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Test: Microsoft Wireless Laser Desktop 7000 - Tastatur (1) - Ersteindruck

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Seite 2: Tastatur (1) - Ersteindruck

Zunächst wollen wir einen Blick auf die Tastatur werfen. Nach dem Auspacken fällt sofort das schicke Design auf - schlichte Farben lassen die Tastatur auch in Büroräumen nicht fehl am Platz wirken. Die schwarze Tastatur wird von einem rauchgrauen Plexiglasrand umgeben, der stark an die Windows-Aero-Oberfläche erinnert. Zudem sitzt zwischen Tastatur und Plexiglasrand noch eine chromfarbene Umrandung, die das Design etwas auflockert. Die ergonomische Form der Tastatur beruht sowohl auf der Anpassung in horizontaler und vertikaler Lage. So ist der komplette Buchstaben-Block zur Mitte hin zum Nutzer gebogen, die mittleren Tasten sind deutlich größer als die äußeren Tasten. Betrachtet man die Tastatur von der Seite, fällt auf, dass die mittleren Tasten etwas tiefer liegen und somit die natürliche Haltung der Hände unterstützen. Die restlichen Tasten, d.h. der Pfeiltasten-Block sowie die Ziffern sind nur in der Vertikalen ergonomisch geformt.

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Die am unteren Ende der Tastatur fest installierte Handballenauflage ist hart, aber gummiert und gibt so ein gutes Gefühl beim Tippen. Die Tastatur steht dank Gummifüßen fest auf dem Tisch und bewegt sich auch bei schnelleren Eingaben nicht. Die Steifigkeit ist sehr hoch, die Lautstärke dafür angenehm niedrig. Insgesamt geht das Tippen auf der Tastatur sehr gut von der Hand. Für alle, die die Tastatur gerne aufbocken hat der Hersteller zwei sehr stabile Gummifüße mitgeliefert, die zusätzlich vorne oder hinten befestigt werden können. Lediglich zwei AA-Batterien benötigt die Tastatur, eine Aufladestation ist nicht vorgesehen. Während unserer vierwöchigen Testphase meldete sich die Tastatur nicht einmal wegen schwacher Akkus.

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Am oberen Ende hat Microsoft einige Sondertasten angebracht. Neben einiger Medienfunktionen zeigt eine Taste direkt den Desktop an, und drei weitere sind für Internet-Funktionen vorgesehen. Weiterhin gibt es Zoom-Tasten, sowie Shortchuts zur Bilder- und Dokumentenbibliothek. Sämtliche F-Tasten besitzen auch Doppelbelegungen und eine separate Taste zum Aufrufen des Taschenrechners ist ebenso integriert. Die F-Tasten sind recht klein und dem ergonomischen Design angepasst - dies erfordert einiges an Übung, sollte man diese Tasten oft und viel nutzen.

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Um die Tastenfelder hat Microsoft hochglänzendes Plastik verbaut - das sieht zwar schön aus, ist im alltäglichen Gebrauch aber eher fehl am Platz. Schick hingegen waren die drei frei belegbaren Touch-Tasten am oberen Ende der Tastatur. Diese reagierten immer zuverlässig und quittierten den Dienst mit einem leisen und unauffälligen Klick-Geräusch. Die Qualität der ganzen Tastatur ist ordentlich, scharfe Kanten oder Unsauberheiten konnten wir nicht entdecken.

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Im Buchstaben-Block sind einige Tasten von der Vorderseite beschriftet. Hier sind Windows-Funktionen aufgedruckt, die durch Kombination mit der Steuerung- oder der Windows-Taste aufgerufen werden können. Gerade für Anfänger sind diese Tipps praktisch - Fortgeschrittene übersehen diese meist und empfinden sie auch als wenig störend. Der Tastatur fehlt leider jegliche LED zur Statusanzeige der Rollen- und Umschalttaste. Dies wird zwar bei Betätigung unter Windows kurzzeitig eingeblendet, ist aber gerade in Vollbildapplikationen meist nicht zu sehen.