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Round-Up: Vier aktuelle Wireless-Gamepads im Test

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Seite 3: Logitech Cordless Rumblepad 2

Als erster Hersteller  muss der Branchenprimus Logitech zeigen, mit welchen Mitteln er das Testfeld dominieren möchte. Das Cordeless Rumblepad 2 kommt in Playstation-Optik und soll durch die verbaute 2,4-GHz-Funktechnologie auf bis zu 10 Meter zuverlässig funktionieren. Weiterhin bietet man 12 Tasten (10 programmierbar), ein 8-Wege-Steuerkreuz, Vibrationsmotoren und zwei Analog-Sticks. Mit bis zu 100 Stunden Batterielebensdauer kann man das Testfeld zwar nicht anführen, ist aber auch nicht unbedingt das Schlusslicht. Als Sahnehäubchen liefert Logitech eine Software mit, über die verschiedene Profile erstellt werden können.
 

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Der Ersteindruck ist hier durchweg positiv. Die Vibrationsmotoren sind angenehm stark dimensioniert und die Verarbeitungsqualität liegt auf einem extrem hohen Niveau. Wir konnten keinerlei scharfe Kanten oder ausfallende Spaltmaße nachvollziehen. Das 4-Wege-Steuerkreuz und die Analogsticks sind sehr gut zu bedienen, es finden sich keine wackeligen Teile am Gamepad. Das Gewicht ist mit 277 g noch immer akzeptabel und lässt den Controller recht hochwertig wirken. Dank des mit einem Kabel ausgestatteten Empfängers ist es ebenso kein Problem, diesen an einer anderen Stelle als direkt am USB-Port zu positionieren. Der Hersteller liefert noch einen Treiber mit, der dem Gamepad erst leben einhauchen soll.

Treiber:

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Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Der Treiber ist solide und macht, was er soll. Abstürze konnten wir während der Testzeit nicht feststellen. Verschiedene Profile helfen dabei, den Controller jederzeit für jedes Spiel perfekt einzustellen, wobei hier die von den Mäusen bekannte Möglichkeit, diese direkt auf dem Controller zu speichern, fehlt. Abgesehen von diesem Wermutstropfen kann die Software definitiv überzeugen und bringt den Controller erst auf Hochtouren.

Spieletest:

Als Testspiele setzen wir hier auf einen Third-Person-Shooter - in unserem Fall GTA IV, seines Zeichens als Konsolenportierung bekannt - und ein Rennspiel. Dabei handelt es sich um das frei erhältliche Trackmania Nations Forever, einem Online-Racingspiel der besonderen Art. Wir versuchen, die Controller dem Spiel entsprechend einzustellen und testen bei der Einrichtung den Grad der Komplexität sowie die Funktion und Reaktion sämtlicher Buttons.

Logitechs Pendant kann hier vollends überzeugen - schnelle Reaktionen, präzise Steuerung und ein gutes haptisches Feedback wissen zu gefallen. Ebenso sind die Druckpunkte aller Tasten auf hohem Niveau. In keinem Spiel leistete sich der Controller einen Fehltritt - die Einrichtung ist dank des Treibers sehr vielfältig und übersteigt auch Anfängerfähigkeiten nicht.

Insgesamt wirkt der Controller inklusive seines Lieferumfangs recht komplett – für einen Preis von rund 40 Euro darf man das aber auch erwarten.