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Test: Microsoft SideWinder X4

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Seite 3: Vergleich mit Sidewinder X6

sidewinder x6

Bild: Microsoft Sidewinder X6
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Vor einiger Zeit hatten wir schon Microsofts Sidewinder X6 in unserem Test (Microsoft Sidewinder X6: Numblock tausch dich). Doch hat die X4, die nur unwesentlich günstiger ist als ihr großer Bruder, überhaupt eine Daseinsberechtigung? Dafür werfen wir zunächst einen Blick auf die inneren Werte beider Tastaturen:

Spezifikationen Microsoft Sidewinder X6: Spezifikationen Microsoft Sidewinder X4
  • Abnehmbarer Ziffernblock
  • Zweifarbige dimmbare Hintergrundbeleuchtung
  • Makrotasten
  • Standard- und Gamingmodus
  • Cruise Control
  • Taste für Makroaufzeichnungen
  • Automatischer Profilwechsel
  • WASD-Gamingtasten
  • Medientasten
  • Maße (BxH): 513 x 234mm
  • Aktueller Straßenpreis: 50 Euro
  • Anti-Ghosting-Funktion
  • Hintergrundbeleuchtung (3 Helligkeitsstufen)
  • Moduswechsel
  • Automatischer Profilwechsel
  • Makros
  • 16 Multimediatasten (6 frei belegbar)
  • Maße (BxHxH): 482 x 193 x 25 mm


Natürlich fällt direkt auf, dass die X6 einige Features besitzt, die die X4 nicht spendiert bekommen hat. So ist der abnehmbare Ziffernblock ein Novum, das sich nur bei der teureren Variante findet. Solange es aber keine weiteren Module gibt, die die Tastatur so z.B. um ein Gaming-Tastenfeld erweitern, ist dieser Punkt in den meisten Fällen eher zu vernachlässigen. Aber auch an den Makro-Tasten hat Microsoft gespart. So sind es nur 6 anstatt 12 - die sechs Weiteren der X6 lassen sich jedoch nur über die Betätigung eines zusätzlichen Buttons in der Handballenablage betätigen. Es ist eher unwahrscheinlich, dass dies mitten in einem Spiel passiert, ebenso ist es fraglich, ob man sich jeweils 12 Makro-Tasten bei mindestens drei Profilen - also 36 Tastenbelegungen - ständig merkt. Unserer Meinung nach reichen deshalb sechs Makro-Tasten vollkommen aus.

Doch es gibt auch Features, die die X4 nicht hat, die jedoch trotzdem sinnvoll sind. So fehlt hier z.B. eine separate Taste um den Gaming-Modus einzuschalten, d.h. die Windows-Taste kann nur über ein separates Profil deaktiviert werden. Ebenso lässt sich die Helligkeit nur in drei festgelegten Stufen regeln - die X6 kann dies stufenlos. Weiterhin spricht die längere Handballenauflage und die gesonderte Beleuchtung der WASD-Tasten für die X6. Auch Cruise-Control sucht man bei der kleineren Version vergeblich. Ein Mehrpreis ist also definitiv berechtigt.

Insgesamt sind beide Tastaturen aber wirklich gut und können mit anderen Herstellern mithalten - das Design ist durchaus Geschmackssache und sollte deshalb von jedem Nutzer individuell bewertet werden. Der Preis von rund 40 Euro ist zwar mehr als fair, sieht man ihn jedoch in Relation zum Preis der X6 (rund 50 Euro), ist die Entscheidung - sollte das Design zusagen - schnell gefällt.

Auf der nächsten Seite wollen wir sehen, welche Qualitäten die X4 im Spiel hervorzaubern kann.