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Test: Logitech MK710: Produktiv ohne Kabel?

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Seite 5: Fazit

Das MK710 beendet den Test mit gespaltenen Meinungen. Während die Tastatur überzeugen kann, kann es die Maus nicht. Die M705 hat zwar einige positive Aspekte wie z.B. die sehr gute Verarbeitung, das MicroGear-Mausrad und die dritte Daumentaste, schwächelt aber im wichtigen Bereich der Tracking-Eigenschaften. Ebenso sind die Gleiteigenschaften eher durchschnittlich - Aspekte, die den Eindruck der Maus definitiv trüben.
Die Tastatur hingegen punktet durch die Incurve-Keys, das integrierte Display und die gepolsterte Handballenauflage. Letztere kann bei großen Händen und der flachsten Einstellung jedoch durch die hohe Kante störend wirken. Ebenso ist das Hochglanzfinish der Tastatur eher unglücklich gewählt. Dafür sind die zusätzlichen, frei belegbaren Tasten und die in zwei Stufen verstellbare Höhe deutliche Pluspunkte.

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Durch das schlechte Abschneiden der Maus bleibt dem rund 80 Euro teuren Maus-Tastatur-Set ein Award verwehrt. Es ist bedauerlich, dass die eigentlich sonst sehr gute Tastatur mit dieser Maus kombiniert wurde - sollte der Hersteller in ferner Zukunft ein Refresh des Sets ankündigen, wären ein anderer Nager oder der einzelne Erwerb der Tastatur wünschenswert. So ist das Set eher ein klassisches Büro-Set, für den Heimgebrauch sollte es aber schon eine bessere Maus sein.

Positive Aspekte des Logitech MK710:
  • gepolsterte Handballenauflage
  • MicroGear-Mausrad, durchweg gute Verarbeitung
  • sehr guter Tastenanschlag, Incurve-Keys
  • lange Batterielebensdauer, Logitech-Unifying-Empfänger
Negative Aspekte des Logitech MK710:
  • ungenaues Tracking (je nach Unterlage) der Maus, Größe und Gewicht
  • Hochglanz-Finish der Tastatur, "schwebende" Handballenauflage

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