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Xigmatek Midgard - Ein Spielergehäuse zum Kampfpreis - Innerer Aufbau (1)

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Seite 4: Innerer Aufbau (1)

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Der Innenraum des Xigmatek Midgard ist komplett schwarz lackiert und bietet einen ähnlichen Aufbau wie Cooler Masters CM 690. Offensichtlich basiert das Xigmatek Midgard auf dem gleichen Rahmen wie das CM 690. Das ist alles andere als unüblich, denn viele Fertigungsstätten in Fernost bieten verschiedenste Grundgerüste zum Verkauf an. Als Beispiel sei Scythes Fenriswolf-Gehäuse genannt, welches mit dem gleichen Rahmen wie das Hiper Anubis daher kommt. Dessen ungeachtet verfügt das Xigmatek Midgard über essenzielle Unterschiede im Vergleich zu Cooler Masters CM 690. Auf diese werden wir im weiteren Verlauf des Reviews noch detaillierter eingehen.

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Sämtliche Laufwerke werden in unserem Testkandidaten werkzeuglos befestigt. Im Gegensatz zu vielen anderen Gehäusen, werden die Laufwerke beidseitig mit einem Schnellverschluss fixiert. Die Schnellverschlüsse greifen sehr gut und sichern die Geräte nahezu perfekt. Wird der Wunsch gehegt, die Laufwerke mit konventionellen Schrauben zu befestigen, können die Schnellbefestigungen einzeln abgeschraubt werden.

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Festplatten und Solid-State-Laufwerke werden in einem um 90°-gedrehten Käfig untergebracht. Insgesamt können bis zu fünf 2,5-Zoll- respektive 3,5-Zoll-Laufwerke montiert werden. Der Laufwerkskäfig ist fest vernietet und lässt sich folglich leider nicht entnehmen.

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Bevor die Festplatten in den Käfig geschoben werden können, müssen diese einzeln auf Träger montiert werden. Die Träger bestehen aus Metall und ähneln denen, die auch Antec beim P183-Gehäuse verwendet. Durch einen Gummipuffer sind die Laufwerke zuverlässig vom Gehäuse entkoppelt, wodurch nur minimale Schwingungen übertragen werden. Die Anschlüsse der Festplatten zeigen nach Innen, womit eine unsichtbare Verkabelung der Geräte möglich ist.

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Auch bei der Fixierung der Steckkarten setzt Xigmatek auf Schnellbefestigungen. Die Kunststoffhalterungen sind jedoch bei etwas wuchtigeren Grafikkarten schnell überfordert und sollten durch konventionelle Schrauben unterstützt oder gar ersetzt werden. Entsprechende Bohrungen mit Gewinde sind erfreulicherweise verfügbar. Bei leichteren Erweiterungskarten agiert die Halterung völlig ausreichend. Dem Anwender stehen maximal 300 mm für etwaige Erweiterungskarten zur Verfügung, wodurch auch aktuelle High-End-Boliden Platz im Xigmatek Midgard finden. Wie Xigmatek uns mitteilte, ist auch hier bereits Nachbesserung geplant. Neue Halterungen sollen ab der nächsten Charge verfügbar sein. Ob bestehende Kunden die Halterung kostenlos von Xigmatek gestellt bekommen, konnte man uns zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen.