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Test: Razer Vespula - Nachfolger des eXactMat

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Seite 3: Test

Bei diesem Test werden wir sowohl auf den Spieleeinsatz eingehen, als auch die Arbeitswelt betreten - klar ist, dass man durch das Gelkissen ohne Probleme mehrere Stunden am Schreibtisch sitzen kann - doch wie wirkt sich eben diese Komfort auf den Spielbetrieb aus?

Alltagstest:
Im Alltagstest schneidet das Vespula sehr gut ab - gerade das Gelkissen kann Ermüdungserscheinungen erfolgreich vorbeugen und verhilft zu längerer Arbeitszeit. Ebenso schafft es eine ruhigere Mausführung - die Präzisionsoberfläche ist gerade im Bereich der Fotobearbeitung sehr von Nutzen. Hier zeigt sich nicht nur bei der Hand, sondern auch bei dem Mauszeiger ein ruhigeres Verhalten. Insgesamt ist das Vespula voll tauglich, wenn es um Arbeiten rund um Windows oder sogar Retusche und sonstige Bearbeitung geht, bei der es auf Präzision ankommt.

Spieletest:
Wir testen das Razer Vespula natürlich nicht nur im Arbeitsalltag, sondern auch mit aktuellen Spielen, in diesem Fall entscheiden wir uns für "Call of Duty: Modern Warfare 2" und "Far Cry 2". Bevor wir näher auf die Eigenschaften des Pads während des Spiels eingehen, wollen wir die beiden Testkandidaten kurz vorstellen:

Mit "Modern Warfare 2" geht die beliebte "Call of Duty"-Reihe in die mittlerweile sechste Runde. Wie auch schon der erste Teil der "Modern Warefare"-Reihe, platziert sich auch dieser Shooter nicht wie gewohnt im Weltkriegsgeschehen, sondern in einem fiktiven Krieg in unserer Zeit. Wieder mit an Bord ist die aus den bisherigen Titeln bekannte COD-Engine in der neusten Ausbaustufe. Der spannende und atemberaubende Shooter bietet alles, was das Spielerherz begehrt. Von einer guten Story bis hin zu einer spektakulären Grafik ist alles dabei um den Puls zum Rasen und die Grafikkarte zum Schwitzen zu bringen.

Zur Vollversion von Call of Duty - Modern Warfare 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

Bei Far Cry 2 handelt es sich um einen First-Person-Shooter aus dem Hause Ubisoft. Der Nachfolger des legendären Spieleklassikers basiert auf der eigens entwickelten Dunia Engine, wodurch beispielsweise dynamisches Wetter, Tag- und Nachtzyklen und eine dynamische Vegetation realisiert werden. Das Spiel nutzt Mehrkernprozessoren, unterstützt sowohl DirectX-9 als auch -10 und besitzt eine integrierte Benchmark-Funktion, mit zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten.

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Das Pad schlägt sich gut, doch in Situationen, in denen die Präzisionsoberfläche helfen könnte - als Beispiel seien hier z.B. Sniper-Gefechte genannt - ist der Nutzer eher nicht dazu gewillt, das Pad mitten im Spiel zu drehen. Man muss sich also vorher im Klaren darüber sein, welche Seite man während des Spiels nutzen will. Diese Einschränkung kann durch den DPI-Switch aktueller Mäuse aber schnell wieder ausgemerzt werden, sodass es bei der Wahl der Oberfläche eher nach Geschmack als Vernunft geht. Das Gelkissen ist gerade in hektischen Situationen relativ hinderlich - für Strategiespiele oder ein kurzes Minigame zwischendurch sicher nicht störend, in First-Person-Shootern jedoch wenig empfehlenswert.

Weiterhin kamen wir während des Tests mehrmals an die Grenzen des Pads - die Größe war in der Breite gut, die Höhe aber teils etwas zu knapp. Hier hätte Razer dem Vespula gut und gerne noch 3 cm mehr verpassen können. Dieses Problem tritt natürlich eher in der Kombination "Gelkissen, große Hand und große Maus" auf - wer ohne die Handgelenkauflage spielt, kann das untere Drittel des Vespula deutlich besser ausnutzen - dann reicht die Größe des Pads so gerade aus.

Auf der nächsten Seite wollen wir das Vespula mit einigen Kandidaten, die schon in der Vergangenheit unseren Testparcours durchlaufen haben, vergleichen.