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Test: Logitech K800 Wireless Illuminated Keyboard

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Seite 4: Treiber und Test

Der von Logitech mitgelieferte Treiber beruht natürlich - wie sollte es anders sein - auf SetPoint. Entsprechend lassen sich hier zum einen die Sondertasten (in diesem Fall nur die Rechner-Taste am rechten Rand) mit anderen Funktionen belegen. Aber auch die Tasten F1-F4, F8 und F9 lassen sich mit Programmen, Energiespareinstellungen sowie anderen benutzerdefinierten Aktionen belegen. Ein weiterer Unterpunkt zeigt den aktuellen Ladestand der Tastatur an - über eine Restdauer der Akkulaufzeit in Tagen informiert der Treiber jedoch nicht.

Auch bei der K800 - mag sie eher eine Office-Tastatur sein - lassen sich einige Tasten sperren. Neben der Windows-Taste, die bei Spielen recht störend wirkt, lassen sich auch die Num-, Einfg-, Rollen-Taste sowie der Umschaltfeststeller deaktivieren. Wie bei allen neuen Logitech-Produkten ist der Unifying-Empfänger mit an Bord - über eine eigene Seite im Treiber lässt sich eine weitere Software starten, die verschiedene Geräte mit dem Empfänger koppelt. Die letzte Seite widmet sich der Beleuchtung. Hier lässt sich einstellen ob die Beleuchtung deaktiviert oder per Handerkennung aktiviert werden soll. Zusätzlich lässt sich die Beleuchtung auch erst bei Beginn des Tippvorgangs aktivieren und nach einer gewissen Zeit wieder ausblenden.

Der Test:

Im Test muss sich Logitechs K800 beweisen - natürlich legen wir hier den Fokus nicht so sehr auf Gaming-Qualitäten, wie wir es bei entsprechenden anderen Modellen getan haben. In diesem Test soll die K800 ihre Gesamtqualitäten beweisen. Wie zu Anfang schon erwähnt, ist die Verarbeitungsqualität sehr gut. Die Ergonomie leidet durch das Standard-Layout nicht. Die Handballenauflage ist zwar für große Hände etwas zu kurz, durch das sehr flache Design macht dies jedoch nur wenige Probleme. Dafür können die InCurve-Tasten überzeugen, die mit ihrer konvexen Bauweise die Finger auch bei schnellem Tippen besonders gut halten.

Die Hintergrundbeleuchtung ist sehr gut gelungen und beleuchtet bestens die Buchstaben von hinten - dass diese auch zwischen den Tasten hervorscheint ist gerade in kompletter Dunkelheit sehr angenehm. Auf höchster Beleuchtungsstufe ist uns jedoch ein Manko aufgefallen - Staub und Dreck sieht man so "unter den Tasten" extrem - selbst relativ wenig Staub wirkt dort schon extrem dreckig. Natürlich handelt es sich dabei um ein optisches ein Problem, das sich zudem nicht einfach lösen lässt. Insgesamt waren wir mit der Beleuchtung jedoch durchaus zufrieden.

Die Lautstärke der Tastatur hält sich in Grenzen - sie ist keinesfalls laut, als lautlos würden wir sie jedoch auch nicht bezeichnen. Durch die mitgelieferte Software lassen sich noch einige Sonderfunktionen einrichten, die sich im alltäglichen Einsatz als sehr praktisch erweisen. Für das "Spiel zwischendurch" ist auch die K800 sehr gut zu gebrauchen. Die Beleuchtung reduziert die Akkulaufzeit natürlich drastisch - in unseren Tests belief sich diese auf etwa 4 Wochen, wobei sich die Beleuchtung auf Stufe 4 von 5 befand und tagsüber nicht gedimmt wurde.