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NVIDIA nForce 4 SLI Intel Edition

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Seite 9: Das Testsystem

Da wir unseren Test in drei Teile aufsplitten, kommen wir nun zunächst zum reinen "Mainboardvergleich", also einem Vergleich der aktuellen Chipsätze. Hierfür schicken wir das NVIDIA nForce 4 SLI Intel Edition-Referenzmainboard gegen die bislang getesteten Mainboards ins Rennen. Sicherlich nicht unbedingt ein fairer Vergleich, denn Referenzmainboards besitzen in der Regel ausgereifte Bios-Versionen und auch ein paar Performance-Tweaks. Allerdings zeigt sich hier sehr gut, wo NVIDIA momentan liegt.

Wir führen die Tests wie immer auf unserem Sockel 775-Testsystem durch. Wir verwenden hierfür einen Pentium 4 520. Als Grafikkarte setzen wir eine MSI Radeon X600XT mit 128 MB ein - zwar nicht das Top-Modell, aber ausreichend schnell, um Mainboards zu testen und auch ein paar neuere Spiele mit in den Vergleich aufzunehmen, ohne sofort eine Grafikkartenlimitierung zu erhalten. Als Speicher setzen wir hier auf die neuen Corsair-Module CM2X512A-5400UL (Ultra Latency). Als Timings werden die niedrigst möglichen Einstellungen verwendet - in unserem Fall also 3-2-2-4-1. Eine Serial ATA-Festplatte ist natürlich Pflicht, weiterhin ein DVD-ROM-Laufwerk.

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Als Betriebssystem setzen wir auf Windows XP Professional mit Service Pack 1A. Als Treiber werden die aktuellsten NVIDIA nForce 4-Treiber verwendet (Version 7.02). Die restlichen Treiber behielten wir zur Wahrung der Vergleichbarkeit bei, wir verwenden den ATI-Catalyst 4.7 für die Grafikkarte und DirectX9b.

Hier das komplette Testsystem in der Übersicht:

Hardware:

  • Pentium 4 520 (2,8 GHz) Sockel 775
  • 2 x 512 MB Corsair XMS2-5400v1.1 Ultra Latency Dual Channel Kit
  • MSI Radeon X600XT 128 MB
  • Seagate Barracuda SerialATA, 80 GB
  • DVD-ROM

Software:

  • Windows XP Professional
  • Service Pack 1A
  • DirectX 9b
  • NVIDIA ForceWare 7.02 beta
  • ATI Catalyst 4.7

Der FSB war dieses Mal genau innerhalb der Spezifikation. NVIDIA hält sich bei dem Referenzboard genau an Intels Vorgaben - nicht unbedingt zum Vorteil, weil einige Boardhersteller bei Serienboards gerne schummeln. Wir haben uns angewöhnt, starke Abweichungen in den Benchmarks zu kennzeichnen, aber schon ein Mainboard, welches 201 MHz FSB einsetzt, kann die Performance leicht beeinflussen. NVIDIA ist hier also eher konservativ, bei den Boardherstellern wird man beim nForce 4 SLI Intel Edition aber sicherlich auch oft 201 oder 202 MHz FSB sehen.

Auch - und das finden wir gut - existiert beim nForce 4 SLI Intel Edition noch kein PEG-Overclocking. Dem Hersteller ist es zwar freigestellt, derartige Techniken in die Mainboards zu integrieren, aber bei unserem Referenzboard müssen wir auf derartige Tricks nicht achten.

Getestet haben wir in den Benchmarks mit 533 MHz statt mit den maximal möglichen 667 MHz. Der Grund liegt in unseren Vortests, denn bei 800 MHz stellte sich heraus, dass das Board mit 533 MHz und scharfen Timings eine noch bessere Performance bereitstellte als mit 667 MHz und etwas langsameren Timings. Deshalb starteten wir mit den Benchmarks bei 800 MHz FSB und 533 MHz mit scharfen Timings, im Laufe dieser Woche werden jedoch noch Benchmarks mit 800 MHz und 667 MHz hinzu kommen, ein Update steht also an. Leider war es aufgrund der geringen Zeit nicht mehr möglich, die Benchmarks bis zum Launch komplett durchzuführen, da wir das Testsystem erst am letzten Donnerstag erhielten.

Auch fehlen natürlich noch interessante Vergleiche mit aktuellen Top-Prozessoren (Pentium 4 Extreme Edition 3.73 GHz) und mit aktuellen Top-Grafik-Systemen (AMD Athlon 64 und GeForce 6800 GT SLI). Hier werden wir ebenfalls noch nachlegen und in einigen neuen Reviews unter anderem die Performance des Top-Intel-Prozessors mit nForce 4 SLI Intel Edition zeigen. Auch hier benötigen wir aber noch etwas mehr Zeit. Dafür wird die Berichterstattung dann auch umso umfangreicher, denn unter anderem liegen auch noch vier Festplatten für einen Test der Raid-Performance vor.

Nun kommen wir endlich zu den Benchmarks: