> > > > Roccat SDMS - Aufgeräumt spielt es sich besser?!

Roccat SDMS - Aufgeräumt spielt es sich besser?!

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 3: SDMS-Produkte im Überblick (1)

smds22

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Die SDMS-Familie besteht aus vier Produkten - Maus, Mauspad, Mausbungee und Tastatur. Im Test haben wir alle Produkte rund um die Maus. Die Roccat Kova bildet dabei den Mittelpunkt und gleitet auf dem Sota, das Kabel wird von dem Roccat Apuri gehalten. In diesem Abschnitt wollen wir uns die Optik und Haptik aller Produkte genauer unter die Lupe nehmen. Wie sind sie verarbeitet, wie fühlen sie sich an - der erste Eindruck muss stimmen


Roccat Kova: Roccat Sota: Roccat Apuri:
  • 3200dpi optischer Gamingsensor
  • 40 inch per second Maximalgeschwindigkeit
  • 20 G Beschleunigung
  • Integrierte Beleuchtung
  • Maße: 13 x 6,5 cm
  • Gewicht: 90 Gramm
  • Treiberlos
  • 2m USB-Kabel
  • Aktueller Straßenpreis: 45 Euro
  • Granulare Oberfläche
  • Integrierte Metallfolie
  • Maße: 35 x 27 x 0,3 cm
  • Anti-Rutsch-Gummierung
  • Aktueller Straßenpreis: 18 Euro
  • 4 High-Speed USB 2.0 Schnittstellen
  • Ausgangsleistung aktiv (mit Netzteil): 2 A
  • Ausgangsleistung passiv (mit USB-Kabel): 500mA
  • Mouse Bungee abnehmbar
  • 3 LEDs (Oberseite) + Unterbodenbeleuchtung
  • Standsichere Tripod-Form
  • Maße(DxH): 13 x 10 cm
  • Aktueller Straßenpreis: 28 Euro


Ersteindruck Roccat Kova:

Schenkt man der Produktseite des Herstellers glauben, ist die Kova "der erste in Deutschland entwickelte Sportwagen für den Schreibtisch". Schon die Verpackung impliziert, dass die Kova etwas ganz besonderes ist - abweichend von der Standard-Form fällt diese sofort ins Auge. Hinter einer Scheibe ist die Kova dann zu begutachten. Auf den ersten Blick eher unspektakulär - eine schwarze Maus, die für Links- und Rechtshänder geeignet ist. Doch das schnittige Design weiß zu gefallen - gerade das überdimensionale Mausrad zieht die Blicke auf sich. Ein ungewohnter, aber dennoch interessanter Anblick.

Ebenso fühlt sich die Maus an - anders als erwartet liegt sie auch ohne ergonomische Formung für Rechtshänder sehr angenehm in der Hand. An das extrabreite Mausrad gewöhnt man sich sehr schnell, man möchte es nach einiger Zeit nicht mehr missen. Einzig die Vier-Wege-Steuerung anderer Mäuse fehlt hier etwas. Eine Kurzanleitung erklärt, wie die vier Zusatz-Buttons an der Maus zu nutzen sind. Im Rechtshändermodus ist die Maus so eingestellt, dass die linken Daumentasten die Vor- und Zurück-Funktion im Browser einnehmen, die Tasten rechts werden nur für Kombinationen genutzt. Drückt man die beiden vorderen Buttons, während man den USB-Stecker einsteckt, wechselt man vom Rechts- in den Linkshändermodus und umgekehrt.

{gallery}galleries/reviews/Roccat_SDMS_Test/kova{/gallery}

So wie dieser Befehl lassen sich auch viele andere Einstellungen an der Maus vornehmen - ganz ohne Treiber. Und damit bewirbt Roccat die Maus auch: Personalisierung der Maus ganz ohne sich mit Treibern oder eventuellen Inkompatibilitäten herumschlagen zu müssen. Das hat zum einen den Vorteil, dass sie an jedem Rechner mit jedem System genutzt werden kann, ohne irgendetwas zu hinterlassen. Zum Anderen ist es somit nicht mehr möglich, Tasten mit Makros oder sogar gänzlich frei zu belegen. Sobald die Maus angeschlossen ist, können die beiden vorderen Tasten die Lichteffekte zwischen "Breathing", "An" oder "Aus" steuern - die Tasten vorne links und hinten rechts sorgen für die richtige Farbeinstellung nach jedem "Breath". Drückt man hinten links und vorne rechts gleichzeitig, lässt sich eine Farbe manuell wählen.

Die wichtigste Kombination sind wohl die hinteren beiden Tasten - mit ihnen verstellt man die DPI-Zahl in vier Schritten von 400 über 800, 1600 bis hin zu 3200 DPI. Negativ fällt dabei auf, dass der Mauszeiger bei der Umstellung für einen kurzen Moment stehen bleibt - gerade in Spielen könnte sich diese Zeit negativ auswirken. Aber auch die Positionierung des DPI-Schalters kann nicht gänzlich überzeugen. Für den Alltagseinsatz sind die hinteren beiden Tasten okay - im Spiel sind sie jedoch (im Gegensatz zu den vorderen beiden) nicht gerade gut zu erreichen.

Weitere Negativ-Punkte sind z.B. die Kompatibilität zu Mac OS X. Diese wird auf der Verpackung zwar angepriesen, die Belegung der Sondertasten entspricht jedoch nicht den in der Anleitung erwähnten Funktionen. Etwas bedauerlich ist, dass das Kabel keine Ummantelung erhalten hat. Natürlich geht es bei SDMS um die Reduzierung auf das wesentliche, doch bringt gerade dieses Feature einige willkommene Vorteile mit sich. Positiv hervorzuheben sind hingegen die guten Gleiteigenschaften, das sehr leichte Gewicht von ungefähr 95 Gramm (125 inkl. Kabel) sowie die schnelle Einsatzmöglichkeit an jedem beliebigen Computer. Außerdem sind die meisten Tasten gut erreichbar - für alle Tasten gilt, dass sie einen sehr angenehmen Druckpunkt haben.

Die nächste Seite befasst sich mit den beiden anderen Produkten der Serie.