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Volkswagen Passat GTE Variant mit Discover Pro im Test

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Seite 5: Technische Daten

Volkswagen Passat GTE Variant
  GTE
Motor

4 Zylinder
Reihe
Benzin

Hubraum 1.395 cm³
max. Leistung 115 kW (156 PS)
max. Drehmoment 250 Nm
max. Leistung E-Motor 85 kW (115 PS)
max. Drehmoment E-Motor 330 Nm
max. Systemleistung 160 kW (218 PS)
max. Systemdrehmoment 400 Nm
Vmax 225 km/h
Schaltung 6-Gang-Automatik***
Antrieb Vorderradrad
0 - 100 km/h 7,6 s
Leergewicht 1.735 kg
Zul. Gesamtgewicht 2.250 kg
NEFZ-Verbrauch in l** -/-/1,6 - 1,7
NEFZ-Verbrauch in kWh -/-/12,4 - 12,9
CO2-Emmissionen (kombiniert) 37 - 39 g
Tankinhalt 50 l
Akkukapazität 9,9 kWh
max. Reichweite gemäß NEFZ-Verbrauch 1.114 km (davon 50 elektrisch)
Basispreis 45.250 Euro
Preis Testwagen 60.768 Euro
*: Manuelles Getriebe
**: innerorts/außerorts/kombiniert je 100 km
***: Doppelkupplungsgetriebe

 

Volkswagen Passat GTE Variant
Länge 4,767 m
Breite 1,832 m
2,083 m inkl. Außenspiegel
Höhe 1,516 m 
Radstand 2,786 m 
Kofferraumvolumen 483 - 1.613 l
 

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Kommentare (52)

#43
Registriert seit: 01.11.2004
Bärlin
Super Moderator
Mr. Alzheimer
Beiträge: 17863
Zur Reife:
Es gibt deutlich mehr E-Motoren auf der Welt als Verbrenner. Der E-Motor ist nen Klumpen Stahl mit Kupfer drum, nichts weiter. Der Verbrenner hingegen ist eine komplexe mechanische Maschine.
Ergo, die E-Technik ist ausgereift und schon prinzipbedingt deutlich weniger problematisch als nen Verbrenner.
Der einzige Reifeprozess ist der der Akku-/Ladetechnik und sonst Garnichts.
Da kommen jetzt 5 Jahre massive Forschung, dann ist das Thema durch. Anschließend kommen, wie beim Verbrenner, nur noch Innovationszyklen.
Allein aus der Sicht ist der E-Motor dem Verbrenner überlegen. Deswegen wird sich auch das Thema "Autowerkstatt" massiv wandeln. Da musst du nicht mehr 100Parameter am Motor checken um zu wissen was er hat. Da misst du nur noch Strom, Spannung und Widerstand und bist quasi durch. Der Rest ist dann, wie beim Verbrenner auch, Steuergerätearbeit. (Beim E dann in Richtung Lade- und Regeltechnik)

EDIT: Ich sage nur Reifegrad des Verbrenners nach 130Jahren bei [email protected]..
#44
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Registriert seit: 22.09.2007

Admiral
Beiträge: 13389
Ich rede doch nicht von Einzelkomponenten, die sind selbst bein Verbrenner deutlich besser als im Auto verbaut, sondern vom Gesamtfahrzeug.
Das sind zwei komplett andere Ansätze, das KnowHow der Verbrenner bzgl. Fahrzeugbau kannst teilweise entsorgen, das passt einfach nicht.
Ein Auto ist mehr als nur die Summe der Einzelkomponenten.
#45
Registriert seit: 01.11.2004
Bärlin
Super Moderator
Mr. Alzheimer
Beiträge: 17863
Hä?
Ein E-Auto unterscheidet sich nicht zum Verbrennerauto. (es sein denn, man will nen Spaceshuttle bauen)

Man nimmt den Motor raus, bau nen E-Motor ein, schraubt nen Akku in den Kofferaum, zieht zwei Drähte, fertig ist das E-Auto.
Was meinst du, warum VW den E-Golf/GTE auf der selben Linie baut. Eben weil der Unterschied quasi nicht existent ist.
(Teile der Endmontage werden außerhalb der Linie gemacht wegen Hochvolttechnik usw.)

