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DDR2-Roundup Nr. 2

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Seite 1: DDR2-Roundup Nr. 2

In unserem letzten DDR2-Roundup präsentierten wir 11 DDR2-Module mit 533 und 667 MHz - nun stehen noch drei Nachzügler auf dem Programm, die wir beim letzten Roundup noch nicht mitgetestet haben. Da seit dem letzten Roundup ein paar Wochen vergangen sind, können wir nun auch auf den i925XE-Chipsatz als Testplattform zurückgreifen, denn der Chipsatz erlaubt einen höheren FSB und damit mehr Flexibilität bei den Einstellungsmöglichkeiten für den Speicher. Um die Vergleichbarkeit zu den bisherigen Tests zu gewährleisten, haben wir den Sieger aus unserem letzten Roundup erneut mitgetestet. Diesmal wurden Werte überhalb DDR2-800-Niveau erreicht - hohe Frequenzen scheinen für DDR2 also kein Problem darzustellen.

Die neue Intel-Chipsätze und der i925XE sind die einzigen Chipsätze am Markt, die bislang DDR2 nutzen. Nachdem wir uns schon eine Reihe Mainboards in drei Roundups (1, 2, 3) angesehen haben und auch einen Blick auf die notwendigen neuen Grafikkarten mit PCI-Express-Slot geworfen haben, benötigt man für ein schnelles Sockel 775-System eigentlich nur noch richtig flotten DDR2. Der neue Speicher bietet zunächst jedoch trotz offizieller 533 MHz Arbeitsgeschwindigkeit keine großen Vorteile gegenüber dem bisherigen Standard DDR400. Die Performancevorteile liegen trotz deutlichem Plus bei der Frequenz im Bereich weniger Prozent. Teilweise ist DDR400 sogar minimal schneller - wenn nämlich die hohen Latenzzeiten von DDR2 sich als ineffektiver herausstellen als die niedrigen Latenzzeiten von DDR400. In diesem Review zeigen wir jedoch Taktfrequenzen, die mit DDR-RAM nicht erreichbar wären - und gute Frequenzen bekommt man durch das Herabsetzen der Timings ebenso.

Die Global Player bei der Chipproduktion sind bislang Elpida, Micron, Samsung und Infineon. Wir bekamen im letzten Roundup elf Module zusammen, aber diese besaßen alle Chips dieser vier Hersteller. Somit sind auch die Charakteristiken der Speichermodule ähnlich, da viele Hersteller auf identische Chips setzen. Im Test sind heute die folgenden Module:

  • Kingston HyperX PC2-5400 DDR2-667
  • Kingmax DDR2-533
  • Mushkin DDR2-533
  • Corsair ValueSelect DDR2-533


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Diese vier Module werden wir uns genauer ansehen und testen, wie niedrig man die Latenzzeiten beim Standardbetrieb setzen kann und welche maximalen Taktraten die Riegel erreichen können. Des Weiteren werfen wir einen besonderen Blick auf die Kompatibilität der Module, da gerade bei neuen Techniken gerne einmal die Spezifikationen nicht zu 100% erfüllt werden und dann Probleme mit dem einen oder anderen Mainboard entstehen können - bei den letzten 11 Modulen hatten wir hier jedoch keine Probleme. Hier haben wir auf die DDR2-Mainboards aus unseren beiden Sockel 775 Mainboard Roundups zurückgegriffen - jedes Modul wurde auf beiden Mainboards getestet. Auf dem neuen ASUS P5AD2-E Premium haben wir dann schließlich die Performance der Module unter die Lupe genommen und bei verschiedenen Frequenzen und Timings gegenübergestellt.

Ein wenig Background zur Theorie von DDR2 haben wir in unserem letzten Roundup schon erzählt, aus diesem Grund gehen wir an dieser Stelle nicht erneut darauf ein. Auch die Probleme mit dem ASUS P5AD2 Premium können wir abhaken, auch wenn sich das ASUS P5AD2-E Premium ähnlich verhält. Beim Testsystem müssen wir aufgrund des Boardwechsels auch einiges ändern, was im letzten Review noch aktuell war. Aus diesem Grund hier eine Aufstellung unseres Testequipments.

Testsystem

Der Pentium 4 Extreme Edition zeigt gerade in den Sandra-Benchmarks niedrigere Werte als ein Prescott-Prozessor. Aus diesem Grund wird man hier keine Rekorde erwarten können. Allerdings eignete sich der Prozessor aufgrund seines niedrigen Multiplikators und der Validierung auf hohe FSBs sehr gut für diesen Test. Das ASUS P5AD2-E Premium hat wieder einmal Probleme im Bereich um 200 MHz gemacht, weshalb wir auf die Messung der Standard-Performance dieses Mal verzichtet haben. Diesbezüglich haben wir nur die Kompatibilität mit anderen Boards getestet.

Auf den folgenden Seiten wollen wir uns jedes Modul im Detail ansehen.