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Test: Microsoft Wireless Laser Desktop 7000 - Maus (1) - Ersteindruck

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Seite 4: Maus (1) - Ersteindruck

Nachdem die Tastatur im Ersteindruck schon überzeugen konnte, wollen wir nun auch die Maus unter die Lupe nehmen. Zusammen mit dem "Wireless Laser Keyboard 7000" bildet die "Wireless Laser Mouse 7000" das "Wireless Laser Desktop 7000" - einzeln gibt es zumindest die Maus zu einem Preis von rund 45 Euro aktuell zu kaufen. Ebenfalls ergonomisch geformt ist die Maus nur für Rechtshänder geeignet, kommt dafür aber mit einer Ladestation. Die Maus jedoch auf dieser richtig zu platzieren, ist schwerer als es zunächst aussieht. Nach etwas Übung sitzt die Maus dann aber auf der Ladestation und sollte den mitgelieferten AAA-Akku laden.

Sie sollte - tut es aber nur bedingt. Immer wieder unterbricht die Maus den Ladevorgang nach wenigen Minuten und die auf der Oberseite angebrachte LED blinkt schnell rot. Im Online-Handbuch nachgesehen bedeutet dies, dass das Gerät zwar an der Ladestation hängt, aber ein Fehler vorliegt. Man soll kontrollieren, ob der richtige Batterietyp beiliegt oder die Kontakte der Batterie beschädigt sind. Da beides nicht der Fall war und die Probleme auch mit anderen Akkus auftraten, scheint dies ein Produktionsfehler zu sein. Sucht man im Internet nach diesem Problem, findet man vermehrt Nutzer mit dem gleichen Problem, eine Problemlösung hingegen nicht.

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Entnervt wird die Maus nun mit einer Batterie betrieben. Für eine Wireless-Mouse ist sie erstaunlich leicht und wendig - außerdem liegt sie recht gut in der Hand. Das verwendete Plastik auf der Oberseite ist leicht angeraut und damit recht unempfindlich, wenn es um das Thema Schmutz geht. Die Seiten der Maus verhindern durch eine gummierte Schicht, wie sie auch bei der Handballenauflage der Tastatur verwendet wird, ein Abrutschen. Alle Tasten sind gut erreichbar und bieten einen angenehmen Druckpunkt. Leider müssen wir das Mausrad aus dieser Aussage ausschließen, da dieses über keinerlei Rasterung verfügt und die mittlere Maustaste teils erst beim zweiten Klick reagierte.

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Ein weiteres Problem, das wir während der ersten Minuten entdeckten: Die Verarbeitung der Maus liegt nicht auf gleichem Niveau wie die der Tastatur. Die Spaltmaße sind ungleichmäßig und das Mausrad fühlt sich wenig hochwertig an. Der Blick auf die Unterseite bringt ein Batteriefach, den Sensor, einen Connect-Button, einen Power-Schalter sowie die Ladekontakte zum Vorschein. Der Verbindungsknopf musste im Test nicht genutzt werden, sowohl Maus als auch Tastatur haben sich direkt mit dem USB-Receiver verbunden. Insgesamt hätte man mehr aus der Maus herausholen können. Der Ersteindruck ist hier eher durchwachsen - ob sich das auch in der späteren Nutzung niederschlägt, lesen Sie auf den nächsten Seiten.