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Razer Ouroboros im Test - Anpassungsfähiger Funk-Nager

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Seite 2: Design und Variabilität

Razer Ouroborus

Schauen wir uns den Nager etwas genauer an: Das Bild zeigt die Ouroboros ohne montierte Seitenteile. Die beiden Maustasten wirken sehr lange. Dadurch entsteht ein langer Hebel denn der Auflagepunkt der Tasten befindet sich ca. in der Mitte der Maus. Die Kraft zum Auslösen ist daher sehr gering. Der Weg bis dahin beträgt ca. einen Millimeter. Direkt zwischen den beiden Tasten befinden sich zwei weitere, um die Auflösung des Sensors zu verändern. Hinter den DPI-Tasten befinden sich drei LEDs. Diese zeigen im Betrieb den Akkustand der Ouroboros. Zwischen den Maustasten und der Handballenauflage ist ein großer Zwischenraum zu sehen. Wird die Länge der Maus variiert, so verändert sich auch dieser Zwischenraum. Das Bild zeigt die kleinste Länge. Eine Verlängerung um 1,5 Zentimeter ist maximal möglich.

Razer Ouroborus

Auf der linken Seite sind zwei weitere Maustasten, natürlich programmierbar, zu finden. Beide Tasten sind mit dem Daumen gut zu erreichen und besitzen einen etwas festeren Druckpunkt.

Razer Ouroborus

Auf der Gegenseite zeigt sich genau das gleiche Bild. Die Ouroboros von Razer ist symmetrisch gestaltet und kann daher von Links- und Rechtshändern genutzt werden. Die beiden Tasten sind mit dem kleinen Finger etwas ungewohnt zu erreichen.

Razer Ouroborus

Auf der Unterseite sind viele Glidetapes zu finden. Die montierbaren Seitenteile besitzen zudem weitere Auflageflächen, doch dazu später mehr. Im hinteren Bereich lässt sich die Höhe der Handballenauflage mit dem silberfarbigen Rädchen verstellen. Die Schale lässt sich maximal um einen Zentimeter anheben. Die beiden Schlösser sollen die Demontage der beiden Seitenteile verhindern. Doch auch bei geschlossenem Zustand ist es ohne weiteres möglich, die Seitenteile abzunehmen. Razer verwendet laut Spezifikation einen 4G-Dual-Sensor, Typ Avago S9818. Der Sensor besitzt eine maximale Auflösung von 8200 DPI und kommt ebenfalls bei Modell Taipan zum Einsatz. Laut Datenblatt kombiniert der Sensor die Genauigkeit eines Lasersensors mit der Beschleunigung und den DPI eines Infrarotsensors.

Razer Ouroborus

Razer liefert zwei Arten von Seitenteilen mit. Das Bild zeigt die etwas größeren Cover, welche eine zusätzliche Auflage für den Daumen und den kleinen Finger bieten sollen.

Razer Ouroborus

Beide Cover halten durch Magnetismus. In der Ouroboros sind entsprechend starke Magnete für einen sicheren Halt verbaut worden. Die großen Cover wirken etwas ungewohnt. Doch beim Gleiten der Maus können sich beide Finger entspannen, ohne das Mauspad zu berühren. Dadurch wird die Gleiteigenschaft des Nagers nicht beeinträchtigt.

Razer Ouroborus

Die Cover selbst besitzen eine glatte Oberfläche. Eine kleine Einbuchtung soll beim Anheben der Maus ein Verrutschen verhindern. Mit Liebe zum Detail hat Razer jedes Seitenteil mit einem silbernen Rahmen eingefasst.

Razer Ouroborus

Direkt unter den beiden Covern sind zusätzliche Glidetapes vorhanden. Razer nutzt fast den ganzen Unterboden der Ouroboros für die Gleitflächen. Erst vor kurzem haben wir drei verschiedene Mousepads in unserem Mousepad-Roundup vorgestellt. Wir haben die Ouroboros auf dem Vengeance MM200 XL von Corsair getestet. Die Gleiteigenschaften sind mit den großen Seitenteilen wirklich sehr gut. Dank der großen Auflagefläche gleitet der Nager problemlos über die Stoffmatte von Corsair. Das Vengeance MM200 XL ist eine langsame Matte, entsprechend gleitet die Ouroboros auf einem glatten Kunststoffpad noch besser.

