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Steelseries APEX im Test

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Seite 2: Zusatzfeatures, Schreibverhalten und Programmierbarkeit

Highlights & Zusatzfeatures:

Die APEX verfügt über insgesamt fünf Beleuchtungszonen. Die zwei Bereiche der Makrotasten, die eigentliche Tastatur und der Nummernblock können separat beleuchtet werden. Hinzu kommt das Herstellerlogo über dem Nummernblock. Ohne installierte Software ist jeder einzelne Bereich bereits mit einer anderen Farbe belegt. Nach dem Download und der Installation der Software von Steelseries kann der Nutzer dann die Farben individuell wählen. Zudem ist es möglich, jeden Bereich mit der aktivierten Makroebene zu verknüpfen. Damit wird dem Gamer angezeigt, welche Ebene gerade aktiv ist. Um bei vielen Makros den Überblick nicht zu verlieren sicher ein gutes Feature.

Steelseries APEX Gaming Keyboard

Was auf den ersten Blick sofort auffällt ist die überdimensionale Leertaste. Steelseries nutzt den vorhandenen Platz in der Tiefe sinnvoll und gestaltet die Leertaste rund doppelt so breit. Die Idee finden wir unter dem Gaming-Aspekt super. Damit ist in jeder Situation sicher gestellt, dass der Nutzer die Leertaste mit einem der beiden Daumen erwischt.

Steelseries APEX Gaming Keyboard

Zu den eigentlichen vier Pfeiltasten kommen zwei weitere hinzu. Wollte man sich in einem Spiel sonst diagonal bewegen, musste man zwei Pfeiltasten betätigen. Mit der APEX ist nur noch ein Tastendruck nötig. Natürlich funktioniert das nur in der Vorwärtsbewegung. Da aber viele Gamer die Tasten W-A-S-D für die Bewegungsabläufe nutzen, werden die zusätzlichen Pfeiltasten wahrscheinlich nicht sehr oft genutzt. Zudem ist der Anwender beim Benutzen der W-A-S-D Tasten schon deutlich näher an den programmierbaren Makrotasten. Der Weg von den Pfeiltasten auf die andere Seite ist einfach zu groß.

Steelseries APEX Gaming Keyboard

Auch bei Steelseries kommt ein gesleevtes Kabel zum Einsatz. Gute Flexibilität und eine lange Lebensdauer zeichnen diese Art von Kabel aus. Zudem spendiert Steelseries der APEX zwei weitere USB-Anschlüsse. Die APEX besitzt insgesamt zwei USB-Kabel. Ein Kabel für die Funktion inkl. Beleuchtung, während ein weiteres für die Nutzung der beiden USB-Ports nötig ist. Zwei zusätzliche USB-Ports können im täglichen Leben als klarer Pluspunkt angesehen werden.

Schreibverhalten

Bei der APEX handelt es sich nicht um eine mechanische Tastatur. Normale Rubber-Domes finden Ihren Einsatz unter den beleuchteten Tasten. Der Nachteil gegenüber den mechanischen Switches ist bekannt: Mit der Zeit ändert sich das Schreibverhalten der Rubber Domes, da der Kunststoff mit der Dauer der Nutzung müde wird. Dennoch wirbt Steelseries mit einem flachen Tastendesign für schnelle Aktionen ohne Zeitverlust. In der Tat: Der Weg bis zum Anschlag ist sehr gering und misst nur ca. 3,5 Millimeter. Der Anschlag selbst ist relativ weich aber dennoch definiert und nicht schwammig. Der Auslöser kommt nach ca. einem Millimeter zum Vorschein. Typisches Rubber-Feeling ist spürbar: Kurz vor dem Auslöser steigt die benötigte Kraft etwas an, kurz nach dem Auslösen hüpft die Taste leichtgängig bis zum Anschlag. Natürlich haben wir auch diesen Artikel wieder mit dem Testkandidaten geschrieben. Der Umstieg fiel relativ leicht und schnelles Schreiben war nach nur wenigen Minuten möglich. Doch gerade die zusätzlichen Pfeiltasten sind am Anfang etwas verwirrend. Sehr oft wurde nicht einer der ursprünglichen Pfeile, sondern einer der zwei Diagonalen erwischt. Um während dem Spielebetrieb die Makrotasten sicher zu erwischen, sind diese etwas höher als die F-Tasten angeordnet. Im Spielebetrieb hat die Idee äußerst gut funktioniert.

