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Test: Corsair Vengeance DDR3-1600 12 GB

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Seite 1: Test: Corsair Vengeance DDR3-1600 12 GB

vengeanceCorsair sinnt auf Rache: Im Dezember stellte der kalifornische Speicherspezialist die neuen Vengeance-Speichermodule vor. Vengeance heißt übersetzt "Rache" - und die Heatspreader der schwarzen Corsair-Module ähneln ein wenig einem klingonischen Bathlet. Abgesehen hat man es wohl auf die Konkurrenten, die in der Vergangenheit im unteren Preissegment die Käuferschichten angesprochen haben, denn das uns vorliegende DDR3-1600-Kit mit 12 GB liegt preislich auf dem Niveau vergleichbarer Kits von Mushkin, exceleram, G.Skill und ADATA. Für Corsair eigentlich ungewohnt - aber warum sollte man keine qualitativ hochwertigen Module in dieser Preiskategorie finden?

Die genaue Bezeichnung des Vengeance-Kits gibt weitere Aufschlüsse auf die Spezifikationen und Timings. Das Kit wird als CMZ12GX3M3A1600C9 verkauft, ist also ein 12-GB-Kit, bestehend aus drei Speichermodulen. Die Module dürfen mit 1600 MHz innerhalb der Spezifikation mit CL9 laufen. Das tun sie auch mit nur 1,5 V - das Kit ist also in der Lage, Intels Spezifikationen voll zu erfüllen. So ist es auch kein Wunder, dass Corsair ein entsprechendes Sandy-Bridge-Kit mit zwei Modulen herausgebracht hat, unser Set ist allerdings ein typisches Triple-Channel-Kit für den X58 und den Core i7-980X. Da allerdings oftmals identische Speichermodule für die Dual- und Triple-Channel-Kits verwendet werden, lässt sich erahnen, wie eventuell das CMZ8GX3M2A1600C9 abschneiden könnte, das Corsair als 8-GB-Kit für Sandy Bridge anbietet.

Unser 12-GB-Kit ist mit 140 Euro Kaufpreis im unteren Bereich der DDR3-1600-Kits mit 12 GB zu finden. Es tummelt sich mit anderen CL9-Sets in diesem Preisbereich, die allerdings allesamt mit 1,65 V Spannung ausgestattet sind. Insofern sind die Corsair-Module eine interessante Wahl - denn mit 1,65 V sollte auch eine deutlich bessere Performance durch Overclocking möglich sein. Die einzigen Kits, die in ähnlicher Konfiguration an den Start gehen, sind die RipJaws von G.Skill oder die OCZ Reaper HPC, die aber knapp 15 Euro mehr kosten. Insofern schnürt Corsair hier ein attraktives Paket.

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Die ICs auf den Corsair-Modulen sind Hynix H5TQ2G83BFR-H9C - diese hatten wir bislang auf den Kingston HyperX DDR3-1600 im Einsatz. Dort liefen sie jedoch nur bis maximal 1866 MHz und stiegen dann bereits aus, während andere 12-GB-Kits mit 4-GB-Modulen noch bis weit über 2000 MHz zu betreiben waren. Das Corsair-Kit wird allerdings mehr erreichen - soviel sei schon einmal gesagt. Wir testen die Version 5.11 der Module laut Aufdruck auf den Speicherstickern.

Die Spezifikationen der Module haben wir in der folgenden Tabelle zusammengefasst:
Corsair Vengeance DDR3-1600 CL9 12 GB Kit
Typbezeichnung CMZ12GX3M3A1600C9
Kitgröße 3x4 GB (12 GB)
Verwendete ICs Hynix H5TQ2GB83AFR H9C
Frequenz 1600 MHz
Timings 9-9-9-24
Arbeitsspannung 1,5V
Revision 5.11
Preisvergleich ab 140 Euro
Auf der nächsten Seite schauen wir uns die Spezifikationen und das SPD-EEPROM genauer an.

 

 

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Kommentare (1)

#1
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Beiträge: 3872
Hab mir den 3x2Gb Kit gekauft laufen bestens auf dem ASUS x 58 Sabertooth mit 8-8-8-20 1T was will man mehr der Preis stimmt auch unter 100.- Der 12Gb Kit war mir etwas zu heftig 6Gb reichn mir aus.
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