Razer Ouroborus

Sind dem Käufer die großen Cover zu unangenehm bzw. ungewohnt, kann dieser auch auf herkömmliche zurückgreifen.

Razer Ouroborus

Die Cover werden auch durch die vorhandenen Magnete sicher gehalten. Sind die kleineren Cover montiert, gleicht der Nager einer herkömmlichen bzw. gewöhnlichen Maus. Das Cover wurde zusätzlich mit einer gummierten Oberfläche versehen und soll ein Verrutschen verhindern. Der Käufer hat somit die Wahl: Mit zusätzlicher Auflagefläche und glatt oder besser schmal mit einem Anti-Rutsch-Gummi. Der Wechsel zwischen beiden geht dank der einfachen Montage sehr schnell. Auch ein spontaner Wechsel ist daher möglich. Weitere Seitenteile gibt es bisher nicht, vielleicht ist dies aber ein Ansatz für weiteres Zubehör.

Razer Ouroborus

Auch hier nutzt Razer wieder jeden Quadratzentimeter für Glidetapes. Selbst auf der kleinen Fläche der Seitenteile wurden zusätzliche Tapes untergebracht. Die Gleiteingenschaften sind spürbar geringer, jedoch auf dem Vengeance MM200 XL von Corsair immer noch gut. Das Gleitverhalten ist klar ein anderes, denn die Auflagefläche ist mit diesen Seitenteilen deutlich kleiner.

Razer Ouroborus

Wird die Ouroboros ohne Kabel genutzt, muss diese auch geladen werden. Um immer einsatzbereit zu sein, lierfert Razer eine Ladestation gleich mit. Die Ladestation gleicht einer Raketenabschussrampe und sorgt sicher für den ein oder anderen neugierigen Blick.

Razer Ouroborus

Die Unterseite der Ladestation besitzt einen sehr weichen Kunststoff, der förmlich auf dem Tisch kleben bleibt. Das Aufsetzen der Maus gelingt sehr einfach und trotzdem ist ein sicherer Halt gewährleistet. Razer verwendet in der Ouroboros nur einen Akku der Größe AA. Wird der Nager nach jedem Gefecht auf die Ladestation gesetzt, so sollte der Ouroboros sehr selten die Puste ausgehen.

 

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Kommentare (13)

#4
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Registriert seit: 30.10.2006
Darmstadt
Leutnant zur See
Beiträge: 1079
Ich sehe ebenfalls wenig Gründe die Razer der R.A.T. vorzuziehen. Die Verarbeitung scheint hochwertiger zu sein, die R.A.T. hat aber deutlich mehr Anpassungsmöglichkeiten, wie z.B. den Winkel und die Position der Daumenauflage zu ändern. Mich hat die R.A.T. komplett begeistert...

Schade, dass in dem Test kein Vergleich mit der R.A.T. gemacht wurde. Wäre sicher sehr spannend gewesen, die beiden Mäuse und ihre (unterschiedlichen) Möglichkeiten zu vergleichen.
#5
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Registriert seit: 03.04.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1413
Dafür hat die RAT einen miesen Treiber, man kann nicht alle Tasten anders belegen und das Mausrad ist sehr unpräzise.
#6
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Registriert seit: 09.05.2009

Oberbootsmann
Beiträge: 955
Ich als besitzer der Ouroboros bin mit der Maus sehr sehr zufrieden!

Und die Amazonrezesionen kann man getrost vergessen, 90% der schlechten sind reine DAUs.

Was mich begeister ist auf jeden Fall die sehr lange haltbarkeit der mitgelieferten Batterie.
Ich schaffe die von Razer angegebenen 12 Std fast, 11Std hält die bei mir durch.
Die maximale Akkuleistung wird aber erst nach dem ca. 10ten vollständigen Aufladung erreicht.

