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Corsair Void USB und Logitech G633 im Doppeltest

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Seite 5: Logteich G633 Artemis Spectrum im Detail (2)

Auch im weiteren Verlauf gibt es zahlreiche Parallelen zwischen Logitech G633 und Corsair Void.

logi 633 5
Logitech G633

Auch Logitech verzichtet bei der Wahl des USB-Kabels auf die klassische Kabelfernbedienung und positioniert die Bedienelemente am Headset an der gleichen Stelle wie Corsair: am hinteren unteren Eck der linken Ohrmuschel. Beim eigentlichen Bedienungskonzept gibt es dann aber doch deutliche Abweichungen. Während Corsair die Bedienung bewusst einfach hält und auf ein einziges Element setzt, verbaut Logitech 4 Taster, einen Schieberegler und ein Drehrad – das verlangt natürlich zum Start nach einer deutlich längeren Eingewöhnungsphase, hat man sich einmal an die Belegung gewöhnt, geht der Rest aber recht gut von der Hand.

logi 633 2
Logitech G633

Insgesamt gibt es drei Tasten um vorab definierte Profile abzurufen, der vierte und unterste Taster dient dazu, das Mikrofon stummzuschalten. Noch einmal darunter wurde der Drehregler für die Lautstärke untergebracht. Ganz oben auf der Ohrmuschel hat Logitech hingegen den Schiebeschalter positioniert, um zwischen USB- und Klinke-Anschluss umzuschalten. Da dieser wohl nur selten genutzt werden wird, stört die Positionierung nicht weiter – im Gegenteil, der Switch hätte gern noch etwas weniger präsent sein dürfen.

logi 633 9Logitech G633

Auch Logitech setzt bei seinem neuen Gaming-Headset auf ein wegklappbares Mikrofon. Rein optisch gelingt Logitech dabei die überzeugendere Lösung. Das Mikrofon kann nicht nur geklappt werden, sondern ist auch ausziehbar und lässt sich damit ganz geschickt unsichtbar verstauen – in diesem Fall sieht das G633 auch auf den zweiten Blick wie ein normaler Kopfhörer aus. Was optisch zu gefallen weiß, hat komforttechnisch aber Nachteile gegenüber Corsair, denn ein optisches Feedback kann Logitech nicht anbieten.

Die Software im Detail

Logitech wählt logischerweise den gleichen Weg, den wir auch bei Corsair gesehen haben und integriert das G633 in seine Gaming-Software. Auch hier sind also Nutzer im Vorteil, die sich für eine Gaming-Serie entscheiden, denn dann können alle Gerätschaften zentral verwaltet werden. Optisch ist die Software ansprechend gestaltet und wirkt etwas moderner als Corsairs Lösung – wichtig ist aber natürlich wie das eigentliche Handling aussieht. Logitech setzt auf eine etwas feinere Aufgliederung und spendiert seiner Software insgesamt vier Reiter mit Konfigurationsmöglichkeiten.

logitech setup 2
Logitech G633

Im ersten Tab lassen sich den drei G-Tasten verschiedenste Funktionen zuweisen. Im Auslieferungszustand werden so die Equalizer-Einstellung gewechselt, der Surround-Sound eingeschaltet oder die Effekte gewechselt, es lassen sich aber auch selbstständig verschiedenste Presets konfigurieren, die wiederum bestimmten Programmen zugewiesen werden können.

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Logitech G633

Im zweiten Reiter dreht sich alles um die Beleuchtung, die theoretisch auch ausgeschaltet werden kann. Hier kann konfiguriert werden, welche der Beleuchtungszonen aktiv ist, in welcher Farbe sie erstrahlt und mit welchem Effekt beleuchtet wird. Zudem lässt sich die Beleuchtung in Abhängigkeit von einem Profil erstellen. Ebenso kann das G633 so konfiguriert werden, dass nach einem voreingestellten Zeitrahmen die Beleuchtung deaktiviert wird.

Beim Equalizer vertraut auch Logitech auf die Kombination von Presets und einem Equalizer – auf diesem Wege kann jedes der Presets nach den eigenen Bedürfnissen angepasst werden, wobei Logitech – genau wie Corsair – zum Start recht brauchbare Abstimmungen liefert. Logitech erlaubt es zudem weitere Equalizer Presets hinzuzufügen und alle Abstimmungen direkt auf dem G633 zu speichern. So ist es kein Problem, auch einmal zu einem anderen System zu wechseln.

Abgerundet werden die Einstellungen vom Surroundsound. Logitech erlaubt es, die virtuellen „Kanäle“ einzeln in ihrer Lautstärke abzustimmen und zwischen Dolby und DTS zu wechseln.