Programmierbarkeit:

Die Software für die Programmierung der APEX legt Steelseries nicht bei und muss von der Herstellerseite heruntergeladen werden. Neben dem Tool für die Programmierung ist auch ein weiteres für das Firmwareupdate dabei. Damit lassen sich nicht nur die APEX, sondern auch andere Produkte von Steelseries updaten. Doch nun zum eigentlichen Tool: Natürlich lassen sich damit alle Tasten der APEX individuell programmieren. Jeder der Tasten lässt sich durch einen Klick eine Funktion oder ein Makro zuweisen. Insgesamt stehen dem Nutzer auf diesem Wege rund 140 frei programmierbare Tasten zur Verfügung. Multipliziert mit den vier Ebenen ergibt dies 560 mögliche Befehle. Der Programmierung sind somit keine Grenzen gesetzt. Natürlich kann der Gamer verschiedene Profile beispielsweise für verschiedene Games anlegen. Sobald ein Spiel geöffnet wird, lässt sich einstellen, dass das dazugehörige Profil im Hintergrund automatisch geladen wird. Jeder der Ebenen kann eine Farbe zugewiesen werden, damit der Nutzer schnell erkennt, welche Ebene gerade aktiv ist. Insgesamt 16,8 Millionen Farben stehen zur Auswahl. In der Software für die Programmierung lassen sich zudem die Abtastrate der APEX und das Tastaturlayout einstellen. Die Software selbst ist einfach und übersichtlich gestaltet. Die Programmierung ist selbsterklärend und sollte auch jedem Neuling nicht sonderlich schwer fallen. Der Funktionsumfang der Software hat uns sehr gut gefallen. Gerade die Option mit den Ebenen und deren Beleuchtung ist eine sehr gute Idee. Der Nutzer behält auch dann bei vielen programmierten Tasten den Überblick. Ein kleines Gimmik besitzt die Software zudem auch noch: Mit der Option Statistik lassen sich die Tastenanschläge der einzelnen Tasten zählen. Ob das eventuell zum Spielerfolg beitragen kann, bleibt jedem selbst überlassen. Interessant ist die Option allemal.

Fazit

Verarbeitung und Design: An der Verarbeitung der Materialien gibt es nichts zu meckern. Keine unterschiedlichen Spaltmaße und scharfe Kanten sind vorhanden. Doch bei der Wahl der Materialien hätte der Hersteller zu etwas Hochwertigerem greifen sollen. Gerade der Bereich der Handballenauflage wirkt sehr hart und kühl. Andere Hersteller setzen hier auf deutlich hochwertigere und weichere Materialien. Die Oberfläche zwischen den Tasten hätte man nach unserer Meinung nach nicht schlechter auswählen können. Auf dem ersten Blick wirkt die hochglänzende Optik zwar schick, doch schon nach einer kurzen Nutzung sieht die APEX einfach nicht mehr schön aus. Die Oberflächen werden von Fingerabdrücken und Staub verunstaltet. Dass Steelseries der APEX gleich zwei USB-Ports spendiert, finden wir sehr gut.

Steelseries APEX Gaming Keyboard

Technisch konnte uns die APEX schon deutlich mehr überzeugen. Obwohl sich unter den Tasten herkömmliche Rubber Domes befinden, wusste das Schreibverhalten durchaus zu gefallen. Gerade die geringen Wege bis zum Auslöser und Anschlag sind klar von Vorteil. Die Eingewöhnungsphase war damit sehr gering. Die Programmierbarkeit ist wirklich ausgezeichnet. Dem Nutzer stehen dank der vier Ebenen über 500 programmierbare Tasten zur Verfügung. Die Einfachheit und Übersichtlichkeit der Software konnte zudem überzeugen. Auch die Idee, jede Ebene mit einer separaten Farbe zu belegen, gefällt uns sehr gut. Dank der vier Zonen hat der Nutzer viele Gestaltungsfreiräume, nicht nur bei der Programmierbarkeit, sondern auch bei der Beleuchtung. Summa summarum ist die APEX eine ausgezeichnete Tastatur für den MMO-Gamer. Dennoch, für den stolzen Preis von ca. 100 Euro hätten wir uns an der ein oder anderen Stelle hochwertigere Materialien gewünscht. Was wir beanstanden, ist also rein der Optik geschuldet. Wem die Materialien und die Optik gefallen, wird mit der APEX von Steelseries sicher nichts falsch machen.

Positive Eigenschaften der Steelseries APEX:

  • Programmierbarkeit
  • Individuelle Beleuchtung der vier Zonen
  • Pro Ebene eigene Beleuchtung

Negative Eigenschaften der Steelseries APEX:

  • Hochglänzende Oberflächen
  • Kalte und harte Materialien
 

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Kommentare (9)

#1
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Registriert seit: 15.02.2010
Luxemburg
Kapitänleutnant
Beiträge: 1536
Finde MMO Tastaturen (zumindest in dieser Form) noch sinnloser als MMO Mäuse. Hatte früher mal eine G15 (die erste), bei der liegen die Macro Tasten ja an gleicher Position (wie bei den meisten Tastaturen eigentlich, viel Möglichkeiten gibt es ja nicht), und während dem Spielen nutzt man die eigentlich nur selten da sie bei klassischer WASD- oder Pfeilsteuerung kaum bis garnicht erreichbar sind. Als langjähriger MMO Spieler hatte ich aber auch noch nie das Gefühl drölftausend Zusatztasten an der Tastatur oder Maus zu benötigen, meine Majestouch 2 TKL und Kana v2 sind da eher das Gegenteil und es reicht trotzdem um alles zu belegen.

