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Test: Crucials und Corsairs 1866-MHz-Kits im Vergleich

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Seite 5: Battle in Black - Fazit

Ein passendes, klares Fazit zu treffen ist dieses Mal nicht so einfach. Corsair liefert ein Produkt, das innerhalb der engen Herstellerspezifikationen genau das liefert, was in diesem Rahmen erwartet wurde: Gute Performance bei guter Stabilität. Leider schwächelt der Speicher dafür etwas bei den Aspekten, die jenseits des Standards liegen: Weder nach unten noch nach oben ist sonderlich viel "Luft" beim Übertakten. Low-Voltage-Fähigkeiten sucht man ebenso vergeblich wie die Möglichkeit, die Latenzen noch etwas anzuziehen. Trotzdem sieht es bei der Performance nicht schlecht aus, da Corsair vier Module verwendet.

Crucial hingegen reiht sich bei diesen Aspekten nahtlos in die bisher getesteten Kits auf 1866 MHz-Niveau ein: Gute Leistung mit einem geringen Vorsprung vor den Kandidaten des letzten Tests (dank niedrigerer Latenzen), aber hinter den Corsair-Modulen mit langsameren Latenzen. Dafür punktete man durch die Fähigkeit den Arbeitsspeicher auch im Low-Voltage-Bereich betreiben zu können und bei der Übertaktung zumindest auf das Niveau der meisten Konkurrenten zu gelangen, wenn auch ohne großartige Akzente zu setzen.

Eine direkte Empfehlung auszusprechen fällt daher schwer. Das Kit von Corsair ist für diejenigen interessant, die mit den 1866 MHz schon die Grenze ihres Übertaktungswillens erreicht haben und auf Aspekte wie Low-Voltage keinen gesteigerten Wert legen. Die Performance ist trotzdem sehr gut und man erhält ein aufeinander abgestimmtes Kit mit vier Speichermodulen. Das Problem ist nur, dass es Kits gibt, denen das gleiche und mehr gelingt, aber dabei eine Ecke günstiger sind unser Corsair-Testkandidat.

Ähnliches kann man auch für Crucial sagen. Hier liefert man zwar vom Umfang her etwas mehr ab, was die Module auch für Übertakter etwas interessanter macht, dafür liegt man preislich aber auch noch einmal ein ganzes Stück über der Konkurrenz. Der Vergleich zum letzten Test eröffnet einen gewissen Leistungsvorsprung dank der niedrigeren Latenzen. Die aktuell schwierige Verfügbarkeit verschärft dieses Problem, so dass man nur hoffen kann, dass eine steigende Verfügbarkeit auch den Preis noch etwas drückt.

Positive Aspekte des Crucial BLE2CP8G3D1869DE1TX0CEU Speichers:

  • Gute Leistung
  • Belegt nur 2 Speicherslots

Negative Aspekte des Crucial BLE2CP8G3D1869DE1TX0CEU Speichers:

  • Vergleichsweise hoher Preis
  • Größenbedingt nicht für jedes System geeignet

 

Positive Aspekte des Corsair CML16GX3M4A1866C9 Speichers:

  • Gute Leistung bei Standardwerten
  • Schlankes Design

Negative Aspekte des Corsair CML16GX3M4A1866C9 Speichers:

  • Preislich über dem Durchschnitt
  • Praktisch kein Übertaktungs- oder Low-Voltage-Spielraum
 

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Kommentare (14)

#5
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Beiträge: 19186
Das Phänomen hatten wir ja schon im letzten Test bei einigen Speichern.
Es sind nicht mal die 2200 möglich, selbst da ist kein stabiler Betrieb mehr drin. Einzige Ausnahme waren die Kingston. Aber Kingston spielt ja sowieso meistens eine Sonderrolle.
#6
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Admiral
Beiträge: 14423
Was du beim Crucial Kit noch erwähnen könntest(wenn ich es nicht wieder überlesen habe ^^). Über das MOD Tool von Crucial kannst du beim Speicher die Temperatur auslesen ;) Ballistix MOD Utility Software by Crucial | Monitor memory performance in your computer system.

Finde ich ein feines Zusatzfeature.

#7
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Mittelfranken
Hauptgefreiter
Beiträge: 236
Beim Corsair sind also wirklich dann schärfere Subtimings schuld.
Die Chips müssen dann bei den meisten 1600-2133MHz Speicherkits momentan von selben Hersteller kommen?

@Braineater
Welche Temperaturen hast du dann bei [email protected],65V laut MOD Tool?
#8
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Admiral
Beiträge: 14423
Muss ich mal auslesen wenn ich den Ram wieder im System habe.

Aktuell hab ich ein Kit Kingston Beast verbaut.

Bei mir wird der Speicher aber durch den Genesis fleißig mitgekühlt ;)
#9
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Wahoo's Padawan
Beiträge: 19186
Zitat
Die Chips müssen dann bei den meisten 1600-2133MHz Speicherkits momentan von selben Hersteller kommen?


Die Vermutung liegt sehr nah. Ist wie gesagt schwer zu bestätigen, da die Hersteller die Chips oft mit eigenem Branding versehen und keine Angaben dazu machen, was wirklich drunter steckt.
Da man mit den OC-Werten usw. aber recht uniform geht, sollten die Chips vom gleichen Zulieferer sein.
Bei Corsair sind laut Gerüchten aber andere Chips drauf, als bei denen die 2133 erreichen.

@Brain: Wenn du die durch hast, kannste ja mal im Beast Thread schreiben, bis wohin deine kommen. :wink:
#10
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Admiral
Beiträge: 14423
Ich hab die Beast schon fast fertig ^^

OC Tests sind durch bei 2600 MHz war Schluss (war aber der höchste Wert den ich bis jetzt mit einem 16 GB Kit geschafft habe :) )

#11
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Flottillenadmiral
Beiträge: 5259
Wieviel % mehr fps gibt es denn in Spielen bei 1866Mhz/2133Mhz und einer Ivy-CPU? Oder ist das nicht messbar?
#12
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Registriert seit: 09.05.2006

Admiral
Beiträge: 14423
kommt aufs Spiel an, liegt aber im unteren einstelligen Bereich
#13
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Beiträge: 19186
Zitat Buffo;20116524
Wieviel % mehr fps gibt es denn in Spielen bei 1866Mhz/2133Mhz und einer Ivy-CPU? Oder ist das nicht messbar?


So gut wie nicht zu spüren, da meistens eine andere Komponente mehr ausbremst, als dass du den Unterschied großartig merkst. Einzig bei extrem CPU-lastigen Games mit hohem Speicherverbrauch kannst du vielleicht etwas merken. Und dann in dem von Braineater genannten Bereich.
#14
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Registriert seit: 13.04.2006
Nehr'esham
Kapitän zur See
Beiträge: 28762
Zitat Sanek;20115549
Die Chips müssen dann bei den meisten 1600-2133MHz Speicherkits momentan von selben Hersteller kommen?

Auf 1600er und 1866er Kits kann alles mögliche stecken. Von Elpida, über Nanya und Micron bis hin zu Samsung und Hynix. Erst bei 2133 und aufwärts wird es dann etwas monotoner...

Die Corsairs hier im Test haben zum Beispiel Nanya Chips (das kann man bei Corsair an der Versionsnummer ablesen).
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