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Test: Gigabyte Aivia K8100 - Auffallen um jeden Preis - Ersteindruck

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Seite 3: Ersteindruck

Der erste Eindruck der Tastatur kann sich sehen lassen - die hochglanzlackierte Oberfläche sticht auf wohl jedem Schreibtisch deutlich hervor. Neben der uns gelieferten schwarz-gelben Kombination gibt es das Keyboard auch in komplett schwarzer oder schwarz-roter Ausführung, wobei die Hintergrundbeleuchtung der Tastatur immer rot ist und durch einen auf der Hinterseite der Tastatur angebrachten Schalter ein- und ausgeschaltet werden kann (Lautstärke- sowie Numblock-Indikator sind davon nicht betroffen). Die Verarbeitung ist auf hohem Niveau, bei unserem Testexemplar konnten wir keine gravierenden Fehler feststellen. Einzig die abnehmbare Handballenauflage steht an den Seiten leicht über. Dies ist jedoch zu vernachlässigen, da es an dieser Stelle weder optisch noch haptisch zu stören vermag.

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Über dem eigentlichen Tastenfeld befinden sich sowohl die fünf Makrotasten als auch die Lautstärkeregelung und der Modus-Umschalter. Während die rechte Seite nur eine beleuchtete Anzeige für die gerade betätigten Aktionen an der Lautstärkeleiste darstellt, leuchtet der Modus-Button in der entsprechenden Farbe des angewählten Profils. Die Lautstärkeleiste ist sehr präzise, weshalb man dutzende Male über diese Streichen muss, um die Lautstärke signifikant zu erhöhen. Der Trick: die Sensortasten müssen am jeweiligen Ende einfach gehalten werden - die Tonlautstärke erhöht sich somit automatisch. Die Tasten reagieren sehr gut, störend fanden wir nur die ausgelagerte Hintergrundbeleuchtung. Interessanter wäre hier eine direkte Hintergrundbeleuchtung gewesen, die sich bei Betätigung der bestimmten Stellen deaktivieren würde.

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Auf der Unterseite befindet sich ein weiterer Clou: das zugegebenermaßen sehr dicke USB-Kabel lässt sich an zwei verschiedenen Stellen aus der Tastatur leiten - je nachdem wo sich der nächste USB-Anschluss befindet. Apropos USB-Anschluss: sowohl an der oberen linken als auch rechten Ecke befinden sich je ein USB-Port für den Anschluss von weiterer Peripherie. Zwei Füße auf der Unterseite bocken die Tastatur auf Wunsch auf. Auf dem unteren Foto ebenfalls zu sehen: die abnehmbare Handballenauflage, die mit vier Schrauben fixiert ist. Diese sollen dafür sorgen, dass die Auflage bei hitzigen Gefechten an Ort und Stelle bleibt.

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Der weitere Lieferumfang umfasst vier gummierte WASD-Tasten, die bei Bedarf durch ein Werkzeug ausgetauscht werden können. Sie bieten spürbar mehr Grip und unterstützen den Gaming-Charakter der Tastatur weiter. Auch eine Silikonhülle gehört zum Repertoire der Tastatur - neben einer Schutzfunktion vor Fett, Krümeln und Flüssigkeiten kann sie auch Tippgeräusche deutlich reduzieren. Nicht unerwähnt bleiben sollten die verschiedenen Widerstände der Tastatur. Je nach Anwendungsgebiet hat der Hersteller die Auslösekraft für die Tasten auf 70, 60 oder 50 Gramm eingestellt um ein besseres Gaming-Erlebnis zu gewährleisten. Eine genauere Beschreibung des Features inklusive Videoerklärung folgt im Laufe des Tests.

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Die letzte Besonderheit besteht in der Anti-Ghosting-Funktion. Der Hersteller wirbt damit, bis zu 20 Tasten gleichzeitig betätigen zu können ohne eine Eingabe zu verlieren. Natürlich werden wir auch dieses Feature im Laufe des Tests verifizieren. Doch kommen wir zunächst zum mitgelieferten Treiber.