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Test: Raptor-Gamings M3x & P7: Günstiges Dreamteam?

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Seite 3: M3x: Praxiserfahrung

Ob die Maus dennoch im Betrieb überzeugen kann, zeigt sich in den folgenden Tests. So muss sich die Maus nicht nur in ihrem Haupteinsatzgebiet, dem Spielen, sondern auch im Windows- bzw. Office-Betrieb sowie bei der Bildbearbeitung beweisen.

Windows & Office:

Kaum eine Maus schwächelt im Windows und Office-Betrieb - auch die Raptor Gaming M3x ist hier definitiv empfehlenswert. Durch das geringe Gewicht kann lange Zeit ohne Ermüdungserscheinungen gearbeitet werden - definitiv ein positiver Aspekt. Da hier auch nicht zwingend Sonderfunktionen benötigt werden, kann über den fehlenden Treiber hinweg gesehen werden.

Bildbearbeitungsprogramme:

pscs42

Dank der extrem verstellbaren DPI-Zahl, für die der Nutzer nur eine Taste bedienen muss, sind von kleinster Detailarbeit bis zu großflächigen Arbeiten keine Prozesse in der Bildbearbeitung, die mit dieser Maus nicht deutlich besser ausgeführt werden könnten, als mit einer Standard-2-Tasten-Maus. Man hat keine besonderen Features eingebaut, die es dem Produkt erlauben, sich von der Masse abzuheben.

Spiele:

 

Wie immer kommen im Spiele-Test Call-of-Duty-5 und Crysis zum Einsatz. Schon einmal musste sich eine Maus gänzlich ohne Treiber durch die Spiele hangeln. Doch die Roccat Kova konnte durch spezielle Tastenkombinationen noch weiter eingestellt werden - dies fehlt der M3x gänzlich.

Und das merkt man auch bei unseren Testsessions - zwar ist der Sensor sehr präzise und die LOD gering, doch Makros oder Scripte sucht man vergebens - je nach Geschmack können diese fehlenden Features den Spieleindruck deutlich trüben. Der Konkurrenz muss man sich hier eindeutig geschlagen geben.

Die auswechselbaren Gewichte und die sehr guten Gleiteigenschaften können hingegen den Eindruck einer "Gamer-Maus" wieder etwas aufbauen - insgesamt ist die Performance der M3x jedoch alles andere als überzeugend.