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DDR2-Roundup : 11 Module im Test

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Seite 6: Corsair Twin2X XMS2-667

Weiter geht es mit den Corsair-Riegeln für 667 MHz. Die Twin2X XMS2-667 gibt es wie die XMS2-533 auch einzeln - dann nennen sie sich nicht "Twin2X", da mit diesem Slogan nur die Kits aus zwei Riegeln bezeichnet werden, sondern CM2X512 für die 512 MB-Variante und CM2X256 für die 256 MB-Variante. Technisch sind diese allerdings identisch. Die Twin2X-Module mit 667 MHz gibt es übrigens auch noch als luxuriöse Pro-Version mit LEDs. Die 667 MHz werden von Corsair getestet und bei 1.9V garantiert. Hinzu kommt eine lebenslange Garantie - sollten die Module also irgendwann einmal streiken, ist man auf der sicheren Seite.

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Interessant ist, dass bei den Corsair Twin2X XMS2-667 dieselben Chips von Micron eingesetzt werden. Auch hier setzt Corsair bei den 512 MB-Modulen auf eine doppelseitige Organisation mit 16 Chips à 32 MB. Auch hier liegen die Latenzzeiten bei 4-4-4-12 - und entsprechen somit auch der oben dargestellten JEDEC-Spezifikation für DDR2-667. Einen Low-Latency-Speicher für derart hohe Frequenzen wird es wohl in absehbarer Zeit nicht geben, aber wir lassen uns gerne überraschen.

SPD-Programmierung / Test mit 533 MHz :

Keine Probleme hatten wir mit dem Abit AA8 DuraMax in diesem Test. Das Board erkannte als SPD-Programmierung 4-4-4-12, was auch Corsairs Angaben und der JEDEC entsprichen. Mit manuellen Settings konnten wir die Module mit 4-3-3-8 betreiben, also etwas unterhalb der Spezifikation, aber nicht mit einer Cas Latency von "3", was gerade in dem ASUS-Board Probleme bereitete.

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Kompatibilität :

Auch hier nutzen wir wieder unsere neun DDR2-Mainboards und unterscheiden zwischen Kompatibilität, Stabilität und geben die Anmerkungen, falls ein Mainboard andere Settings benötigte oder Probleme bereitet hat.

Das ASUS-Board müssen wir hier ausklammern - es setzt die Module bei SPD-Settings auf 3-3-3-8, da die Corsair XMS2 allerdings nur 4-3-3-8 schaffen, startet das Board nicht mehr. Erst mit 205 MHz schaltet das Board die Timings auf normale Werte herunter und lässt eine manuelle Justierung zu, dann ist das Board schließlich auch stabil mit den Speichermodulen. Wie wir aber schon öfter angemerkt haben, liegt dies klar am Board-Bios und nicht an den Modulen.

Bei allen anderen Boards im Test lieferte sich das Modul deshalb auch keinen Ausfall und leistete zuverlässig seinen Dienst.

Overclocking :

Selbstverständlich haben wir auch hier wieder übertaktet. Hier wechselten wir zum ASUS P5AD2 Premium und versuchten dort, einen möglichst hohen FSB mit maximal 2.0V und asynchronem Bustakt zu erreichen. Die Corsair XMS2-667-Module ließen sich bis 724 MHz mit 4-4-3-8 betreiben. Hier scheint das ASUS P5AD2 Premium schlussendlich zu limitieren - die Corsair-Riegel liefern aber eine der besten Timings bei diesen hohen Frequenzen. Von der Frequenz her ist auch hier wieder ein hervorragender Rahmen für das Overclocking eines Pentium 4 gegeben.

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Performance :

Die Performance betrachten wir später noch einmal im Vergleich, hier die absoluten Werte bei den jeweiligen Taktraten :

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Preis :

  • Corsair XMS2 256MB DDR2-667 (CM2X256-5300C4) 256 MB : ab 119,00 Euro (Geizhals.at/de)
  • Corsair XMS2 512MB DDR2-667 (CM2X512-5300C4) 512 MB : ab 184,85 Euro (Geizhals.at/de)
  • Corsair Twin2X XMS2 DDR2-667 (TWIN2X1024-5300C4) 2x 512 MB : ab 361,41 Euro (Geizhals.at/de)

Auf der nächsten Seite kommen wir zu den Corsair ValueSelect DDR2-533 :