Das Logitech G633 im Klangcheck

Während Corsair noch auf einen großen 50-mm-Treiber setzt, greift Logitech zu Lautsprechern, die eine Nummer kleiner sind und es auf 40 mm bringen. Ein Nachteil ist das nicht, wie unser Klangcheck zeigt.

Bereits ab den ersten Takten von „Forgiven not Forgotten“ der Corrs fällt auf, dass das G633 in der Flat-Einstellung des Equalizers den wesentlich ausgewogeneren Klang bietet. Sprich: Der Bass ist weniger präsent, aber dennoch unzweifelhaft vorhanden. Entsprechend klingt das G633 ohne Zutun des Nutzers wesentlich runder, gleichzeitig aber weniger spektakulär. Gerade bei der Musikwiedergabe macht sich das positiv bemerkbar, denn kleine Details sind präsenter und gehen im Bass-Gewummer nicht unter. Ebenso wirkt das G633 bei der Wiedergabe noch einen Tick präziser. Abstriche müssen hingegen bei der Räumlichkeit gemacht werden, denn hier hat das Void die Nase ganz klar vorne, auch was die Spielfreude angeht. Beim G633 entsteht zudem eine deutlichere Trennung zwischen linkem und rechtem Kanal.

logi 633 10
Logitech G633

Logitechs Grundsetup bietet auch dann einen Vorteil, wenn das G633 in seinem natürlichen Umfeld bewegt wird, beim Spielen. Details gehen nicht im Bassgewitter unter, sodass an dieser Stelle keine Nachteile entstehen.

Wie beim Corsair Void gilt auch beim Logitech G633, dass der virtuelle Surround-Sound gewöhnungsbedürftig ist. Am Ende hängt es vom Nutzer ab, ob er den entsprechenden Regler aktiviert und mit dem Ergebnis zufrieden ist. Dank der umfangreicheren Einstellmöglichkeiten haben Freunde vom virtuellen Surround-Sound allerdings bessere Möglichkeiten, zu einem überzeugenden Gesamtergebnis zu kommen.

Wer keine Lust hat, exzessiv an den Reglern des Equalizers zu arbeiten, fährt mit dem G633 damit etwas besser, denn das Grundsetup ist tonal stimmiger und neutraler.

 

 

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Kommentare (13)

#4
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Registriert seit: 23.01.2012
Dromund Kaas
Kapitän zur See
Beiträge: 3257
Zitat Clonemaster;24010219
Ganz wichtig die RGB Beleuchtung, damit man sich passend zu Weihnachten die Christbaum-Beleuchtung spart.


Ich bin ja selbst großer RGB Fan, aber wenn ich es auf der Möhre hab seh ich es ja nicht^^
Also Beyerdynamic FTW
#5
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Registriert seit: 17.12.2002

Miles are my Meditation
Beiträge: 58612
"Ob das High-End-Duo diese Preise rechtfertigen kann und welches Headset besser zu welchem Nutzertyp passt, klären wir auf den kommenden Seiten."

High End?!? Nicht euer ernst, oder? High-End ist an den Geräten nichts, nicht mal der Preis. Preislich liegt das Zeug eher im Einsteigerbereich und klanglich kann ich nur vermuten, dass man vielleicht Klang für ~40-50€ bekommt.
#6
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Registriert seit: 17.02.2009
Sachsen, Brandis b. Leipzig
Admiral
Beiträge: 16805
Ich lese die Tests schon garnich mehr. Die meisten Artikel sind supi... aber was Sound angeht ist man hier falsch. o.O

Hier wird "Highend" am Preis festgemacht, ich gucke mir die Headsets mal bei Gelegenheit an. :fresse:


P.S: Jup... ich hab atm auch nur nen Logi Z323 am PC dran, ist aber eher den Platzverhältnissen geschuldet denn etwas anderem. :P
#7
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Registriert seit: 11.12.2011
NRW
Korvettenkapitän
Beiträge: 2170
Ich hab bei "Einfluss eines guten Headsets" aufgehört zu lesen.
#8
Registriert seit: 15.05.2013
Ruhrpott
Korvettenkapitän
Beiträge: 2276
Ich nehme gerne mal ein Exemplar dieser "High-End" Headsets und schicke es gegen meinen Superluxx in den Test.
Ich bin mir sehr sicher, dass am Ende der Superluxx bei mir bleibt und beides Headsets zurückgehen.
Zieht man Preis-Leistung mit ins Kalkül hinein ist es endgültig aus für die Headsets.
#9
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Registriert seit: 13.03.2008

Kapitänleutnant
Beiträge: 1679
Ist mir echt ein Rätsel warum ihr überhaupt solche Peripherie testet. Eigentlich solltet ihr, auch grade wegen des immer wiederkehrenden, neagtiven User-Feedbacks den Herstellern deutlich machen, dass sie ihren RGB-Kack einstellen und entweder gescheite KH bauen oder es ganz sein lassen.