Wer natürlich nen E-Auto in Handarbeit herstellt, der hat nen Problem. Der würde aber auch nen Verbrenner in Handarbeit herstellen.

EDIT:
Alles, was nicht Fahrwerk, Antrieb und co ist, ist bei allen Autos gleich. Sprich du kannst am Oberteil nicht festmachen, obs nen Diesel, Benziner oder E wird.
Erst wenn die berühmte Hochzeit ist, weiß man, obs nen E ist oder nicht.
Und alles was unterhalb des Autos ist macht am Gesamtfahrzeugbau evtl. 10% aus. Und beim "Unterbau" sind 50% beim E genauso wie beim Diesel oder Benziner.
Ich weiß ehrlich nicht, woher der Irrglaube kommt, dass nen E gänzlich anders aussieht wie die alten Autos.

Auch der I.D. von VW wird dann als Serienprodukt nahe am Golf und Co sein. Man kann evtl. den Motorraum kleiner machen (weil das Aggregat deutlich kompakter baut) und mehr Platz für Innenraum schaffen. Das wars dann aber auch. Der Rest der Hütte ist wie beim Golf oder oder oder.

Genau das ist auch der Grund, warum Apple keine Autos bauen will und weil, ich glaube Google wars, Ford fürs Silicon Valley Autos baut.
Das Auto bleibt nen Auto und da haben die "alten" Hersteller den Vorteil, weil der E am Ende eben auch nur nen Auto wie jedes andere auch ist.
#46
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Registriert seit: 06.07.2006
Bayern
Flottillenadmiral
Beiträge: 5665
Zitat 996;25081628
Du hast es dir selbst beantwortet " wenn ich das Geld hätte " und leider denken in unserer heutigen Zeit 99% der Menschen so... das Problem jedoch was VW jetzt hat ist, das Sie nicht dumm sind !

Der Markt reguliert sich von alleine und da jeder die "Mark" 2x umdrehen muss um was gescheites zu bekommen wird sich nach meiner "Meinung" ein GTE auch nicht durchsetzten weil niemand ~ 5 k € mehr Zahlt wenn er fürs gleiche einen GTD bekommt der noch knapp 2 Liter weniger Verbraucht.


Jetzt mal ehrlich: Das Argument läuft ins leere. Ein Auto war noch nie günstig, auch wenn die Summe niedriger war hat ein Auto der Kompaktklasse selten weniger als einen Jahresnettolohn gekostet. Der Unterschied ist, dass ein Golf 7 in Basisausstattung immer noch deutlich mehr bietet als ein Golf 1 - für einen verhältnismäßig geringen Aufpreis inflationsbereinigt. Wenn es nur ums Geld gehen würde, würden wir alle Dacia, Vans oder Kleinstwagen fahren. Nach wie vor setzt VW aber deutlich mehr Golfs als Polos und UPs ab. Du kannst das "in unserer Heutigen Zeit" streichen. 99% der Leute träumen von was besserem, "wenn sie das Geld dafür hätten". Das war aber immer so.

Ebenso dein nächster Satz: Den GTD kauft fast keiner, immerhin gibt's den selben Motor auch im Standardgolf für weniger Geld. Der GTD macht höchstens Ausstattungsbereinigt Sinn. Am "GTE"-Siegel siehst du ja auch, dass das Auto eher in der Performance-Schiene GTI, GTD, GTE eingeordnet ist, nicht in irgendeiner "Blue"-Schiene wie die auf geringen Verbrauch getrimmten Modelle.
Und was du auch vollkommen missachtest sind die Usecases: Um mit dem GTD tatsächlich zu sparen, musst du immer Strecken von >25km fahren damit die längere Kaltlaufphase mal keinen Mehrverbrauch gegenüber einem konventionellen Benziner bedeutet. Das ist die Strecke, die der GTE locker rein elektrisch fährt und dabei null Liter verbraucht.

