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Test: Microsoft SideWinder X4

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Seite 2: Ersteindruck

Die Auspackzeremonie fällt relativ kurz aus - neben der Tastatur findet sich noch eine Pappverpackung mit Treibern und einer Anleitung in der schmalen Verpackung. Direkt nach dem Auspacken macht das Hochglanzfinish der Tastatur einiges her, doch spätestens nach der ersten Gaming-Runde ist der Hochglanzeffekt eher eine Qual - Fettflecke wohin das Auge sieht. Wieso Microsoft hier auf ein solches Designelement setzen musste, bleibt fraglich. Glücklicherweise geht der Hersteller in anderen Bereichen gewohnte Pfade - so ist die Tastatur nach dem Standard-Layout deutscher Tastaturen angeordnet, alle Tasten sind da, wo man sie auch vermutet.

Zusätzlich bietet die X4 noch Multimediatasten, eine Makro-Aufzeichnungsfunktion, Makrotasten, einen Profilumschalter und eine Helligkeitsregelung - wer unseren Test der X6 verfolgt hat, kennt diese Tasten bereits und weiß, dass der große Bruder noch einiges mehr zu bieten hatte. Doch auf die Unterschiede wollen wir zu einem späteren Zeitpunkt eingehen.
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Insgesamt macht die Tastatur aber einen guten Eindruck - so ist sie sehr verwindungssteif und bietet auch mit herausgeklappten Füßen einen sicheren Stand, sodass beim Gamen keine unvorhergesehenen Aktionen zu erwarten sind. Etwas schade sind die klein geratenen Tasten, die für Menschen mit relativ großen Händen wohl etwas Eingewöhnungszeit in Anspruch nehmen dürften. Dafür kann man mit einer strukturierten Handballenauflage glänzen, die nicht nur der Ergonomie dient, sondern auch in hitzigen Gefechten dafür sorgt, dass man nicht abrutscht.

Da sich der Treiber nicht von dem der X6 unterscheidet, verweisen wir hier auf den Test der X6 (Microsoft Sidewinder X6: Numblock tausch dich) und fahren mit dem Vergleich der beiden Tastaturen fort.