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Test: Roccat Pyra - Variantenvielfalt im Mobile-Gaming-Bereich

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Seite 4: Praxistest

Wenn man unterwegs ist, passiert es des Öfteren, dass die Maus auf verschiedenen Flächen funktionieren muss, da man in den seltensten Fällen ein Mauspad dabei hat. Trotzdem kann die Pyra auf Holz, Metall, Stoff und leicht spiegelnden Oberflächen überzeugen. Selbst auf etwas dickerem Acrylglas zeigt sie keine Schwächen. Hier ist die Maus also bestens gerüstet. Die Grundlage steht also, doch wie schlägt sich der Nager im Windows oder gar Spielebetrieb?

Windows & Office:

Im Windows- und Officebetrieb stehen sich beide Varianten in nichts nach. Optimale Tracking-Eigenschaften und angenehme Vorteile durch die EasyShift-Funktionen machen den Arbeitsalltag leichter. Die Passform der Maus lässt auch bei Menschen mit großen Händen eine angenehme Arbeitsposition zu. Hier gibt es absolut nichts auszusetzen, die beiden Mäuse schlagen sich, als wären sie Große.

Spiele:

 

Natürlich testen wir, wie gewohnt, mit den Spielen Call-of-Duty-5 und Crysis. Da es sich bei der Pyra-Serie um eine mobile Serie handelt, kommt zusätzlich "Quake Live" hinzu. Letzteres ist ein Browser-3D-Shooter und kann ohne Installation einfach unterwegs im Browser gespielt werden - Internetverbindung vorausgesetzt. Ob und - wenn ja - wie sich die Mäuse voneinander unterscheiden, zeigen wir im folgenden Abschnitt:

Wie nicht anders zu erwarten war, schlagen sich beide Mäuse sehr gut. Die Präzision ist bei beiden sehr hoch, die Gleiteigenschaften sind gut bis sehr gut. Natürlich wirken sich die zusätzlichen 10 Gramm bei empfindlichen Spielern negativ aus - hier sollte zur Wired-Variante gegriffen werden. Doch rein von der Reaktionszeit tun sich beide Varianten nichts. Wünschenswert wäre es gewesen, wenn die Wireless-Variante im Profil die Möglichkeit gehabt hätte, sämtliche Stromsparmodi zu deaktivieren. Denn vom Aufwachen bis zur tatsächlichen Bewegung verging rund eine halbe Sekunde - für den Hardcoregamer inakzeptabel. Ist die Maus jedoch erst einmal erwacht, reagiert sie in den meisten Situationen wie die Große.

Dafür hat man mit der kabellosen Variante deutlich mehr Freiheiten - es ist also eine Auslegungssache, für welche Maus man sich letzten Endes entscheidet. Die EasyShift[+]-Funktion ist in schnellen Gefechten eher unbrauchbar, Strategiespiele und der Windows-Einsatz dürften hier deutlich mehr profitieren. Insgesamt leisteten sich beide Mäuse keine gröberen Fehler.