Zitat 996;25081628

Und genau das hat auch Toyota erkannt und bietet den Prius 10 k € günstiger an und das ganze ohne Vergaserinnenbeleuchtung und dafür mit billigen Pappsitzen , jedoch die Verkaufszahlen sprechen für den Prius und das ist am ende das einzige was für ein Gewinnträchtiges Börsenunternehmen wichtig ist.


Der Prius Plug-In ist aber ein halbgares Konzept und kostet keine 10k€ weniger, sondern das gleiche. Und krankt daran, dass rein elektrisch fahren im Prius nur eine Option ist, die aber deutlich weniger effizient ist und deswegen der Elektromotor allein das Auto nur träge bewegen kann.

Der Standard-Prius und der Auris Hybrid konkurrieren mit den Dieseln ihrer Klasse. Und der Prius ist definitv keine Pappbude, sondern ein solide verarbeitetes Fahrzeug, dass wie andere Toyotas auch VW in nichts nachsteht. Toyota hat mit dem Vehikel 10 Jahre Verluste eingefahren, bis er zum globalen Verkaufshit wurde. Aber selbst der Vergleich hinkt: Der Toyota-Hybrid spielt seine Stärken im Stadt- und Überlandverkehr aus. Ein Diesel bei Überland und auf der Autobahn, hat im Stadtverkehr Nachteile während der Hybrid die auf der Autobahn hat. Allein Benzinern gemein ist die weitgehende Abwesenheit von Stickoxid-Emmissionen, was die Anwohner einem sicher danken werden.

Der GTE wirkt dagegen in der Stadt optimal als E-Fahrzeug, Überland als Hybrid und auf der Autobahn als Mildhybrid. Der entscheidende Punkt ist aber, dass er insgesamt nicht so effizient arbeitet wie der Prius - Und das Gesamtsystem komplexer ist. Damit sitzt der GTE zwischen den Stühlen, kann aber durchaus eine sinnvolle Wahl sein - Als Kunde ist das doch eine Bereicherung.

Zitat 996;25081628

Ich kenne viele Menschen die ähnlich denken aber ich sag dann immer setz mal deine Brille ab und versuch das mal realistisch zu sehen , hier geht es nicht um Moral und Etik... sondern um die möglichkeit dem Kunden soviel Geld wie möglich abzuknöpfen ohne das er es merkt.


Die Leute, die einen Prius Hybrid aus Lifestylegründen fahren, fahren jetzt Tesla. Willst du jetzt weiterhin den Bullshit vom unmündigen Kunden und den bösen Konzernen von dir geben und weitere Parolen nachplappern, oder beschäftigst du dich mal mit der Technologie dahinter? Wir sind hier im HardwareLuxx-Forum, nicht im Kapitalismuskritikluxx-Forum. So wie ich sehe, kaufen 80% der Kunden das was sie für das richtige halten oder was sie gewöhnt sind. Du tust so, als würde alles immer schlechter werden, die Kunden keinen Mehrwert sehen und alles was an Einnahmen reinkommt an die bösen Aktionäre gehen. Du vergisst, dass VW ein Gewinnproblem hat - Sprich: In erster Linie profitieren die Mitarbeiter und die Zulieferer von dem Geschäft. Die sitzen hauptsächlich in Deutschland und der EU und zahlen ihren Mitarbeitern verdammt Gehälter, von denen die Meisten Leute nur träumen können. Und zu den größten Aktionären gehört z.B. das Land Niedersachsen, der Gewinn kommt also der Allgemeinheit zugute!

