> > > > Corsair Vengeance und Kingston HyperX - Zwei 32 GB Kits im Test

Corsair Vengeance und Kingston HyperX - Zwei 32 GB Kits im Test

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 3: Einzelvorstellung Kingston HyperX

Kingstons Speicher stammt aus der HyperX Beast-Serie, welche als kleiner Bruder der Predator-Serie eine Ausrichtung auf Performance besitzt. Ein schon von anderen Modellen bekannter, großzügig dimensionierter Heatspreader soll diese Stellung unterstreichen. Die schwarze Kombination aus PCB und Heatspreader wartet auch hier mit einigen Designelementen auf, welche etwas aufwendiger sind als diejenigen des Corsair-Speichers, jedoch durch die Farbwahl trotzdem etwas dezenter wirken. Die Gesamthöhe des Speichers ist mit 46 mm etwas kleiner als die direkte Konkurrenz, aber ebenfalls für einige Systeme zu hoch. Interessierte Käufer sollten hier unbedingt prüfen ob das eigene System genügend Platz bietet.

Es folgt die Betrachtung des SPDs:

SPD_Kingston
SPD des Kingston HyperX Beast

Wenig "Spannung" im Hause Kingston: Die Grundtaktraten sind per JEDEC hinterlegt, für 1866 MHz existiert selbstverständlich ein XMP-Profil. Sämtliche Boot- und Stabilitätstest zeigten keine Probleme. Kingston hat mit CL 10-10-10-27 die etwas schnelleren Timings am Start als das Vengeance-Kit, wenn auch nur marginal. Im Gegensatz zu Corsair hat Kingston die Seriennummer der Speicherriegel auch im SPD hinterlegt.

Die Übertaktungsreserven zeigten sich hier etwas großzügiger:

Übertaktungsergebnisse
Takt/SpannungTimings
1600 MHz bei 1,50 Volt CL 8-9-8-22 1T
1866 MHz bei 1,50 Volt CL 9-10-10-27 1T
2133 MHz bei 1,65 Volt CL 10-12-11-34 1T

Bei 1600 MHz kann sich der Speicher nicht klar von der Konkurrenz abheben, hier erreicht man die gleichen Werte. Da der Speicher hier nach oben "mehr Luft" hat, liegt die Vermutung nahe, dass die IMC unseres Prozessors hier bereit das Limit setzt. Beim vorgesehenen Takt von 1866 MHz konnte nur eine geringfügige Steigerung auf CL 9-10-10-27 erreicht werden, aber immerhin mit einer Command Rate von 1T. Mittels einer Spannung von 1,65 Volt konnte auch ein Takt von 2133 MHz erreicht werden, mit CL 10-12-11-34 sogar bei recht moderaten Timings. Es war sogar möglich bei CL 10-13-12-36 auf 2400 MHz ordentlich zu booten, jedoch war es auch mit längeren Timings von CL 12-x-x nicht möglich einen stabilen Testbetrieb zu erreichen, weswegen es für unseren Test nicht weiter relevant ist.