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VIA K8T890 Referenz im Test

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Seite 3: Die VIA K8T890 Referenz - Ausstattung und Layout (I)

Im Folgenden sind die auf unserem Mainboard verbauten drei PCI-Slots zu erkennen. Direkt daneben findet sich zwei PCI-Express x1-Steckplätze, wobei einer von beiden durch zu hohe Grafikkartenkühler bedeckt wird. Da es sich um ein Referenzsystem handelt, können die Mainboardhersteller die Slots natürlich auch anders anordnen. In der Regel wird man aber wohl diese Reihenfolge vorfinden. Bei einem Referenzdesign ist natürlich auch die Anordnung des Floppy-Ports nicht unbedingt zu kritisieren, denn die Hersteller werden hier ihre eigenen Positionen finden und eventuell eine elegantere Position wählen, als direkt unter dem letzten PCI-Slot.

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Insgesamt können in den vier DIMMS bis zu 4 GB Arbeitsspeicher untergebracht werden, also jeweils ein Modul mit bis zu 1024 MB. Wie den Spezifikationen zu entnehmen ist, können Module der Baureihe DDR400, DDR333 und DDR266 eingesetzt werden. Natürlich ist auch hier, genau wie bei allen Sockel 939 Platinen, der Dual-Channel Betrieb möglich, was VIA auch mit den farblich markierten DIMM-Steckplätzen verdeutlicht.

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Wie nicht anders zu erwarten war, besitzt das VIA-Referenzboard den Standard Sockel 939. Über ihn haben wir schon in diversen Mainboardreviews gesprochen. Einige MOSFETs sind zwar recht nahe an den Sockel gerückt, dies stellt aber auch mit dem Zalman-Kühler kein Problem dar. Im Hintergrund ist der passive Kühlkörper der Spannungswandler zu sehen. Der VIA-Chipsatz wird jedoch sicherlich auch mit der Verbreitung von PCI-Express in Low-End-Systemen auch noch auf dem einen oder anderen Sockel 754-Mainboard auftauchen.

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In der rechten unteren Ecke befinden sich einige wichtige Laufwerksanschlüsse. Zu sehen sind vier Serial ATA-Anschlüsse sowie die BIOS-Batterie und einige weitere Chips und Anschlüsse. Ebenfalls zu sehen, ist dienVIA-Southbridge und weitere wichtigen Komponenten. Auch hier werden wie wohl etwas andere Lösungen von Mainboardherstellern sehen. Ein Vorteil ist natürlich das Vorhandensein von zwei ATA/133-Controllern und vier Serial ATA-Ports, die auch noch im Raid betrieben werden können - so werden separate PCI-Raidcontroller praktisch obsolet.

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Schaut man zusätzlich auf die ATX-Blende, so sieht man, dass insgesamt zwei USB 2.0-Ports und sämtliche analogen Anschlüsse für den Sound nutzbar sind sowie der RJ45 Stecker für das Ethernet. Auf die zahlreichen Sound-Anschlussmöglichkeiten gehen wir später noch genauer ein. VIA verbannt also nur die wichtigsten Komponenten auf der ATX-Blende, was für ein Referenzboard aber nicht weiter verwunderlich ist.

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Bisher konnten wir im Layout also keine großen Mängel feststellen, obwohl das Mainboard mit Onboard-Komponenten und Features nur so bepackt ist. Wir hoffen, dass das so bleibt und widmen uns nun den einzelnen Chips, die verlötet wurden.