Zitat underclocker2k4;25082567

Der GTE ist nicht für den Massenmarkt (wie beim TDI) bestimmt. Er soll die "Ökos" bedienen oder die, die evtl. ein wenig mehr Spaß haben wollen ohne direkt nen R36 zu nehmen.
Für VW ist das im Moment eher, die funktioniert sowas, wie kann man sowas effektiv im Massenmarkt herstellen. Also etwas mehr Forschung am Realen als irgendwie ein ernsthafter Versuch einen Öko-Wagen zu schaffen oder gar "grün" zu sein. (wie du schon sagtest)
Und natürlich auch ein wenige durch die voll realistischen 1,7l/100km den Flottenverbrauch senken.


Anders ... der GTE ist nicht für den deutschen Markt bestimmt, genauso wenig wie der E-Golf. Versuch mal nen GTE zum Probefahren zu bekommen, ich hab's nach 'nem halben Jahr aufgegeben und beschlossen meinen Polo TDI bis zu dessen Ende zu fahren.

Der deutsche Markt ist geprägt von Vorbehalten, dummen Sprüchen, Apfel-Birnen-Vergleichen und Petrolheads in den Redaktionen der Autozeitschriften. Da wird schöngerechnet was das Zeug hält. Mindestens die Hälfe der Leute folgt dem Blind, macht sich nie Gedanken über die eigenen Gewohnheiten oder ihnen ist allein wichtig, dass das Auto vier Räder und ein Lenkrad hat und man wie gewohnt an der Zapfsäule den gleichen Hahn in die Hand nehmen muss. Wie viele könnten mit Erdgas oder Biogas fahren, damit einen Haufen Geld sparen und gleichzeitig ihren Mitmenschen was gutes tun?
Hier haben die selbsternannten Umweltschützer viel Erde verbrannt indem sie jeden "Biosprit" nachhaltig als schädlich in jeder Hinsicht gebrandmarkt haben.


Zitat [W2k]Shadow;25082621

E-Autos können einfach nicht die Reife eines verbrenners haben, deren Entwicklung hatte 130 Jahre Zeit, die Zeit hatte das E-Auto nicht.
Hier also zu kommen und zu erwarten, dass das alles schon wie beim Verbrenner klappt, ist etwas sehr “blauäugig“.


Na Elektroantriebe sind durchaus ausgereift, die gibt's in jeder Form und Farbe in quasi jedem Gerät. In Sachen Laufzeit ist ein Elektromotor fast unbegrenzt haltbar im Gegensatz zum Verbrennungsmotor.

Das was aber stimmt ist, dass man herausfinden muss, wie Elektroautos tatsächlich genutzt werden um sie entsprechend auszulegen. Stichwort Akkukapazität, Größe und Reichweite. Ich denke sich auf die Studien zu verlassen, die 100km Reichweite als völlig ausreichend beziffert haben, haben sich die Hersteller ins eigene Knie geschossen und einiges an Geld verpulvert.

Zitat [W2k]Shadow;25082621
Das Batterieproblem ist da, ja und es betrifft beim Auto auch noch eine deutlich kürzere Nutzbarkeit als z.B. im Handy und Co, denn aktuell sagt man spätestens bei 60% Restkapazität, die ist reif für den Austausch.
Andererseits muss die dann ja noch nicht entsorgt werden.
Hier sehen Konzepte eben Pufferspeicher aus genau diesen Batterien/Akkus vor, welche dann noch einige Zeit für die Pufferung von erneuerbaren Energien benutzt werden.

