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NVIDIA nForce 780a vs. AMD 780G

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Seite 5: NVIDIA nForce 780a - Vorstellung II

Besonders die Kommunikation zwischen CPU und GPU hat sich in der Vergangenheit als Flaschenhals entwickelt, was besonders bei Multi-GPU-Systemen zum tragen kommt. NVIDIA hat daher für den nForce 780a ein verbessertes Protokoll für die CPU-to-GPU- und GPU-to-GPU-Kommunikation entwickelt, welches die Latenzen senken und die Bandbreite steigern soll.

GPU-to-GPU Direct Link (PWShort):

Der PCI-Express Controller im Chipsatz hat nun die Möglichkeit, Daten von der GPU direkter zu ihrem Bestimmungsort zu leiten, was NVIDIA dann Posted-Write Shortcut (PWShort) nennt. Besonders SLI-Systeme profitieren hier von der verbesserten Kommunikation.

 

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Broadcast:

In einem SLI-System kommt es ebenfalls vor, dass die gleichen Daten an bis zu vier verschiedene GPUs geschickt werden müssen. Damit dies nun nicht viermal von der CPU aus über den Chipsatz an die GPUs geschehen muss, hat NVIDIA im nForce 200-Chip ein sogenannten Broadcast Command eingeführt, welches die Daten direkt an alle GPUs weitergibt.

 

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Ebenso wie der AMD 780G auch verfügt der nForce 780a über eine integrierte GPU. Laut NVIDIA sollen alle zukünftigen Chipsätze, egal ob für AMD oder Intel Prozessoren, über eine integrierte Grafikeinheit verfügen. Die GeForce 8000er-GPU im neuen Chipsatz zeichnet sich genau wie der 780G durch einen vollen DirectX 10 Support aus. Die Vorteile der NVIDIA PureVideo HD Technologie wurden hinlängst bekanntgemacht, die GeForce-8000-GPU unterstützt alle von der Desktop-Variante bekannten Features. Natürlich können auch hier die Mainboardhersteller zwischen DVI-, VGA-, HDMI- und DisplayPort-Anschlüssen wählen, bis zu zwei Displays können dabei gleichzeitig angesteuert werden.

Hybrid SLI:

Mit Hybrid SLI bzw. HybridPower will NVIDIA nun die SLI-Technologie nicht nur was die Performance betrifft verbessern, sondern auch einen weiteren wichtigen Faktor hier zusammenbringen, den Stromverbrauch. Auf einem Mainboard mit NVIDIA Chipsatz der Hybrid SLI unterstützt lassen sich so entsprechende NVIDIA-Grafikkarten, bisher nur die beiden Modelle GeForce 9800 GTX und 9800 GX2, komplett abschalten wenn sie nicht gebraucht werden und die Onboard-Grafik übernimmt die Arbeit.

Ist der entsprechende nForce Treiber installiert steht dem Anwender folgendes Menü über die Taskleiste zur Verfügung:

 

Save Power: Im "Save Power" Modus arbeitet ausschließlich die Onboard-Grafik und stellt das Bild dar. Die eventuell verbaute diskrete Grafikkarte wird über den freien SMBus im PCI-Express-Protokoll komplett deaktiviert.

Boost Performance: Im "Boost Performance" Modus sind sowohl die integrierte als auch die diskrete Grafikeinheit aktiviert.

Additional Displays: Wie der Name bereits sagt arbeiten im "Additional Displays"-Modus ebenfalls alle im System verbauten Grafikkarten zuzüglich der integrierten GPU, um möglichst viele Monitore ansteuern zu können.