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Test: Logitech MK710: Produktiv ohne Kabel?

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Seite 2: Der erste Eindruck

Mit der MK710 schafft Logitech ein Maus-Tastatur-Set, das vor allem schlicht und elegant ist. Sehr unauffällig liegen die beiden in dunklen Tönen gehaltenen Produkte auf dem Schreibtisch und warten auf ihren Einsatz - bis zu drei Jahre, so verspricht Logitech es auf der Verpackung. Mangels des begrenzten Testzeitraums können wir diese Behauptung weder widerlegen noch bestätigen. Werfen wir einen genaueren Blick auf die einzelnen Produkte:

Die Maus bietet das aktuell typische Bild bei Logitech. Der Korpus ist in Anthrazit gehalten, während das Mausrad von einem silbernen Rand eingefasst wird. Neben dem Feature des freilaufenden Mausrads hat die M705 die üblichen Vor- und Zurücktasten sowie eine weitere Taste, die direkt mit dem Daumen bedient werden kann. Schon bei der ersten Benutzung fällt auf, dass die Maus relativ kurz geraten ist - sollte man also überdurchschnittlich große Hände und sich einen Palm-Grip angeeignet haben, könnte die Maus für längere Arbeiten unkomfortabel sein. Ansonsten liegt sie gut in der Hand und ist hervorragend verarbeitet - lediglich die Gleiteigenschaften sind eher im Mittelfeld anzusiedeln. Der extrem weit rechts liegende Laser-Sensor vermittelt ein ungewohntes Gefühl, sollte man bislang nur Mäuse mit eher zentrierten Sensoren genutzt haben.

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In diesem Set ist die Tastatur definitiv der Hingucker - in dunklen Farben gehalten fasst sie mittig am oberen Rand ein Display ein, das die Akkukapazität und den Status der Num-, Rollen- und Feststelltaste anzeigt. Links und rechts neben dem Display finden sich je drei silberne Tasten für die Lautstärkeregelung bzw. Mediasteuerung. Zusätzlich zu diesen Sondertasten lassen sich über eine Fn-Taste anstelle der zweiten Windows-Taste die F-Tasten mit weiteren Funktionen belegen, eine andere Sondertaste ruft den Windows-Taschenrechner auf. Ansonsten kommt die Tastatur mit einem Standard-Layout, erwähnenswert ist noch die gepolsterte Handballenauflage. Sie schwebt, wenn die Füße der Tastatur eingeklappt sind, etwa 4 Millimeter über dem Schreibtisch. Dadurch entsteht eine Kante, die bei längerem Arbeiten störend wirken kann.

Herausragend sind der sehr leise Anschlag und der extrem gute Druckpunkt - hier sollten auch bei längerem Arbeiten keine Ermüdungserscheinungen auftreten. Dazu tragen auch die konkav geformten "Incurve Keys" bei. Beide Produkte werden über Logitechs Unifying-Empfänger angesprochen, der zusätzlich noch weitere vier Produkte des Herstellers ansprechen kann. Wem die Tastatur zu flach ist, kann sie durch verschiedene Füße auf zwei Höhen einstellen. Zuletzt sei noch erwähnt, dass der größte Teil der Oberfläche Hochglanzschwarz ist - bei intensiver Nutzung der Media bzw. F-Tasten kann es schnell zu unschönen Fettflecken auf der Tastatur kommen - ebenso ist ein solches Material natürlich ein Staubmagnet, eine mattierte Lösung wäre hier wünschenswert gewesen.

Nach diesem Ersteindruck wollen wir sehen, was aus dem Set aus Maus und Tastatur durch die Installation des Treibers noch herauszuholen ist.