Andererseits gibt es genug Mittel und Wege im Auto, die Haltbarkeit von Akkus massiv zu erhöhen, die im Smartphone und im Notebook nicht bestehen oder akzeptiert werden. Smartphones müssen 2 Jahre lang halten und dabei die maximal mögliche Kapazität ausschöpfen, bei minimalem Bauraum. Sonst werden sie erst gar nicht gekauft. Was danach passiert..."Don't Care". Bei Autos gibt es wie du auch bemerkst diese Überlegungen. Sowohl zur Reparierbarkeit durch Module, Austauschbarkeit im Ganzen, der Verwendung bis zum bitteren Ende und zum Recycling und der Wiedergewinnung der Rohstoffe.
#47
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Registriert seit: 22.09.2007

Admiral
Beiträge: 13389
Zitat underclocker2k4;25082675
Hä?
Ein E-Auto unterscheidet sich nicht zum Verbrennerauto. (es sein denn, man will nen Spaceshuttle bauen)

Man nimmt den Motor raus, bau nen E-Motor ein, schraubt nen Akku in den Kofferaum, zieht zwei Drähte, fertig ist das E-Auto.
Was meinst du, warum VW den E-Golf/GTE auf der selben Linie baut. Eben weil der Unterschied quasi nicht existent ist.
(Teile der Endmontage werden außerhalb der Linie gemacht wegen Hochvolttechnik usw.)

Wer natürlich nen E-Auto in Handarbeit herstellt, der hat nen Problem. Der würde aber auch nen Verbrenner in Handarbeit herstellen.

EDIT:
Alles, was nicht Fahrwerk, Antrieb und co ist, ist bei allen Autos gleich. Sprich du kannst am Oberteil nicht festmachen, obs nen Diesel, Benziner oder E wird.
Erst wenn die berühmte Hochzeit ist, weiß man, obs nen E ist oder nicht.
Und alles was unterhalb des Autos ist macht am Gesamtfahrzeugbau evtl. 10% aus. Und beim "Unterbau" sind 50% beim E genauso wie beim Diesel oder Benziner.
Ich weiß ehrlich nicht, woher der Irrglaube kommt, dass nen E gänzlich anders aussieht wie die alten Autos.

Auch der I.D. von VW wird dann als Serienprodukt nahe am Golf und Co sein. Man kann evtl. den Motorraum kleiner machen (weil das Aggregat deutlich kompakter baut) und mehr Platz für Innenraum schaffen. Das wars dann aber auch. Der Rest der Hütte ist wie beim Golf oder oder oder.

Genau das ist auch der Grund, warum Apple keine Autos bauen will und weil, ich glaube Google wars, Ford fürs Silicon Valley Autos baut.
Das Auto bleibt nen Auto und da haben die "alten" Hersteller den Vorteil, weil der E am Ende eben auch nur nen Auto wie jedes andere auch ist.

Und genau diese Einstellung von Automobilherstellern ist das Problem.
Wie soll ich mit der gleichen Bautechnik einen Benziner und n E-Auto ohne kompromisse in die gleiche Karosse packen?
Das ist dummes Zeug, sorry. Entwicklung Automotiv ist mein Job, davon verstehe ich schon n bissel. Die Unterschiede klingen klein, sind aber entscheidend.
Auch wird der ID nicht ansatzweise so nahe am Golf sein, wie du denkst. Nicht umsonst hat VW dafür einen anderen Baukasten vorgesehen.

MEB wird nicht MQB sein bei dem die Haltebleche für den Motor anders sind.
Außerdem ist beim E-Auto das Thema Gewicht noch viel wichtiger als bei Verbrennern.
Genau diese Details sind es, die einem heute die Alltagstauglichkeit eines E-Autos verhageln, nicht die simplen ausgereiften E-Motoren.
#48
Registriert seit: 01.11.2004
Bärlin
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Mr. Alzheimer
Beiträge: 17863
Zitat [W2k]Shadow;25082863
Wie soll ich mit der gleichen Bautechnik einen Benziner und n E-Auto ohne kompromisse in die gleiche Karosse packen?


Damit beweist du, dass du das Thema nicht verstanden hast. Bzw. ggf. sogar deinen Job nicht verstehst.

