> > > > Ozone Smog - ein Neuling tritt aus dem Nebel

Ozone Smog - ein Neuling tritt aus dem Nebel

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 3: Die Treiber der Unbekannten

Nachdem einige Hersteller damit begonnen haben, die Treiber nicht mehr auf CD beizulegen, erfreut es um so mehr, dass Ozone eine Mini-CD mit einer Treiberversion für Windows XP und Vista beilegt. Auf die "Professional Gaming Mouse Software" wollen wir im Folgenden genauer eingehen:

Der sieben Megabyte große Treiber ist in drei Seiten aufgeteilt und stellt die wichtigsten Funktionen übersichtlich und geordnet dar. Die erste Seite befasst sich mit den Profilen und der Farbgebung. So können alle fünf Profile mit einem Namen und einer Farbe versehen werden - dabei kann der Nutzer pro Profil zwischen 24 verschiedenen Farben wählen. Die Möglichkeit, die Beleuchtung komplett zu deaktivieren besteht auch - einzig den pulsierenden Effekt kann man nicht verstellen. Weiterhin lassen sich bis auf den DPI- und Profil-Switch sämtliche Tasten neu belegen - versucht man dies, wird man zunächst enttäuscht, da keine der Tasten eine weitere Funktion annehmen kann.

{gallery}galleries/reviews/Ozone_Smog/treiber1{/gallery}

Auf der zweiten Seite wird das Geheimnis um die fehlenden Funktionen gelüftet - hier können Makros erstellt werden. Entweder per Editor oder über eine Aufnahmefunktion. Weiterhin kann hier unterschieden werden zwischen einer Aufnahme mit Pausen oder der Aufnahme, die lediglich die gedrückten Tasten speichert. Hat man ein Makro fertig aufgenommen und speichert dieses, kann es für jede Maustaste eingesetzt werden. Etwas schade: die eigentliche Mausfunktion geht damit verloren und kann keiner anderen Maustaste zugeordnet werden. Ein Workaround gibt es dennoch: vor der Belegung einer Taste lässt sich ein Makro mit der entsprechenden Funktion ausstatten, sodass diese einer anderen Taste zugewiesen werden kann. Dies ist jedoch sehr umständlich und hätte deutlich einfacher gelöst werden können.

{gallery}galleries/reviews/Ozone_Smog/treiber2{/gallery}

Auf der letzten Seite finden sich die DPI-Einstellungen wieder - für vier verschiedene Stufen lassen sich x- und y-Werte separat einstellen - ebenso findet sich auf dieser Seite eine Speicher- und Restore-Funktion für die Einstellungen sowie ein Reset-Knopf um die Werkseinstellungen wiederherzustellen.

Insgesamt ist der Treiber okay - keine Überraschungen wie z.B. Skripte oder Ähnliches. Die Software bietet die essentiellen Funktionen, es fehlen jedoch die Einstellung der Polling-Rate, der weiteren Beleuchtung sowie die Mausrad- und Doppelklickgeschwindigkeit. Hier kann Ozones Erstlingswerk nicht ganz überzeugen - zwar lassen sich einige der Einstellungen auch mit Windows-Standard-Software einstellen, doch bei einem Komplettpaket sollte zu erwarten sein, dass der Treiber dies ebenfalls übernehmen kann.

Auf der nächsten Seite testen wir die Maus mit einigen Spielen auf Herz und Nieren.