> > > > Test: Crucials und Corsairs 1866-MHz-Kits im Vergleich

Test: Crucials und Corsairs 1866-MHz-Kits im Vergleich

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 3: Battle in Black - Der Crucial-Speicher im Detail

Crucial sandte uns für den Vergleich ein Kit aus der hauseigenen Top-Serie "Ballistix Elite" zu, welche laut Hersteller für höchste Performance bei gleichzeitig größtmöglicher Stabilität steht. Auch dieser Speicher kommt mit einem schwarzen Heatspreader, setzt jedoch im Gegensatz zum Corsair auch auf ein schwarzes PCB. Der Heatspreader an sich ist höher als beim Kit von Corsair, hält sich aber ansonsten optisch auch zurück. Eine Seite des Speichers wurde komplett schwarz belassen, auf der anderen Seite ist zusätzlich noch ein Aufkleber mit Logo und Daten des Speichers aufgebracht. Die zusätzliche Höhe des Speichers wird durch einige Kühlfinnen am oberen Rand erzeugt, welche die Temperatur und damit auch die Stabilität verbessern sollen. Mit einer Höhe von 51 mm ist das Kit damit aber für gewisse Kühler-Mainboard-Kombinationen zu hoch, hier sollte man unbedingt vorher abmessen, ob der Platz ausreicht. 

Wie auch beim ersten Probanden der Blick ins SPD:

alles
SPD des Crucial-Speichers

Auch dieses Mal erwartete uns keine Überraschung. Crucial pflegt für den Speicher eine saubere Programmierung ein, alle Taktstufen sind abgesichert und für 1866 MHz zusätzlich per XMP-Profil hinterlegt. Die niedrigeren Taktfrequenzen wurden auch hier mit relativ langsamen Timings versehen, um eine größtmögliche Stabilität und Kompatibilität zu gewährleisten. Dementsprechend lieferten auch unsere Test hinsichtlich dieses Sachverhaltes keine Probleme. Im Gegensatz zu Corsair pflegt Crucial auch die Seriennummer in das SPD ein. Dies kann ein Hinweis auf eine automatische Produktionsüberwachung sein, welche eine schnellere Analyse bei etwaigen Fehlern ermöglicht - am Ende also auch ein winziges Plus für den Kunden, da mehr Kontrolle meist auch weniger Fehler bedeutet. 

 

Social Links

Seitenübersicht

Kommentare (14)

#5
customavatars/avatar15158_1.gif
Registriert seit: 11.11.2004
Unser Basar
SuperModerator
Wahoo's Padawan
Beiträge: 19186
Das Phänomen hatten wir ja schon im letzten Test bei einigen Speichern.
Es sind nicht mal die 2200 möglich, selbst da ist kein stabiler Betrieb mehr drin. Einzige Ausnahme waren die Kingston. Aber Kingston spielt ja sowieso meistens eine Sonderrolle.
#6
customavatars/avatar39916_1.gif
Registriert seit: 09.05.2006

Admiral
Beiträge: 14423
Was du beim Crucial Kit noch erwähnen könntest(wenn ich es nicht wieder überlesen habe ^^). Über das MOD Tool von Crucial kannst du beim Speicher die Temperatur auslesen ;) Ballistix MOD Utility Software by Crucial | Monitor memory performance in your computer system.

Finde ich ein feines Zusatzfeature.

#7
customavatars/avatar181437_1.gif
Registriert seit: 30.10.2012
Mittelfranken
Hauptgefreiter
Beiträge: 236
Beim Corsair sind also wirklich dann schärfere Subtimings schuld.
Die Chips müssen dann bei den meisten 1600-2133MHz Speicherkits momentan von selben Hersteller kommen?

@Braineater
Welche Temperaturen hast du dann bei [email protected],65V laut MOD Tool?
#8
customavatars/avatar39916_1.gif
Registriert seit: 09.05.2006

Admiral
Beiträge: 14423
Muss ich mal auslesen wenn ich den Ram wieder im System habe.

Aktuell hab ich ein Kit Kingston Beast verbaut.

Bei mir wird der Speicher aber durch den Genesis fleißig mitgekühlt ;)
#9
customavatars/avatar15158_1.gif
Registriert seit: 11.11.2004
Unser Basar
SuperModerator
Wahoo's Padawan
Beiträge: 19186
Zitat
Die Chips müssen dann bei den meisten 1600-2133MHz Speicherkits momentan von selben Hersteller kommen?


Die Vermutung liegt sehr nah. Ist wie gesagt schwer zu bestätigen, da die Hersteller die Chips oft mit eigenem Branding versehen und keine Angaben dazu machen, was wirklich drunter steckt.
Da man mit den OC-Werten usw. aber recht uniform geht, sollten die Chips vom gleichen Zulieferer sein.
Bei Corsair sind laut Gerüchten aber andere Chips drauf, als bei denen die 2133 erreichen.

