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Moneual Moncaso 312 - ein Purist aus Fernost

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Seite 1: Moneual Moncaso 312 - ein Purist aus Fernost

teaser_moneual_312Gerade in Deutschland wird der Markt luxuriöser HTPC-Cases traditionell von einigen wenigen Platzhirschen wie Cooler Master, Lian Li oder OrigenAE dominiert. Dass es aber auch einmal Zeit für etwas Abwechslung sein kann, möchte der asiatische Hersteller Moneual zeigen.

Genau genommen ist der Markt der HTPC-Cases eine (kleine) Welt für sich, denn manche Hersteller, dich sich bereits seit langer Zeit darauf verstehen, erstklassige Gehäuse zu entwerfen, die sich im Wohnzimmer genauso wohl fühlen wie auf dem Schreibtisch, haben es bislang nicht gewagt, ein Tower-Case zu produzieren. Die bekanntesten Beispiele sind hier ohne jeden Zweifel mCubed und natürlich OrigenAE. Ein weiterer dieser Spezialisten ist der Hersteller Moneual (ein kleiner Hinweis zur Aussprache: mon-ju-äl – Sprachwissenschaftler mögen uns den Verzicht auf Lautschrift verzeihen), den es zwar bereits seit einigen Jahren gibt, der bislang auf dem deutschen Markt aber noch nicht wirklich groß in Erscheinung treten konnte. Eines der kleinsten Cases des Herstellers haben wir uns mit dem Moncaso 312 einmal genauer angesehen. Besonders gespannt sind wir dabei, wie sich das rund 215 Euro teure Case im Vergleich mit den Platzhirschen aus unserem Round-Up in Hardwareluxx [printed] 01/2009 schlagen kann.

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HTPC-Cases sind die moderne Inkarnation der Desktop-Gehäuse, die vor Urzeiten den großen Siegeszug der Computer auf allen Office-Schreibtischen einläuteten. Dabei orientieren sich die Hersteller natürlich an dem gängigen Baumaß der HiFi-Industrie, das bei rund 435 mm liegt. So fällt der HTPC einerseits im heimischen Rack nicht auf und es wird sichergestellt, dass sich das gute Stück nahtlos integriert. Neben der eigentlich fixen Breite gibt es aber die wesentlich wichtigere Variable der Höhe. Hierüber lässt sich die Welt der HTPC-Gehäuse recht gut differenzieren. Gehäuse, die höher als 17 cm sind, haben genügend Platz für ein stehendes Netzteil, was bei der fix vorgegebenen Breite die einzige Möglichkeit ist, ein Fullsize-ATX-Board unterzubekommen. Alle Gehäuse, die niedriger sind, haben aufgrund des liegenden Netzteils nur Platz für Micro-ATX-Mainboards.

Zunächst einmal ein Blick auf die Eckdaten unseres Moncaso 312: