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Test: Ozone Strike mit mechanischen Switches

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Seite 2: Design, Verarbeitung, Ausstattung und Qualität

Ozone Strike

Direkt beim Auspacken der Ozone Strike fällt uns das extrem hohe Gewicht auf. Gemessene 1,2 kg ist schon einmal ein deutlicher Hinweis auf die mechanischen Switches. Das Modell ist sehr kompakt und misst gerade einmal 430 mm in der Breite, 160 mm in der Tiefe und 40 mm in der Höhe. Gerade bei der kompakten Bauweise bleibt dem Nutzer noch viel Platz auf dem Schreibtisch. Wird die optionale Handballenauflage genutzt, so reduziert sich natürlich der vorhandene Platz auf dem Schreibtisch.

Ozone Strike

Die Handballenauflage misst in der Tiefe ca. 70 Millimeter, kann einfach an die Tastatur hingeklipst werden und wirkt ebenfalls hochwertig. Zum Lieferumfang gehört auch der langsam in die Jahre gekommene USB/PS2 Adapter. Zudem liegen die vier Tasten W, A, S und D in roter Schrift bei. Diese Tasten können einfach mit dem mitgelieferten Werkzeug gewechselt werden. Zudem liegt noch eine kleine Gebrauchsanweisung bei. Ein Datenträger mit einer Software liegt nicht bei - eine Software wird auch nicht benötigt.

Ozone Strike

Von hinten wirkt die Strike sehr massiv und mächtig. Die Anbindung des Kabels ist sehr dick und stabil, was für eine lange Lebensdauer sorgen sollte. Auf der linken Seite befinden sich die Anschlüsse: Zwei USB 2.0 Ports und zudem ein Anschluss jeweils für MIC und Audio. Die Idee der Anschlüsse finden wir super. Somit kann schnell ein USB-Stick benutzt und ein Headset angeschlossen werden. Der Standard USB 3.0 aber wäre wünschenswert gewesen.

Ozone Strike

Ozone wirbt auf der Verpackung mit vergoldeten Anschlüssen. Alle Anschlüsse, sowohl die Audio- als auch die USB-Ports sind wie versprochen vergoldet. Einer der beiden USB-Anschlüsse ist nur für den internen USB-Hub gedacht, der andere natürlich für die Tastatur selbst. Alle Anschlüsse sind gut und deutlich beschriftet. Ewiges Rumprobieren ist damit pasé. Alle Kabel sind zu einem dicken Kabel zusammen gesleevt. Damit gibt es kein Chaos aus dem Schreibtisch, das Verlegen des steifen Kabels ist jedoch ein kleiner Nachteil.

Komplett betrachtet besitzt die Stirke von Ozone ein sehr hohes Qualitätsniveau. Die Wahl der Materialien ist ausgezeichnet und die Verarbeitung ist tadellos. Scharfe Kanten und ungleichmäßige Spaltmaße sucht man hier vergebens. Damit die Tastatur nicht verrutscht befinden sich auf der Unterseite vier flache Füße aus weichem Kunststoff. Ein Verrutschen wird jedoch durch das hohe Gewicht schon fast komplett unterbunden. Natürlich kann die Ozone Strike durch zwei Füße ca. einen Zentimeter angehoben und schräg gestellt werden.

Ozone Strike

Wie anfangs schon erwähnt, verbaut Ozone in der Strike schwarze Cherry-MX Switches. Die schwarzen Switches haben einen entscheidenden Vorteil: Sie leisten beim Betätigen keinen größeren Widerstand. Laut unserer Recherche benötigen die Tasten eine Betätigungskraft von 40 - 80 Gramm. Der Hebel ist dabei linear und die Tasten lösen bei 60 Gramm zuverlässig aus. Der Umschaltpunkt ist dabei nicht spürbar, lediglich der Anschlag macht sich bemerkbar. Der Schaltweg beträgt laut Hersteller ab dem Nullpunkt ca. zwei Millimeter. Bis zum Anschlag kann die Taste maximal vier Millimeter zurücklegen.

Benutzt man die Ozone Strike im Alltag zum ersten Mal, so muss man sich mit einer kurzen Eingewöhnungszeit abfinden. Unser Tester hat diesen Artikel natürlich mit dem vorliegenden Modell geschrieben. Nach kurzer Zeit stellte sich die Umstellung als sehr positiv heraus. Besonders gewöhnungsbedürftig ist natürlich die Geräuschkulisse. Wie die mechanischen Switches eben so sind: deutlich lauter. Die Tasten lassen sich spielend betätigen und die Finger flitzen beim Tippen nur so über die Tastatur. Auch beim Spielen von diversen Spielen konnte die Ozone Strike durch die Bank überzeugen. Für uns bringen die mechanischen Tasten weder Nachteile beim Tippen noch beim Spielen mit sich.

Fazit:

Die Ozone Strike konnte uns durchweg überzeugen. Der Hersteller liefert hohe Qualität in Sachen Material und Verarbeitung. Die MX-Black Switches von Cherry verrichten ihre Arbeit tadellos. Der Druckpunkt der Tasten ist nicht zu spüren, dafür ist der Anschlag wirklich sehr direkt. An das Tippgeräusch muss sich der Anwender allerdings erst gewöhnen. Doch nach nur kurzer Zeit empfindet der Nutzer die Ozone Strike als ganz normal und angenehm. Nicht nur zum Tippen eignet sich die Strike, sondern spieletauglich ist sie natürlich ohne Zweifel auch. Negativ zu bewerten ist nicht viel: Lediglich das etwas steife Kabel und die fehlenden Makrotasten. Bei einem Preis von ca. 90 Euro hätten wir uns natürlich programmierbare Tasten gewünscht. Doch dafür bekommt der ambitionierte Gamer eine sehr hochwertige Technik und eben das besondere Schreibgefühl der mechanischen Tastaturen.

Ozone Strike

Positive Eigenschaften:

  • Tadellose Verarbeitung / Materialien
  • Hohes Qualitätsniveau

Negative Eigenschaften

  • Starres Kabel
  • Keine Macro-Tasten
 

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Kommentare (9)

#1
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Registriert seit: 06.03.2010
Stuttgart
Leutnant zur See
Beiträge: 1148
Wie ist die Qualität verglichen mit einer Filco?
#2
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Registriert seit: 07.01.2007
D:\NRW\Cologne
Kapitänleutnant
Beiträge: 1785
Blacks? *gääähn*
#3
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Registriert seit: 13.06.2005
provi.rm.cl
Kapitänleutnant
Beiträge: 1641
das ist die ttesports mit ozone label
#4
Registriert seit: 15.03.2006

Stabsgefreiter
Beiträge: 314
Sind die KeyCaps bedruckt,mit Laser beschriftet oder Doubleshot ?
Bei bedruckten wird man nach 1-2 Millionen Tastenanschlägen wohl keine Farbe mehr sehen ;)
#5
Registriert seit: 14.10.2012

Obergefreiter
Beiträge: 79
Mich würden noch 2 Dinge interessieren:

1. Hat sie Full N-Key-Rollover?
2. Ist die linke Windows Taste als solche zu gebrauchen oder ist das ein "FN" Key?

Grüße iced

Edit:

Vielleicht sollte man den Punkt "keine Macro Tasten" unter neutral führen ;)
Ich zum Beispiel suche explizit Tastaturen und Mäuse ohne diesen Schnickschnack.
#6
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Registriert seit: 16.11.2006

Leutnant zur See
Beiträge: 1240
Wieso haben die heute alle so doofe Tastenbeschriftungen -.-

Sieht so ganz gut aus, das Layout ist von einer Cherry 1800 bzw. der Raptor K1, gefällt mir gut, da kompakt.

Aber meine FILCO Majestouch 2 Ninja Tenkeyless würde ich nicht hergeben wollen :)

// Achja, wer brauch Makrotasten?! Ich habe auch explizit nach einer Tasta ohne diesen Schnickschnack gesucht. Wenn ich wirklich mal ein Makro benötige (und das werde ich nicht tun^^), dann installiere ich mir ein Programm und leg es auf irgendeine Wunschtaste.
#7
Registriert seit: 15.03.2006

Stabsgefreiter
Beiträge: 314
Zitat zed187;20568369
Wieso haben die heute alle so doofe Tastenbeschriftungen -.-

Sieht so ganz gut aus, das Layout ist von einer Cherry 1800 ...


Layout von der Cherry 1800 ? Sicherlich nicht.
Die Bilder welche google mir bei der suche nach Cherry 1800 anzeigt weichen dann doch gewaltig vom Layout her ab, allein die ganzen Zusatztasten über den Ziffernblock dazu die versetzten Cursortasten.

Da ist die optische ähnlichkeit zu einer Filco Majestouch um einiges größer.
#8
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Registriert seit: 16.11.2006

Leutnant zur See
Beiträge: 1240
Ja haste recht, hab ich mich um 3:23 Uhr wohl irgendwie verguckt^^
#9
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Registriert seit: 26.03.2005

Korvettenkapitän
Beiträge: 2078
Verpackung und Aussehen, sowie technische Daten deuten auf Steelseries 7G, oder dem China Hersteller hin ;)
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