Natürlich wird der ID nahe am Golf sein. Ein MEB unterscheidet sich nicht grundsätzlich vom MQB. Oder willst du mir jetzt hier erzählen, dass beim MEB der Fahrer hinten sitzt, das Lenkrad auf dem Kofferdeckel angebracht ist und zu guter Letzt sitzen die Räder auch Dachkantenhöhe?

Natürlich sieht der MEB anders aus als nen MQB. Aber grundsätzlich sind die Dinger gleich. Es gibt ne Karosse, mit Unterbau und Hut, dann kommt da ein bisschen Kabel rein, anschließend Plastik und von unten kommt der Antriebsstrang und Fahrwerk rein. Fertig ist das Auto.

Solange da kein Karbon kommt, ist vom Grunde her der MEB ein MQB mit einem etwas anderem Aufbau. Aber Blech ist Blech, egal wo es sitzt. Und nen Rad sitzt vorne links, vorne rechts, hinten links, hinten rechts.
Klar gibt es Unterschiede. Ein MQB unterscheidet sich auch vom MLB, aber komischer Weise, entgegen deiner Behauptung, die du hier aufstellst, sehen die Audis im Grunde aus wie nen VW und die Produktion ist auch gleich.
Wie kommt das bloß?
(Ob beim MEB nun der Mitteltunnel fehlt oder Bauraum für die Batterie ist, ist Wurst, das Teil läuft genau wie nen MQB durch den Bodyshop und wird auch in der Montage genauso zusammenbaut wie der Golf 3m weiter.)


VW wird die Großserienproduktion einfach um ein Model ID erweitern, es läuft über die selben Anlagen, mit den selben Techniken und wird von den selben Leuten zusammengeschraubt.
Wie gesagt, der ID ist kein Spaceshuttel, es ist genauso wie ein Golf oder ein Focus ein stinknormales Blechauto (was ggf. noch mehr Leichtbau und hochfeste Stähle hat) mit 4 Rädern.
Im Detail ist ein Unterschied, die sind aber nicht kriegsentscheidend.

http://ecomento.tv/2016/08/11/vw-plant-drei-elektroauto-plattformen/
http://www.carbodydesign.com/media/2012/02/Volkswagen-MQB-Body-in-White-720x375.jpg
Da siehst du die Unterschiede. Wie schon gesagt, nur der mittlere Teil des Unterbaus ist der Unterschied. Genauso wie es beim MQB und MLB der Fall ist.
Man kann es sogar hinbekommen auf einen MEB (der also voll auf E ausgerichtet ist) eine Golfkarosse draufzusetzen.
Genau deswegen hat man die Trennung zwischen der Plattform und dem Hut.
Daher wird das Auto, bis auf den Unterbau, dem Golf fast gleich sein. Denn der Unterbau ist nur ein sehr geringer Teil des Fahrzeugs und auch nur ein Bruchteil an Produktionsprozess.
Das bedeutet, dass der Großteil (deutlich >50%) gleich sein wird.

Warum das so ist? Weil es VW sich nicht leisten kann, dafür etwas komplett anderes (wie du es hier erzählst) zu bauen, weil dann nämlich keine Stückzahl erreicht wird und damit die Kosten zu hoch sind. Volumenhersteller leben von Gleichheit und Wiederholbarkeit. Allein aus diesem Grunde wird der ID eher ein Golf als ein komplett anderes Fahrzeug.

EDIT: Selbst nen i3 oder i8 könnte man so montieren. Nur der Karosseriebau sieht etwas anders aus.
Ergo, obwohl die BMWs vom MQB sehr weit weg sind, könnte VW diese Autos (zumindest ab Karosseriebau, ggf. erst ab Lackiererei) genauso bauen.
Glaubs mir, aus Sicht der Technik und Produktion ist der ID sehr na an aktuellen Autos. Und das hat der VW-Vorstand letztendlich auch gesagt "zum Preis eines Dieselgolf". Und letzteres geht nur durch die oben angezählten Punkte.

