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Re-Spawn: Razers Neuauflage der Deathadder - Ersteindruck und Vergleich mit alter Deathadder

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Seite 2: Ersteindruck und Vergleich mit alter Deathadder

Die Deathadder Re-Spawn kommt - wie der Vorgänger - mit einem spartanischen Lieferumfang. Wie von Razer gewohnt, ist nicht einmal mehr eine Treiber-CD beigelegt. Die Verpackung ist schlicht gehalten, wie gewohnt kann man die Maus durch ein Sichtfenster betrachten. Nach der eher kurzen und unspektakulären Auspackzeremonie schwelgen Nostalgiker in Erinnerungen. Die Form und Haptik ähneln der normalen Deathadder sehr. Die technischen Werte sind glücklicherweise nicht in der Zeit stehengeblieben - der 3500 DPI-Infrarot-Sensor ist zwar keine Oberklasse, reicht aber definitiv für alle Anwendungsgebiete aus. Immer noch bietet die Maus fünf frei programmierbare Tasten.

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Eigentlich verhält sich alles ähnlich wie zum Vorgänger. Vorteile finden sich bei der Kompatibilität zu MacOS. Musste man - um alle Funktionen auch unter Apples System zu nutzen - damals noch eine separate Mac-Version kaufen, ist die aktuelle Deathadder zu beiden Systemen inklusive Treiber voll kompatibel. Insgesamt kann die Maus überzeugen. Sie liegt extrem gut in der Hand - Nutzer der ersten Version können dank der geringen Änderungen bedenkenlos zugreifen.

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Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Beim Treiber hat sich einiges getan. Dort lassen sich die fünf Mausbuttons frei belegen, das Mausrad kann noch Spezialfunktionen annehmen. In den "Advanced Functions" ist es sogar möglich, Makros für einzelne Tasten zu erstellen. Auch die Belegung der Maustasten mit Mediafunktionen ist so möglich. Bekannte Features wie die Polling-Rate oder die DPI-Zahl sind Standard - ebenso wie die Möglichkeit, verschiedene Profile zu erstellen. Wer die Beleuchtung von Logo oder Mausrad nicht mag, kann dies in dem Treiber ebenso ausstellen. Natürlich kann man bei der Re-Spawn, wie bei fast jeder aktuellen Gamermaus, die Sensitivity unabhängig für X- und Y-Achse einstellen. Den ein oder anderen wird es freuen, dass man die Zeigerbeschleunigung ohne Weiteres auf einen Minimalwert reduzieren kann. Ebenfalls interessant: Die Funktion "On-The-Fly-Sensitivity" kann durch Belegen einer Taste die Sensibilität der Maus auch während des Spiels verändern - oft ist es lediglich möglich, die DPI-Zahl zu verändern. Insgesamt ist der Treiber sehr übersichtlich, aber gleichzeitig sehr gelungen. Ein solides Stück Software, das in unseren Tests bislang nicht zum Absturz gebracht werden konnte.

Wie jede Maus muss auch diese sich in unserem Alltags- und Spieletest schlagen. Wie die neue Deathadder die unterschiedlichen Situationen meistert, lesen Sie auf der nächsten Seite.