Davon mal abgesehen wäre die Klarlackoptik eh nichts für mich, wie im Test geschrieben zieht das den Schmutz magisch an. Schade, da hätte ich von Steelseries besseres erwartet.
#2
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Registriert seit: 20.07.2009

Bootsmann
Beiträge: 580
ein 100 euro plastikbomber mit RUBBER DOME keys ..WTF
#3
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Registriert seit: 04.03.2013
Adelmannsfelden / BW
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 398
Zitat
Gerade der Bereich der Handballenauflage wirkt sehr hart und kühl. Andere Hersteller setzen hier auf deutlich hochwertigere und weichere Materialien.


Zitat
Auf dem ersten Blick wirkt die hochglänzende Optik zwar schick, doch schon nach einer kurzen Nutzung sieht die APEX einfach nicht mehr schön aus.


Jap Leder verwenden Manche wie z.B. Logitech in der Tastatur WAVE Leder als Auflage. In der G19 usw. machen Sies nicht mehr mit Leder. Und woran liegt dies?! Wegen dem Schmutz!
Aber naja dies würdet ihr dann ja auch wieder Kritisieren. Eine Gaming Tastatur sollte einfach zu reinigen sein und dies scheint diese Tastatur zu sein!
#4
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Registriert seit: 11.01.2012

Banned
Beiträge: 1382
ich glaube das sagt auch einiges über die Zielgruppe der mmo spieler aus wenn die so mit Plastikbombern zugeworfen werden..

zumindest die Firmen bzw. deren Berater halten diese offensichtlich für geistig unterentwickelt - ich würde mir das nicht gefallen lassen.
#5
customavatars/avatar160942_1.gif
Registriert seit: 29.08.2011

Kapitänleutnant
Beiträge: 1547
das gamer-klischee ist doch nix neues, und im Gegensatz zu anderen Herstellern sieht die Apex noch relativ gut aus

Gesendet von meinem Nexus 4 mit der Hardwareluxx App
#6
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Registriert seit: 04.03.2013
Adelmannsfelden / BW
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 398
Zitat FrostDR;21406410
geistig unterentwickelt.


Bitte nicht von Dir auf Andere schließen.:mad: :stupid: Oder überdenke nocheinmal deine Wortwahl, den nicht alle MMO-Gamer sind DUMM. Eher Du nach dem was du so schreibst.
#7
customavatars/avatar123789_1.gif
Registriert seit: 22.11.2009
NRW
Kapitänleutnant
Beiträge: 1960
So, BassKiLLaZ (ja Dein Name und Dein Avatar zeugen wirklich sehr von geistiger Reife), jetzt liest Du dir nochmal genau durch, was FrostDR geschrieben hat und Du wirst merken, dass er niemanden der Szene beleidigt oder gar als "geistig unterentwickelt" bezeichnet hat, sondern lediglich implizierte, dass die Firmen so denken müssen. Denn anders sind solch bescheuerten Produkte, wie Plastikbomber mit Rubberdomes für 100€ nicht zu erklären!
#8
Registriert seit: 31.05.2010

Kapitänleutnant
Beiträge: 1603
Sorry Hardwareluxx. Dass die Software der Tastatur sich bisweilen die persönlichen Einstellungen nach einem Reboot nicht merkt (keine Speicherung in Firmware sondern NUR in der Software), dass die Features daher also nur unter Windows und MAC (mit Abstrichen) funktionieren erwähnt ihr leider ebenso wenig wie dass die Handballenauflage (jedenfalls bei einigen Händen) zu einer genau verkehrten Handstellung führt (zu weit oben oder zu weit unten), da sie entweder zu klein oder zu groß ist.

Völliges K.O.-Kriterium ist m.E. aber das vom Standard abweichende Tastatur-Layout (Tasten und Tastenabstände etwas kleiner), bei dem ich meine Finger über den WASD-Tasten doch so anders anlegen muss, dass die Finger nach einiger Zeit (und nicht erst 10h) Daddeln ermüden.

Das Ding hatte ich voller Hoffnung gekauft und inzwischen leider wieder zurück schicken müssen, da sie im Alltag aus den obigen Gründen versagte.
#9
customavatars/avatar178325_1.gif
Registriert seit: 11.08.2012

Flottillenadmiral
Beiträge: 4592
Schade, schon wieder ne mechanische :(
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