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Razer Naga: Mit 17 Tasten zum Erfolg?!

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Seite 7: Fazit

Das Fazit ist mit gemischten Gefühlen zu schreiben. Die Maus ist einzigartig und besonders - keine Frage. Mit der Naga beschreitet Razer eine neue Produktkategorie. Das bei einem Produkt einer neuen Klasse nicht alles perfekt ist, versteht sich von selbst. Trotzdem sollte aufgefallen sein, dass sich die 12 Seitentasten definitiv nicht gut treffen lassen, ohne vorher den "Trainer" angebracht zu haben. Ebenso ist die untere Sondertaste neben der linken Maustaste sehr schlecht positioniert. Dafür ist die Ergonomie für eine solche Maus sehr gut gelungen. Trotz des erhöhten Korpus liegt die Hand gut und bequem auf, hier kann die Maus Pluspunkte sammeln.

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Für Online-Gamer mag die Maus gut sein, doch ist die Frage, ob sich die Investition von rund 80 Euro lohnt. Ob sie wirklich die versprochenen Vorteile bietet, muss jeder selbst entscheiden. Eines ist klar: das perfekte Produkt hat Razer mit der Naga noch nicht abgeliefert - aber einen sehr interessanten Ansatz verfolgt. Sollte ein Nachfolger erscheinen und dieser weniger und besser positionierte Sondertasten und haben, könnte die Maus durchaus ein Mehrwert für jeden Rollenspieler werden. Mit viel Übung und dem mitgelieferten Trainer kann man sich aber heute schon einen klaren Vorteil verschaffen. Die Verarbeitung ist tadellos, die Ergonomie sehr gut - wer sich also an die Fülle von Sondertasten gewöhnen kann, für den ist die "Razer Naga" das Richtige. Dank des aktuellen Treiberupdates ist es nun auch möglich, sämtliche Tasten frei zu belegen. Dieser negative Aspekt wird deshalb aus unserem Fazit entfernt.

Positive Aspekte der Razer Naga:

  • Design, langes Kabel
  • sehr gute Gleiteigenschaften
  • viele Sondertasten

Negative Aspekte der Razer Naga:

  • fehlende Gewichtsanpassung, 4-Wege-Mausrad
  • fehlender Abstand zwischen Sondertasten
  • hoher Preis

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Das Mauspad ist durch die von uns festgestellten Mängel - entgegen der Versprechen, die Razer abgeliefert hat - nicht ganz das, was wir erwartet haben. Zwar ist die Silikon-Basis sehr flexibel und macht das Mauspad somit LAN-Party-tauglich, die raue Oberfläche ist aber nicht Jedermanns Ding. Doch gerade der schlechte Support anderer Mäuse trübt das Gesamtbild ein wenig. Für 50 Euro hätte man dem Pad etwas mehr Fläche in der Vertikalen spendieren können - die Höhe ist gerade für schnelle Spiele knapp bemessen. Ebenso stört der Silikongeruch, den das Pad noch Tage nach der ersten Öffnung von sich gibt. Das Design ist - gerade durch das selbstleuchtende Logo - ein echter Hingucker. Im Zusammenspiel mit der Naga ist das Mauspad wohl die beste Wahl - persönlich hat uns die raue Oberfläche nicht zugesagt.

Positive Aspekte des Razer Megasoma:

  • große Fläche in horizontaler Linie
  • sehr gute Gleiteigenschaften
  • gelungene Symbiose aus harten und weichen Pads
  • Design (selbstleuchtendes Logo im Dunkeln)

Negative Aspekte des Razer Megasoma:

  • etwas kleine Fläche in vertikaler Linie
  • Inkompatibilität mit anderen Mäusen
  • starker Silikongeruch in den ersten Tagen
  • extrem hoher Preis

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