@Brain: Wenn du die durch hast, kannste ja mal im Beast Thread schreiben, bis wohin deine kommen. :wink:
#10
customavatars/avatar39916_1.gif
Registriert seit: 09.05.2006

Admiral
Beiträge: 14423
Ich hab die Beast schon fast fertig ^^

OC Tests sind durch bei 2600 MHz war Schluss (war aber der höchste Wert den ich bis jetzt mit einem 16 GB Kit geschafft habe :) )

#11
customavatars/avatar136469_1.gif
Registriert seit: 24.06.2010

Flottillenadmiral
Beiträge: 5259
Wieviel % mehr fps gibt es denn in Spielen bei 1866Mhz/2133Mhz und einer Ivy-CPU? Oder ist das nicht messbar?
#12
customavatars/avatar39916_1.gif
Registriert seit: 09.05.2006

Admiral
Beiträge: 14423
kommt aufs Spiel an, liegt aber im unteren einstelligen Bereich
#13
customavatars/avatar15158_1.gif
Registriert seit: 11.11.2004
Unser Basar
SuperModerator
Wahoo's Padawan
Beiträge: 19186
Zitat Buffo;20116524
Wieviel % mehr fps gibt es denn in Spielen bei 1866Mhz/2133Mhz und einer Ivy-CPU? Oder ist das nicht messbar?


So gut wie nicht zu spüren, da meistens eine andere Komponente mehr ausbremst, als dass du den Unterschied großartig merkst. Einzig bei extrem CPU-lastigen Games mit hohem Speicherverbrauch kannst du vielleicht etwas merken. Und dann in dem von Braineater genannten Bereich.
#14
customavatars/avatar38573_1.gif
Registriert seit: 13.04.2006
Nehr'esham
Kapitän zur See
Beiträge: 28765
Zitat Sanek;20115549
Die Chips müssen dann bei den meisten 1600-2133MHz Speicherkits momentan von selben Hersteller kommen?

Auf 1600er und 1866er Kits kann alles mögliche stecken. Von Elpida, über Nanya und Micron bis hin zu Samsung und Hynix. Erst bei 2133 und aufwärts wird es dann etwas monotoner...

Die Corsairs hier im Test haben zum Beispiel Nanya Chips (das kann man bei Corsair an der Versionsnummer ablesen).
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

RAM-Roundup: Sieben 16-GB-DDR4-Kits im Test

Logo von IMAGES/STORIES/NEWSBILDER/MNIEDERSTEBERG/ARTIKEL_2016/RAM-ROUNDUP/KLEVV_IM44GU48A30_5_LOGO

Seit der Einführung der Haswell-E-Plattform gibt es DDR4 im Consumer-Bereich, aber erst mit Skylake startete der Speicherstandard richtig durch. Seitdem sind bereits zahlreiche Monate vergangen und wie erwartet sind die Preise für den DDR4-Arbeitsspeicher in der Zwischenzeit ordentlich in den... [mehr]

Corsair bringt beleuchteten Arbeitsspeicher sowie neuen Lüfter und...

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2013/CORSAIR_LOGO

Corsair hat während der Computex 2016 gleich mehrere Neuheiten im Gepäck. Den Anfang machte die MSI GeForce GTX 1080 Sea Hawk. Der wassergekühlte 3D-Beschleuniger wird mit einer Kühllösung von Corsair bestückt und soll dadurch ein besonders hohes OC-Potential bieten können. Hierzu wird die... [mehr]

G.Skill bringt DDR4-Speicher Trident Z mit 4.266 MHz

Logo von GSKILL

G.Skill hat heute einen besonders schnellen DDR4-Arbeitsspeicher mit bis zu 4.266 MHz angekündigt. Der Speicher aus der bereits bekannten Trident-Z-Serie wird vom Hersteller als Extreme-Speed-Kit verkauft und soll vor allem mit einer hohen Geschwindigkeit punkten. Die Taktfrequenz von 4.266 MHz... [mehr]

Corsair stellt die schnellsten DDR4-Kits mit 128, 64 und 32 GB vor

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2013/CORSAIR_LOGO

Corsair hat neue Speicherkits der Vengeance-LPX-Reihe vorgestellt, die hohe Kapazität und Geschwindigkeit vereinen sollen. Die DDR4-Kits Vengeance LPX 128GB, 64GB und 32GB erreichen dabei Geschwindigkeiten von 3.600 MHz mit neuen XMP-2.0-Profilen. Allerdings gilt das nicht für die größten der... [mehr]

G.SKILL bringt DDR4-Speicher Trident Z mit 3.600 MHz und CL15

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2015/G

Speicherspezialist G.SKILL erweitert sein DDR4-Portfolio um neue Module der Trident-Z-Serie. Der Arbeitsspeicher wird als Kit, bestehend aus zwei 8-GB-Riegeln in den Handel kommen und damit eine Gesamtkapazität von 16 GB bereitstellen. Als Besonderheit nennt der Hersteller sowohl die... [mehr]

G.Skill Trident Z DDR4-Speicher erreicht über 5 GHz Taktfrequenz

Logo von GSKILL

G.Skill konnte einen neuen Rekord verbuchen. Laut dem Hersteller ist es einem Overclocker gelungen, einen DDR4-Speicher der Trident-Z-Serie auf 2.501 MHz zu übertakten. Somit lag die reale Taktfrequenz bei hohen 5001,2 MHz respektive DDR4-5000 und damit gleichzeitig nochmals deutlich über dem... [mehr]