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Gigabyte GM-M8000 'Ghost' im Gaming-Check - Praxiserfahrungen

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Seite 4: Praxiserfahrungen

Auf dieser Seite wollen wir uns dem wichtigsten Punkt der Maus widmen - dem Einsatz. Nach Anschluss der Maus wird sie sofort erkannt und man kann das Vier-Wege-Mausrad sowie den DPI-Schalter nutzen. Die voreingestellten Werte sind sehr schnell, sodass eigentlich nur die ersten beiden Einstellungsmöglichkeiten zu gebrauchen sind. Das Gigabyte-Logo auf der Maus fängt an blau zu pulsieren, die DPI-Anzeige erscheint in Form vier roter LEDs. Die Treiberinstallation lässt, wie auf der vorhergehenden Seite beschrieben, noch einige Extrafunktionen zu, die den Komfort der Maus deutlich erhöhen. Bei uns muss die Maus - obwohl sie ein Gaming-Produkt ist - auch im Windows-, Office- und Bildbearbeitungsbereich überzeugen, da die wenigsten Nutzer ihren PC ausschließlich zum Spielen nutzen oder aber zwei Mäuse angeschlossen haben.

Windows & Office:

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Im Windows- und Office-Betrieb hat man mit dieser Maus keinerlei Schwierigkeiten. Mit Leichtigkeit gehen die Aktionen von der Hand, die Profileinstellungen funktionieren auch hier. So kann man sich z.B. ein Profil extra für den Office-Betrieb einrichten, wenn man keine drei verschiedenen Spiel-Profile benötigt. Gerade Menschen mit großen Händen werden Gigabyte für die Länge der Maus danken, denn diese macht das Arbeiten merklich komfortabler. Das Gewicht ist nicht störend, die Laufeigenschaften sind überdurchschnittlich. Das Geräusch, wenn die Maus über das Mauspad gleitet, ist verschwindend gering.

Bildbearbeitungsprogramme:

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Im Bereich der Bildbearbeitung zahlt sich vor allem die verstellbare DPI-Zahl aus. So ist es kein Problem, binnen weniger Sekunden ganze Flächen auszufüllen und im nächsten Moment wieder Präzisionsarbeit bei einem Zoomfaktor von 1000 Prozent zu verrichten. Hier schlägt sich die Maus deutlich besser, als eine Standard-2-Tasten-Maus, da man durch die verstellbare Sensibilität einen sehr großen Komfort erlangt.

Spiele:

 

Das Hauptaugenmerk liegt natürlich auf den Spielen - und bei einer Maus wie dieser ganz besonders auf den Shootern. Deshalb haben wir die Maus mit Call-of-Duty-5 und Crysis getestet. Da die Profileinstellung unabhängig von dem verwendeten Spiel funktioniert, profitiert auch jeder erdenkliche andere Shooter von diesen. Gerade in schnellen Gefechten lässt sich durch die hohe Geschwindigkeit der Maus einiges an Vorteilen herausspielen, aber auch Scharfschützen-Aktionen in Call-of-Duty sind mit einer niedrigeren DPI-Zahl deutlich einfacher zu meistern. Eine Gamer-Maus bringt hier einen deutlichen Vorteil, sodass weniger Tastaturbefehle beherrscht werden müssen und man sich komplett auf den Spielverlauf konzentrieren kann. Insgesamt kann man im Bereich der Shooter sagen, dass die Maus sehr präzise und schnell arbeitet. Aber auch Lowsenser kommen auf ihre Kosten, denn selbst bei einem Lift-Off ist das Springen des Zeigers selten zu registrieren.

Natürlich profitieren auch andere Spiel-Genres von Gigabytes neuestem Werk. Gerade im Bereich Strategiespiele dürften die Makros den entscheidenden Mehrwert bringen. Denn dort ist Zeit überaus wichtig - je schneller man ist, desto eher ist man gegen einen möglichen Angriff des Gegners gewappnet. Auch bei "Command & Conquer: Alarmstufe Rot 2" macht sie eine gute Figur und kann definitiv überzeugen.

Insgesamt ist die Maus natürlich vorrangig als Gaming-Equipment zu sehen, kann aber auch in anderen Bereichen überzeugen. Klar ist, dass man sich zur Bildbearbeitung oder für den reinen Office-Betrieb sicher keine Gaming-Maus anschafft - wohl aber den Nutzen dieser in den entsprechenden Gebieten zu schätzen weiß. Ob sich die Maus gegen Roccats Erstlingswerk, die "Kone", durchsetzen kann, zeigt sich auf der nächsten Seite.