Aber wenn ihr schon testet, dann besorgt euch bitte qualitativ hochwertige KH um auch einen echten Vergleich zu haben. Dann würde nämlich die Bewertung auch deutlich schlechter ausfallen und damit die Produkte realitätsnaher bewertet werden: nämlich "keine Kaufempfehlung".

Für 100€ gibt es bereits solide KH aus dem Studiobereich, die klanglich deutlich mehr bieten als dieser Gamer-Schrott.

Würde mich echt mal interessieren, warum ihr hier der Industrie ständig den Gefallen tut, schlechte Produkte ins Rampenlicht zu zerren, Bewertung hin oder her. Eigenlich sollten diese Dinger mit "Sry, aber sowas tun wir unseren Ohren nicht an" direkt an die Hersteller zurück geschickt werden!
#10
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Registriert seit: 13.03.2008

Kapitänleutnant
Beiträge: 1679
Sry für den harschen Kommentar. Aber mit solchen Testberichten erweckt ihr den Eindruck, dass es zum einen in Ordnung ist solche Produkte auf den Markt zu werfen, zum anderen dass der Kauf solcher Peripherie unter Umständen (oder je nach persönlicher Präferenz) völlig ok ist.

Im Grunde darf und soll auch jeder kaufen was er möchte, aber hier wird der Anschein erweckt, dass der Preis gerechtfertigt ist, weil man irgendwo noch ein Fitzelchen Qualität finden kann, die diese Annahme rechtfertigt.

Ihr solltet euch darüber im Klaren sein, dass der Großteil der Kunden maximal solche Tests und vllt noch Amazon Rezensionen liest. Es wird sich kaum jmd die Mühe machen die Foren zu wälzen und die Wahrscheinlichkeit dass man so auf solide Kaufempfehlungen von Madz oder anderen trifft geht daher gegen Null.

Gerade im Bereich Audio solltet ihr nochmal eure Maßstäbe/Kriterien überdenken. Derzeit kann ich persönlich in diesem Segment nur eine intensive Forensuche oder andere Hardware-Seiten mit gutem Gewissen empfehlen.

Ihr seid in anderen Bereichen deutlich kompetenter - wäre schön, wenn man das für den Bereich Audio auch hätte ;)
#11
customavatars/avatar4557_1.gif
Registriert seit: 17.12.2002

Miles are my Meditation
Beiträge: 58612
Zitat Hiserius;24032502
Sry für den harschen Kommentar. Aber mit solchen Testberichten erweckt ihr den Eindruck, dass es zum einen in Ordnung ist solche Produkte auf den Markt zu werfen, zum anderen dass der Kauf solcher Peripherie unter Umständen (oder je nach persönlicher Präferenz) völlig ok ist.

Im Grunde darf und soll auch jeder kaufen was er möchte, aber hier wird der Anschein erweckt, dass der Preis gerechtfertigt ist, weil man irgendwo noch ein Fitzelchen Qualität finden kann, die diese Annahme rechtfertigt.

Ihr solltet euch darüber im Klaren sein, dass der Großteil der Kunden maximal solche Tests und vllt noch Amazon Rezensionen liest. Es wird sich kaum jmd die Mühe machen die Foren zu wälzen und die Wahrscheinlichkeit dass man so auf solide Kaufempfehlungen von Madz oder anderen trifft geht daher gegen Null.

[U]Gerade im Bereich Audio solltet ihr nochmal eure Maßstäbe/Kriterien überdenken.[/U] Derzeit kann ich persönlich in diesem Segment nur eine intensive Forensuche oder andere Hardware-Seiten mit gutem Gewissen empfehlen.

Ihr seid in anderen Bereichen deutlich kompetenter - wäre schön, wenn man das für den Bereich Audio auch hätte ;)

Den ganzen Beitrag kann ich nur unterschreiben. Besonders die markierten Aussagen.
#12
Registriert seit: 06.02.2010

Korvettenkapitän
Beiträge: 2170
Was soll das void beim Corsair aussagen?
#13
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Registriert seit: 13.03.2008

Kapitänleutnant
Beiträge: 1679
Zitat Freak2003;24043380
Was soll das void beim Corsair aussagen?

Such dir was aus: https://en.wikipedia.org/wiki/Void
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