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Test: 12-GB-Kits - Corsair Dominator GT DDR3-1866 C9

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Seite 4: Leistungsvergleich

Die Vergleichswerte auf dieser Seite für die Serie sind nun komplett: Es sind alle getesteten Speichermodule enthalten. Getestet haben wir 7Zip bei 1600 MHz (16 MB Wörterbuchgröße), die Speicherbandbreite mit Everest bei 1600 MHz und die Sisoft Sandra 2011 Speicherbandbreite bei 1866 MHz.

Ein paar generelle Worte: Zu beachten ist, dass die Real-World-Unterschiede (z.B. in Spielen) beim Test auf einer Frequenz eher innerhalb der Messgenauigkeit liegen. Wichtiger ist es bei der Nehalem-Architektur, eine möglichst hohe Speicherbandbreite zu erreichen. Aus diesem Grund sind auch die Testwerte nicht wirklich ausschlaggebend für die Güte eines Moduls - das Modul sollte in erster Linie bezüglich der Frequenz beim gewünschten Overclocking-Ergebnis passen.

7-Zip-Benchmark bei 1600 MHz, bestmögliche Timings:

7zip

Everest-Benchmark bei 1600 MHz, bestmögliche Timings:

everest

Sisoft Sandra-Benchmark bei 1866 MHz, bestmögliche Timings:

 sisoftsandra

Als Schlussfazit zeigt sich hier klar, dass auf einer Frequenz unterschiedliche Timings nur einen geringen Einfluss auf die Performance haben - zumindest in den drei Testbenchmarks. Wichtiger ist die Frequenz, sodass beispielsweise CL8 mit DDR3-1600 langsamer ist als CL9 mit DDR3-1866. Zuerst sollte man also versuchen, eine möglichst hohe Frequenz zu erreichen, anschließend kann man die Timings auf der höchstmöglichen Frequenz optimieren.

Interessant ist auch, dass das 12-GB-Kit aus sechs Modulen von Corsair einen kleinen Performancevorsprung hat: Hier nutzt der Intel-Speichercontroller die sechs Module effizienter aus und hat Vorteile durch gleichzeitige Zugriffe. Im Endeffekt ist es also sogar besser, ein Kit mit sechs Modulen zu wählen, wenn man nicht plant, das System auf 24 GB irgendwann aufzurüsten.