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Test: Logitech G700 verleiht Spielern Flügel

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Seite 3: Ersteindruck und Impressionen

Wie fast alle Logitech-Produkte kann auch die G700 im Ersteindruck überzeugen. Die etwas mehr als 70 Euro scheinen zunächst gut investiert, denn die Verarbeitung liegt auf sehr hohem Niveau. Doch bleibt dieser Eindruck auch noch bei der Detailansicht?

Alle Spaltmaße stimmen, die Druckpunkte der Tasten sind sehr gut. Anders sieht es da bei der Positionierung aus. Logitech wirbt mit den 12 Tasten und ihren außergewöhnlichen Anordnungen. Während die vier Daumentasten recht gut zu erreichen sind, tasten sich die drei Zeigefinger-Buttons doch eher ungewohnt und hart. Die Erreichbarkeit ist zwar gewährleistet, die Gewohnheit trübt den zunächst guten Gesamteindruck aber etwas. Hinter dem Mausrad befindet sich eine mechanische Taste, die das Mausrad ausklinkt und den hyperschnellen Bildlauf aktiviert.

Die letzte Taste befindet sich ebenfalls hinter dem Mausrad und lässt sich gut erreichen. Das Mausrad ist gummiert und hat in alle 4 Richtungen einen guten Druckpunkt. Insgesamt macht dieses einen soliden Eindruck, sodass es auch nach mehreren Jahren noch einwandfrei funktionieren sollte. Leider hat man sich auch hier für ein 4-Wege-Mausrad entscheiden, das zwar im Office-Betrieb Vorteile bringt, beim spielen aber eher hinderlich erscheint.

Die Oberfläche der Maus ist stark angeraut - das ist, genau wie eine Gummierung, zwar Geschmackssache, lässt die Maus aber fest in der Hand liegen. Die drei LEDs an der Seite können sowohl den Batteriestand, als auch das aktuell gewählte Profil und die DPI-Zahl anzeigen. Das Aufladekabel, das gleichzeitig auch als Datenübertragungskabel dient, passt sich an der vorderen Seite so ein, dass es nicht auf dem Mauspad schleift.

Insgesamt gibt es nur wenig auszusetzen, doch eine Maus ist nur wenig ohne ihren passenden Treiber. Diesen wollen wir im Folgenden betrachten.