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Im Test: Logitech G110: Gaming-Tastatur "light"?

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Seite 2: Ersteindruck

Die Verpackung ist - wie bei Logitech üblich - eher schlicht gehalten und mit Fakten gespickt. In der Verpackung steckt ebenfalls nur das Nötigste. Tastatur, Handballenauflage, eine Kurzanleitung und die Treiber-CD - mehr versteckt sich nicht in der Pappverpackung. Daher ist das "Unboxing" auch relativ schnell abgeschlossen und man hält die Tastatur zum Ersteindruck in den Händen. Die G110 kommt ohne pompöses Auftreten oder ein besonders ausgeklügeltes Design aus: Rechteckig, schwarz und schlicht beschreiben die Tastatur wohl relativ gut. Dass dies jedoch nicht allzu lange so bleibt, zeigt sich beim Anschluss an den Computer, doch dazu später mehr.

Betrachtet man die Tastatur genauer, fällt direkt das mittlere Bedienpanel auf - dort finden sich zwei Mute-Knöpfe für Headset und Mikrofon und ein Button um die Beleuchtung zu regeln. Damit ist auch schon das erste Gimmick aufgedeckt. Direkt an die Tastatur lässt sich ein analoges Headset anschließen - Logitech verspricht eine klarere Sprachwiedergabe. Wobei dies eher subjektiv zu betrachten ist - als praktisch erweist sich der direkte Anschluss allemal, denn so lassen sich Headset und Mikrofon per Tastendruck stummschalten. Durch die integrierte Kabelführung auf der Unterseite der Tastatur stört das Kabel des Headsets ebenso wenig, als wäre es kabellos. Neben dem Anschluss für ein Headset hat Logitech auch noch eine USB-2.0-Schnittstelle (kein Powered-USB) verbaut.

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Weiterhin finden sich die von anderen Tastaturen des Herstellers bekannten G- und M-Tasten, auf die durch Installation der Treibersoftware weitere Funktionen gelegt werden können. Ein Regler um Windows- und Kontextmenütasten zu sperren findet sich ebenso über den F-Tasten, wie die Mediabedienung über dem Numblock. Lobenswert ist, dass Logitech bei der G110 auf ein Standard-Layout setzt - somit ist keine Umgewöhnung von anderen Tastaturen einzuplanen.

Neben der schicken Optik kann das Eingabegerät auch bei der Haptik glänzen - ein guter Anschlag und eine relativ geringe Lautstärke sprechen für die Qualität des Produkts. Etwas bedauerlich ist es deshalb, dass die Lautstärkewalze relativ billig wirkt. Trotzdem macht diese ihren Job sehr gut - eine sehr fein gestufte Lautstärkeeinstellung ist somit problemlos möglich. Die Tastatur liegt fest auf dem Tisch auf und ist gut gegen Verwindungen geschützt - insgesamt hinterlässt die G110 einen von Logitech gewohnt hochwertigen Eindruck.

Nach dem ersten Anschluss der Tastatur werden unzählige neue Geräte erkannt und von Windows 7 direkt installiert - für die finale Einrichtung muss dennoch die Treibersoftware installiert werden. Wie es von Gaming-Tastaturen üblich erscheint, wird die Tastatur von hinten beleuchtet - sie erstrahlt in kühlem Blau, während die M-Tasten und die Anzeigen für die Feststelltaste und den Numblock in einem warmen Orange erstrahlen. Zusätzlich zu jeder blauen LED hat man eine Rote verbaut, sodass durch ein entsprechendes Mischverhältnis beider LEDs jegliche Farbe zwischen Blau und Rot erzeugt werden kann.