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Corsair Vengeance und Kingston HyperX - Zwei 32 GB Kits im Test

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Seite 4: Leistungscheck

 Unser Testsystem:

  • Intel Core-i7 3770k
  • ASUS Maximus V Formula ( Z77 )
  • ASUS GTX670-DCMOC-2GD5
  • Crucial M4 128 GB SSD
  • SilverStone Strider 1000 W
  • Windows 7 Professional 64-Bit

Für unseren Leistungscheck mussten wir dieses Mal eine kleine Veränderung am Testsystem vornehmen, da die GTX 670 von Gigabyte leider ausgefallen ist. Eine Karte vom selben Modell war leider nicht rechtzeitig verfügbar, so dass eine GTX 670 von ASUS die Rolle übernehmen musste. Durch die Abweichungen in der Taktrate beider Modelle sind die Ergebnisse des 3D Marks dieses Mal etwas geringer, trotz aller Maßnahmen die Grafiklimitierung zu minimieren. Die Ergebnisse aus diesem Test und den vorherigen Tests sind also nicht direkt zu vergleichen. Die Benchmarks 7zip und Sandra sind davon nicht betroffen.

Sandra_Screen
Speicherdurchsatz mit SiSoft Sandra

Der Benchmark des Speicherdurchsatzes mittels Sandra von SiSoft zeigt immer recht großzügige Unterschiede in der Performance an. So sind die Unterschiede bei gleichen Voraussetzungen wie unter 1600 MHz noch innerhalb der Toleranz, aber schon die geringen Unterschiede der Timings bei 1866 MHz reichen aus, um einen erkennbaren Vorsprung des Kingston-Speichers anzuzeigen. Dieser wächst mit den geringfügig verbesserten Timings des Kingston-Kits auf dieser Stufe noch weiter an. Die Steigerung bei 2133 MHz ist dann noch einmal sehr deutlich. Aus anderen Tests wissen wir aber schon, dass diese Ergebnisse sehr theoretisch sind und sich bei realitätsnäheren Benchmarks oft als wesentlich geringer darstellen.

Ein gutes Beispiel ist hier 7zip:

7zip_Screen
Gesamtwert des 7zip-Benchmarks

Die Ergebnisse sind durchgängig auf einem ähnlichen Niveau, eventuelle Schwankungen können als Messfehler betrachtet werden. 7zip zeigt sich hier weder von geänderten Timings, noch von anderen Taktraten beeindruckt. Die CPU-Limitierung des Programms zeigt sich hier unabhängig von der zur Verfügung gestellten Speicherbandbreite.

Ein "gemischtes" Bild liefert der 3D Mark ab:

3DMark11_Screen
Leistung im 3D Mark 11 Physik-Test

Der Test wurde in Entry-Settings durchgeführt und durchlief nur den Physiktest. Es zeigt sich eine leichte Steigerung der Punktzahl, sobald die Timings oder der Takt verbessert werden. Hierbei sind die Werte aber auch etwas mit Vorsicht zu genießen, sind die dahinter stehenden echten Leistungssteigerungen sehr marginal. So bedeutet der Unterschied zwischen schlechtestem und bestem Ergebnis laut Anzeige nur rund 0,2fps.

Zusammenfassend lässt sich also kaum ein Unterschied zwischen den beiden Speicher feststellen. Der Kingston hat zwar in allen Benchmarks laut reinen Zahlenwerten leicht die Nase vorn, im Alltag sind diese Unterschiede aber nicht zu bemerken. Eine Entscheidung über die Benchmarks ist also allenfalls für HWbot-User möglich.