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Test: Mionix NAOS 5000 im Gaming-Check

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Seite 4: Der Treiber im Detail

Dass die Software nicht mitgeliefert wird, sollte auch für Menschen mit langsameren Internetleitungen kein Problem sein. Lediglich 2,6 MB wiegt der Treiber und kann direkt und immer in der aktuellsten Version von der Herstellerhomepage geladen werden. Der ausschließlich in englischer Sprache verfasste Treiber ist in der Version 1.16 aktuell und bietet neben fünf Profilen die Möglichkeit alle 7 Tasten anzupassen, die Mauszeigerbeschleunigung zu deaktivieren sowie Doppelklick- und Scrollgeschwindigkeit und die Polling Rate zu beeinflussen.

Auf der zweiten Seite lässt sich das S.Q.A.T., das Surface Quality Analyzer Tool, ausführen, dass über die Kompatibilität Maus-Mauspad Auskunft gibt. Zudem lassen sich die drei DPI-Stufen individuell in 90er-Schritten von 90 bis 5040 DPI separat für X- und Y-Achse anpassen. Interessant: sogar die LOD lässt sich im Treiber anpassen. Zwischen der niedrigsten und der höchsten Einstellung liegen ca. 1,5 mm.

Die dritte Seite lässt die detaillierte Farbeinstellung der Maus zu. So kann man entscheiden ob alle LEDs oder gar keine LEDs leuchten sollen. Ebenso kann man selektiv vorgehen und nur einzelne Elemente erhellen, wie z.B. den DPI-Switch oder das Mausrad. Dabei lässt sich zwischen 24 Farben wählen, jedoch immer nur für alle angeschalteten LEDs. Der Makroeditor darf natürlich auch nicht fehlen. Leider fehlt es hier an Funktionen, sodass man dort nur Tastaturbefehle, nicht jedoch Mausbewegungen oder die Betätigung von Maustasten, mit aufnehmen kann. Per Softwareupdate wäre es wünschenswert, wenn diese Funktion noch nachgereicht wird.

Da die Profile auf der Maus gespeichert werden, muss bei der Nutzung an anderen Computern zwingend eine Taste für die Profilumstellung geopfert werden. Leider hat man hier keine zusätzliche oder schlecht erreichbare Taste integriert, sodass man entweder eine Taste des DPI-Switchers oder eine Daumentaste opfern muss. Etwas bedauerlich, da beide Tastenpaare eigentlich für andere Nutzungen vorgesehen sind. Insgesamt ist der Treiber jedoch recht ordentlich und stabil - einige Funktionen fehlen noch, werden aber hoffentlich in einem nachfolgenden Update bereitgestellt.