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Ozone Smog - ein Neuling tritt aus dem Nebel

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Seite 2: Ausführlicher Ersteindruck

Während die meisten Hersteller von Gaming-Mäusen die aktuell auf dem Markt vertreten sind die Gewichte in dem hinteren unteren Sektor der Maus verstauen, geht Ozone einen anderen Weg. Nimmt man den rechten Seitengriff über einen Knopf, der sich unterhalb der Maus befindet, ab, erscheint ein weiterer Knopf, der das Magazin, dass bis zu fünf 6 Gramm Gewichte halten kann, freigibt. Dieses liegt nicht wie bisher üblich unten, sondern in der Mitte der Maus und beeinflusst so die Balance kaum bis gar nicht.

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Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, den Griff auf der rechten Seite auszuwechseln. Dafür legt Ozone ein weiteres Modell bei, dass nicht nur den Ringfinger, sondern auch den kleinen Finger auf der Maus unterbringen kann. Durch diesen Tausch kann die Maus weiter individualisiert werden. Etwas schade ist, dass die Verriegelung im Test mehrmals Probleme bereitet hat. Auch bei festem Druck auf den Entriegelungsknopf kam es vor, dass sich das Seitenteil verhakt hat und erst mit etwas Feingefühl wieder befreit werden konnte. Wünschenswert wäre, wenn der Hersteller in Zukunft noch weitere Seitenteile auf den Markt bringen würde, sodass für jeden Gamer die passende Maus gestaltet werden kann.

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Bedauerlicherweise hört die Innovation hier schon wieder auf - man bietet die mittlerweile zum Standard gehörenden Features wie DPI-Switch, ein ummanteltes USB-Kabel, das Vier-Wege-Mausrad und eine Beleuchtung an. Einzig der "Lift-Button" fällt auf, welcher laut Hersteller die Maus optimal an das verwendete Mauspad anpassen soll - andere Hersteller haben dieses Feature jedoch in ihre Treiber eingebaut oder gar komplett automatisiert.

Positiv hervorzuheben ist die sehr gute Erreichbarkeit der meisten Knöpfe - fraglich ist nur, warum der Hersteller den eher selten verwendeten "Lift-Button" an eine besser erreichbare Stelle gelegt hat, als den Profil-Schalter. Dies ist nicht optimal gelöst und stellt im Extremfall einen Reaktionsverlust von einigen Sekunden dar. Die 5040 DPI können in vier Schritten eingestellt werden und sind dann optisch über vier blaue Balken an der Seite der Maus gekennzeichnet. Direkt davor ist ein kleiner farblich beleuchteter Punkt, der anzeigt, welches Profil gerade aktiv ist. Über die Software lassen sich den Profilen verschiedene Farben zuweisen, in der die Maus dann vorne und hinten leuchtet.

Die Optik zu bewerten fällt eher schwer - objektiv betrachtet sollte die schwarze Hochglanzfläche mit dem Ozone-Logo dem ganzen eine edle Note geben, doch durch die eher billig anmutenden Zusatzknöpfe wird das Gesamtbild getrübt. Die blau beleuchteten DPI-Abschnitte stechen unangenehm hervor, einzig das Mausrad verleiht dem Produkt durch die silbernen Seiten einen schicken Touch.

Erfreulicher ist es da, dass sich die billig aussehenden Knöpfe bei der Benutzung erstaunlich hochwertig anfühlen. Der Druckpunkt ist sehr gut gewählt und das Drücken zieht keine hohlen Geräusche hinter sich her - insgesamt fühlt sich die Maus während der Benutzung deutlich hochwertiger an, als sie zunächst den Anschein macht. Durch die Keramik-Gleitpads rutscht die Maus sehr leicht über das Mauspad und erhöht somit den Bedienkomfort erheblich.

Auf der nächsten Seite widmen wir uns dem Treiber und den damit verbundenen Einstellungsmöglichkeiten.