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Sharkoon Skiller SGM1 im Test - Praxiseinsatz und Fazit

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Seite 3: Praxiseinsatz und Fazit

Praxiseinsatz

Als eher große und ergonomisch geformte Rechtshändermaus dürften die meisten Nutzer die Skiller SGM1 im Palm Grip nutzen. Dabei ruht die Hand komfortabel auf dem gummierten Mausrücken. Gut aufgehoben sind auch Daumen und kleiner Finger auf den seitlichen Ablageflächen. Insgesamt ist das Design so komfortabel, dass uns auch nach stundenlanger Nutzung keine Ermüdungserscheinungen auffielen. 

Sharkoon Skiller SGM1

Die fünf PTFE-Gleitflächen gruppieren sich rund um den Sensor. Für sich genommen fallen die Gleitflächen eher klein aus, dem guten Gleitvermögen schadet das in Summe aber nicht. Besonders ohne Gewichte gleitet die Skiller SGM1 müheloser über das Test-Mauspad (SteelSeries QcK Heavy), als man es mit Blick auf die eher wuchtige Form erwarten würde. Und auch der PMW-3336-Sensor überzeugt. Wie die Maus selbst ist er ein Allrounder, der egal ob Office- oder Gaming-Nutzung eine gute Figur macht. Wie immer gilt, dass die hohe maximale DPI-Zahl für die Praxis irrelevant ist - wir haben die Skiller SGM1 beispielsweise überwiegend mit 2.400 DPI genutzt. Wichtiger ist, dass die Mausbewegungen vom Sensor möglichst 1:1 übertragen werden und es keine Störeinflüsse gibt. So fällt positiv auf, dass die Maus dank einer hinreichend niedrigen LOD auch beim Anheben und Umsetzen nicht groß verreißt. Gleichzeitig ist der Sensor auch auf anspruchsvollerem Untergrund funktionsfähig. Die weiße Tischplatte, vor der der ADNS-3310 unserer Vergleichsmaus kapituliert, stellt für den PMW-3336 kein Hindernis dar.  

Fazit

Für nicht einmal 40 Euro erhält man mit der Skiller SGM1 eine Maus, die so ziemlich alles bietet, was man aktuell von einer Gamingmaus erwarten kann. In erster Linie sind das ein überzeugender optische Sensor und präzise Omron-Switches für die beiden Haupttasten. Sharkoon belässt es aber nicht dabei und spendiert der Skiller SGM1 unter anderem ein flexibles Gewichtssystem, sieben DPI-Stufen inklusive einer DPI-Anzeige, eine RGB-Beleuchtung, ein 4-Wege-Scrollrad und genug Zusatztasten selbst für MOBAs. Die Software ist nicht nur vergleichsweise übersichtlich, sie ermöglicht es auch, unterschiedlichste Parameter so anzupassen, wie es der Nutzer bevorzugt. Einzig das Beleuchtungssystem lässt sich dort nicht ganz so frei anpassen wie bei manchem Konkurrenzprodukt. Am nützlichsten ist es aber ohnehin, wenn es zusätzlich zur weniger gut sichtbaren DPI-Anzeige die DPI-Stufe über die zugeordnete Farbe anzeigt. Und selbst auf Details wie das ummantelte Kabel mit Klettverschluss oder eine Maustasche als Zubehör muss man bei der Skiller SGM1 nicht verzichten.

Am ehesten ist es noch die ergonomische Rechtshänderform, die Nutzer abschrecken könnte. Die Maus wurde so gestaltet, dass sie in erster Linie für den Palm-Grip geeignet ist. Wer lieber mit Fingertip- oder Claw-Grip spielt, könnte damit seine Probleme haben. Im Palm-Grip genutzt, zeigt sich die Skiller SGM1 aber komfortabel und ist nicht nur beim Spielen, sondern auch bei stundenlangen Office-Arbeiten eine angenehme Maus. 

Sharkoon Skiller SGM1

Zuletzt haben wir Gigabytes Xtreme XM300 mit einem Preis-Leistungs-Award ausgezeichnet. Sie kostet wie die Skiller SGM1 knapp 40 Euro. Die Xtreme XM300 ist klarer auf den FPS-Einsatz hin ausgelegt. In dieser Disziplin konnte sie uns noch etwas mehr überzeugen als die Skiller SGM1. Dafür ist die Sharkoon-Maus aber nicht nur besser ausgestattet, sondern auch vielseitiger. Gerade wer eine Maus für die Alltagsnutzung und unterschiedliche Spielegenres sucht, dürfte mit der Skiller SGM1 glücklicher werden. 

Sharkoon hat nicht nur so ziemlich alle Haken an die Featureliste gesetzt, sondern mit der Skiller SGM1 auch eine stimmige Allround-Maus entwickelt. Weil sie dabei keine 40 Euro kostet, zücken wir unseren Preis-Leistungs-Award.

Sharkoon Skiller SGM1

Positive Aspekte der Sharkoon SKILLER SGM1:

  • solider optischer Sensor
  • DPI-Anpassung in sieben Stufen, separate DPI-Anzeige bzw. auch Anzeigemöglichkeit über RGB-Beleuchtungsfarbe
  • fünf Daumentasten, 4-Wege-Scrollrad
  • übersichtliche und vielseitige Software, auch mit Makro-Funktionalität
  • Gewichtsanpassung
  • selbstklebende Ersatzgleitfüße und Maustasche inklusive

Negative Aspekte der Sharkoon SKILLER SGM1:

  • reine Rechtshändermaus; durch Form Mausgriff (Palm-Grip) recht klar vorgegeben
 

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Kommentare (3)

#1
customavatars/avatar101953_1.gif
Registriert seit: 05.11.2008

Bootsmann
Beiträge: 626
Lustigerweise geht der Trend bei Mäusen aktuell eher in die entgegengesetzte Richtung: viel Geld für wenig Ausstattung.
Ich mag die Optik der Zowie Mäuse, habe mir aber auf Grund meiner eigenen positiven Erfahrungen mit Logitech eine G502 gekauft (mangels Experimentierfreudigkeit).
#2
Registriert seit: 02.09.2010
Bergisch Gladbach
Vizeadmiral
Beiträge: 6378
Ich bin vor kurzem von einer Logitech MX518 zwangsweise umgestiegen auf die G400s und bin damit Top bedient.
#3
customavatars/avatar91057_1.gif
Registriert seit: 07.05.2008
hinter den 7 Bergen
Leutnant zur See
Beiträge: 1172
Zitat SystemX;25002625
Ich bin vor kurzem von einer Logitech MX518 zwangsweise umgestiegen auf die G400s und bin damit Top bedient.


dito hier!
die gute alte MX518, hab sogar 2 davon "aufgebraucht" aber die G400s tus soweit gleich. Zwei Daumentasten sind genug, für mich zumindest
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