten 2,5-Zoll-Laufwerken.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Die mittlere Zone ist (beinahe) einzig und allein für das Mainboard samt der verbauten Komponenten vorgesehen. Entsprechend steht für Steckkarten eine Einbaulänge von 300 mm zur Verfügung. Zusätzlich hat Lian Li hier zwei Einbau-Slots für 2,5-Zoll-Laufwerke vorgesehen. So richtig möchten diese beiden „Notlösungen“ aber nicht zum sonst wohldurchdachten Innenaufbau des Gehäuses passen. Gut zu sehen sind hier die zahlreichen Kabeldurchführungen, die Lian Li im Mainboard-Tray vorgesehen hat.