2ndEDIT:
Wer natürlich nur bis zum Unterbau schauen kann, ja für den sieht ein MEB natürlich ganz anders aus als nen MQB. Aber beim Tellerrand hört die Welt nicht auf.
#49
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Admiral
Beiträge: 13389
Ich glaube wir reden aneinander vorbei.

Ja der MEB wird natürlich nicht gleich ein VollCarbon Auto, dass am besten noch wie der DeLorean in BttF fliegen kann. Wie reden schon von nem Auto.


Aber es gibt schon in der Aufteilung massive Unterschiede. Das sorgt auch für andere Auslegung der Crashsicherheit.
Die Batterie landet zwischen den Achsen, die Front wird extrem gekürzt. Vom Fahrerfußraum zum Stoßfänger werden die Abstände dabei entsprechend gekürzt, auch der Überhang hinten ist sehr kurz (ok, das hat der MQB A auch, zugegeben).
Wie gesagt die Details sind es.
Und in einen MEB kannst du schlicht keinen Verbrenner einbauen.

Eine Karosse die beides können muss, funktioniert für beides nicht optimal.
Um mehr geht es am Ende eigentlich auch nicht.

Ein Kombi unterschiedet sich ja auch stark von nem Sportwagen.
#50
Registriert seit: 01.11.2004
Bärlin
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Mr. Alzheimer
Beiträge: 17863
Siehst, ergo, gibt es aus Sicht des Reifeprozesses rein Garnichts, was am MEB anders sein soll als beim MQB. Sicherlich wird man, wie beim MQB auch, am Anfang noch etwas feilen. Das ist aber bei jedem neuen Teil so.

Am Ende ist der ID ein Golf, wo man den Mitteltunnel rausflext und ne Batterie einbaut. Fertig.
Die Technik ist erprobt und funktioniert. (Nur bei den Akkus weiß man nicht, wie sich das Real entwickelt, das bekommt man aber schnell raus)
Man muss es jetzt nur irgendwie schaffen das Ganze in Großserie zu bringen. (bei VW)

EDIT:
Klar wird man wohl keinen Golfhut auf den MEB setzen, aber vom Prinzip her geht es, weil bei Teile eben schon sehr nahe bei einander sind. Ggf. kann VW einen Golfhut so erweitern, dass man ihn als verstärktes Teil auf den MEB setzt und unverstärkt auf MQB. Das werden die Herren der Forschung schon das passende Konzept finden.
Evtl. sieht er auch ganz anders aus. Ändert aber am Ende nichts am Prozess, der Robi fährt dann halt nicht mehr links, sondern rechts rum.

Und natürlich gilt aus Produktionssicht Passat=Golf=Up=Tiguan.
#51
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Registriert seit: 22.09.2007

Admiral
Beiträge: 13389
Naja, die Themen SDS sind im MEB halt integriert, das ist schon was anderes, ändert aber natürlich an der Grundlage erst mal nix.

Golf und ID werden getrennt, das darf ich dir verraten, denn das hat der CDO letzte Woche auf dem Partnerforum schon gezeigt :)
#52
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Registriert seit: 14.01.2010

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 386
Ich als ex VW fan wundere mich mittlerweile nicht mehr, das überall in den Medien für VW mit "E-innovationen" beworben wird, die in Wirklichkeit veraltet sind, und alles andere als ökonomisch. Mittlerweile kann ich nicht mehr das "enjoy the silence" Lied hören, obwohl ich auf jeden Depeche Mode Konzert war... Dafür drückt dieser Werbespot alles aus, was ich und ein Paar Milionen andere Menschen denken. https://www.youtube.com/watch?v=XQX7fOj1nzY
...und jetzt sollen noch 30.000 Menschen daran glauben, das sie Ihren Job verlieren. GG! VW.
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