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Corsair Harpoon RGB im Test - günstig und gut?

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Seite 3: Software und Praxiseindrücke

Die Software

Die Harpoon RGB wird von Corsairs hauseigener Software, der Corsair Utility Engine, unterstützt. Damit können unterschiedlichste Corsairprodukte mit einer einzelnen Software verwaltet werden. Die Maus wird über vier übersichtliche Menüpunkte konfiguriert. Unter Aktionen können die Tasten frei belegt werden. Auch ein Makro-Editor lässt sich dafür aufrufen. Wer die RGB-Beleuchtungszone nicht für die DPI-Anzeige, sondern für Effekte wie Regenbogen nutzen möchte, kann die unteren Beleuchtungseffekte einstellen. Besonders umfangreich sind die Einstellungsmöglichkeiten im DPI-Menü. Hier wird die DPI-Stufe in (groben) 250er-Schritten ausgewählt und die dazu gewünschte RGB-Farbe exakt festgelegt. Auch ein Deaktivieren einzelner Stufen ist möglich. Das Optionen-Menü gibt sich hingegen mager - dahinter verbergen sich nur zwei Einstellungen für den Mauszeiger.

Insgesamt zeigt sich die Software klar strukturiert, übersichtlich und auch optisch ansprechend. Natürlich gibt es Mäuse mit noch mehr Konfigurationsmöglichkeiten, die wichtigsten Settings werden aber allemal geboten. Dabei speichert Corsair die DPI-Konfiguration sogar im Speicher der Harpoon RGB. Dadurch wird sie unabhängig von der Software auch an anderen PCs nutzbar.

In der Praxis

Nimmt man die Harpoon RGB in die Hand, fällt zuerst die kompakte Form auf. Unter großen Händen verschwindet die Maus regelrecht. Eine Nutzung im Palm-Grip war uns deshalb nur bedingt möglich, stattdessen haben wir vor allem im Claw- und Fingertip-Grip harpuniert. Die leichtgewichtige Maus gleitet auf ihren vier Mausfüßen blitzschnell und mühelos über das Mauspad. Dabei zeigt sich, dass der verbaute Sensor ein allemal solider optischer Sensor ist. Er ist dem PMW-3360 (und auch dem bewährten PMW-3310) auf dem Papier zwar sowohl bei Auflösung als auch bei Beschleunigung und Abtastgeschwindigkeit klar unterlegen, für die meisten Nutzer dürfte das in der Praxis aber weniger entscheidend sein. Wichtiger ist, dass der Sensor nicht mit auffälligen Mauskorrekturen stört. Selbst in absoluten Grenzsituationen kamen wir kaum an den Punkt, an dem wir uns für das letzte Quäntchen Präzision vielleicht doch einen höherklassigen Sensor gewünscht hätten. Man sollte nicht zu hohe Ansprüche an eine niedrige LOD stellen. Im direkten Vergleich mit unserer Redaktionsmaus mit PMW-3310, der Mionix Avior 7000, fiel zumindest eine merklich höhere LOD der Corsairmaus auf. Eine Möglichkeit zur LOD-Anpassung gibt es bei der Harpoon RGB nicht.

Die von Corsair angegebenen 6.000 DPI dürfte der Sensor eigentlich nur dank Interpolation erreichen. Pixart selbst spezifiziert ihn mit 3.500 DPI und auch Ozones Neon 3K (eine der anderen in Deutschland erhältlichen Mäuse mit PMW-3320) ist eine 3.500-DPI-Maus. Subjektiv nimmt bei der Harpoon RGB die Präzision oberhalb der 3.500-DPI-Marke auch tatsächlich ab. Praktisch dürften allerdings nur die wenigsten Spieler überhaupt mehr als 3.500 DPI nutzen. 

 

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Kommentare (12)

#3
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Registriert seit: 20.07.2009

Bootsmann
Beiträge: 580
http://www.pixart.com/product_data.asp?product_id=123&productclassify_id=1&productclassify2_id=3&partnumber=PMW3320DB-TYDU
#4
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Registriert seit: 20.07.2009

Bootsmann
Beiträge: 580
Sorry für die 3-fach posts aber euer CMS ist immer noch vollkommen unbrauchbar bei Posts auf Newsartikel. Edit funzt nicht wegen Rechteproblem.

Auf der Corsair seite wird interessanterweise der verwendete Sensor nichtmal aufgeführt...aber auch hier mit bis zu 6000 dpi ...das kann im leben nicht der 3320 sensor sein, wo habt ihr die info her?

http://www.corsair.com/en-us/harpoon-rgb-gaming-mouse
#5
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Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 3675
@sabrehawk2: Aus dem Corsair Reviewer's-Guide. Auch andere Seiten geben das so an:
Review: Corsair Harpoon RGB - Peripherals - HEXUS.net

Ich habe ja auch im Test ausgeführt, dass Pixart den Sensor eigentlich max. mit 3.500 DPI spezifiziert und Corsair vermutlich interpoliert.
#6
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Registriert seit: 28.03.2004

Kapitänleutnant
Beiträge: 1570
Oh gut das ich gewartet habe da hab ich glaub den Ersatz für meine Roccat Kone Pure gefunden :) suche seid längeren eine kleine gute Gaming Maus. Meine Roccat Kone Pure gibt leider den Geist auf produziert ständig doppelklicks obwohl man nur einmal drückt dann schmiert wieder der Treiber ab usw.. :) Mal Testen freut mich .. hat sonst noch wer Alternativen für eine Roccat Kone Pure? Lg
#7
Registriert seit: 17.09.2016

Matrose
Beiträge: 31
Ich bin von der Razer Imperator zur Kone Pure gekommen. Die Razer ist haptisch und ergonomisch - zumindest für meine Pranken - noch einen Tick besser als die Pure, geht aber zuverlässig nach 12-14 Monaten an ungewolltem Doppelklick zugrunde (ich hatte zwei nacheinander). Die Pure hält die selbe (hohe) Belastung bei mir seit rund drei Jahren aus.
#8
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Registriert seit: 31.12.2008
Darmstadt
Admiral
Beiträge: 23709
hehe. ich hab 2 pures gehabt und beide sind innerhalb von ca. 8 Monaten am Doppelklick gestorben
#9
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Registriert seit: 27.02.2011
Wien
Oberbootsmann
Beiträge: 781
Zitat
die aktuell wohl einzige andere Maus mit PMW-3320


Gaming Mouse Sensor List
#10
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Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 3675
@woll3: Danke für den Hinweis und Link, sehr praktisch und gleich mal als Lesezeichen gesichert. Ich hatte über Geizhals gesucht, das war wohl weniger sinnvoll. Textstelle ist entsprechend angepasst.
#11
Registriert seit: 18.01.2015
Norwegen - Bergen
Stabsgefreiter
Beiträge: 266
Schön das Corsair Produkte für alle Hände anbietet. Ich liebe meine M65 Pro. das Gewicht stört mich eigentlich kaum. bei Hoher DPI muss man die Maus weniger heben.

und das Gewicht sagt mir das die Maus hochwertig ist.
#12
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Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 3675
@csch92: Es sollte auch nicht so klingen, als wäre die M65 Pro wegen dem Gewicht schlecht - was das Gewicht angeht, hat ja jeder seine Vorlieben. Im Vergleich wird nur schön deutlich, wie unterschiedlich die beiden Corsairmäuse sind.
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