Man sollte allerdings nicht glauben das man den schönen Koffer auch bekommt, es gibt lediglich eine quadratische Vitrine aus Plexiglas in deren Kartonboden die Zuberhörteile einthalten sind.
#7
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Registriert seit: 23.01.2012
Dromund Kaas
Kapitän zur See
Beiträge: 3258
Wer nicht unbedingt diese Anpassung braucht sollte die G700 als Alternative in Betracht ziehen.
#8
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Registriert seit: 27.03.2008

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 486
Ist eine Nutzung ohne Akku (der Akku wird entnommen) mit Kabel möglich?
Wie ist dann das Gewicht?
Kein kritisches Wort zum Sensor und der Software Synapse 2.0?
Man hört auch von scharfen Kanten
und ungenauem Scrolling.

Für mich hätter der Test viel kritischer ausfallen müssen...
#9
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Registriert seit: 09.05.2009

Oberbootsmann
Beiträge: 955
Zitat Sparanus;20786832
Wer nicht unbedingt diese Anpassung braucht sollte die G700 als Alternative in Betracht ziehen.



Die ist leider keiner Alternative, den der Akku darin hält nichtmal 5std durch.....
Dazu kann man die nunmal auch nicht an die Hand anpassen, weniger programierbare Buttons hat die auch.
Einziger Pluspunkt ist der deutlich bessere Support von Logitech.

Zitat CeeSA;20786912
Ist eine Nutzung ohne Akku (der Akku wird entnommen) mit Kabel möglich?
Wie ist dann das Gewicht?
Kein kritisches Wort zum Sensor und der Software Synapse 2.0?
Man hört auch von scharfen Kanten
und ungenauem Scrolling.

Für mich hätter der Test viel kritischer ausfallen müssen...


1. ja, der Akku bleibt drin und wird gleichzeitig dann wieder aufgeladen
2. die Maus ist subjektiv recht leicht mit 146g
3. ich kann nicht viel kritisches sagen, ausser das die Maus ab und an ruckelt wen man z.B. das Spiel schließt oder TS3 z.B. ist aber eher ein Nachdenkmoment und nicht tragisch...
und das Overlay für die DPI Einstellung kommt nicht immer, umgestellt wird aber (merkt man ja). Die Software ist intuitiv und sehr einfach bedienbar und wird auch von Razor gepflegt und geuppt.
4. eher harte Kanten aber scharf sicherlich nicht
5. das scrollen finde ich genauer als bei meiner MX1000
#10
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Registriert seit: 29.07.2009
Neuss
Kapitän zur See
Beiträge: 3441
Zitat Berserkus;20787705
Die ist leider keiner Alternative, den der Akku darin hält nichtmal 5std durch.....
Dazu kann man die nunmal auch nicht an die Hand anpassen, weniger programierbare Buttons hat die auch.
Einziger Pluspunkt ist der deutlich bessere Support von Logitech.


Der Eneloop hält locker mehr als 5 Stunden durch. Bei mir hat der Eneloop locker den ganzen Tag gehalten wenn man zockt. Aber geht nichts über eine Zowie Maus mit Kabel. Alleine schon wegen dem besseren Sensor.
#11
customavatars/avatar168709_1.gif
Registriert seit: 23.01.2012
Dromund Kaas
Kapitän zur See
Beiträge: 3258
Zitat
Die ist leider keiner Alternative, den der Akku darin hält nichtmal 5std durch.....
Dazu kann man die nunmal auch nicht an die Hand anpassen, weniger programierbare Buttons hat die auch.
Einziger Pluspunkt ist der deutlich bessere Support von Logitech.

Ja ok das Handling in meine Hand passte sie perfekt das ist wohl ne Sache wie die Hand gewachsen ist.
Ok Akku ist in Sekunden gewechselt oder du kannst auch mit Kabel ohne Akku spielen ein Vorteil also.
Und Programmierbare hat die G700 eindeutig mehr als die Razer.
#12
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Registriert seit: 06.03.2010
Stuttgart
Leutnant zur See
Beiträge: 1148
Ich hatte mir überlegt die Oridingensbums zu kaufen, mich aber doch für die neue Deathadder entschieden - mehr Sinnvolle Funktionen günstigerer Preis.
#13
Registriert seit: 06.04.2010

Gefreiter
Beiträge: 42
ein Vergleich mit der R.A.T. wäre schon toll gewesen, gerade was die Laufzeit angeht. bei der R.A.T. kann man ja wenn die Puste ausgeht schnell den Akku wechseln, das glaube ich wird bei der Razer schwerer...
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