> > > > Test: 12-GB-Kits - Corsair Dominator GT DDR3-1866 C9

Test: 12-GB-Kits - Corsair Dominator GT DDR3-1866 C9

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 2: SPD-EEPROM und Besonderheiten

Die Dominator-GT-Module sehen ähnlich aus wie die des anderen Dominator-Kits - die Unterschiede bestehen im Wesentlichen in den roten Kühlfinnen auf der Oberseite. Diese können auch abgeschraubt werden, um ein Wasserkühlungsmodul aufzusetzen, weiterhin liefert Corsair natürlich auch gleich einen Airflow-Fan mit. Dieser wird an die Modularretierung des Mainboards geklippt.

Auch die Dominator-GT-Module besitzen den Anschluß für das AirFlow-Pro-Memory-Display, das Corsair auf der Computex vorgestellt hat. Das Display stellt im Stile der alten Pro-Serie die Speicherauslastung dar. Zudem hat es die Funktion, dass die Modultemperatur überwacht wird und farblich angezeigt wird. Das AirFlow Pro Modul müsste allerdings separat erworben werden und befindet sich nicht im Lieferumfang:

Das SPD der Corsair-Module haben wir uns natürlich wieder genauer angesehen:

corsair-6x2-spd

Im Endeffekt kann das Kit hier schon die 3x4-GB-Kits überflügeln: Das XMP-Profil mit 1866 MHz beinhaltet die garantierten Timings (9-9-9-24) bei 2t Command Rate und 1,65 V. Hier stellt sich natürlich die Frage, ob Corsair, ähnlich wie die anderen Hersteller in unserem 12-GB-Roundup, die Command Rate nur mit 2t hinterlegt, um ein gänzlich stabiles Systemverhaltenim XMP-Betrieb garantieren zu können, oder ob eine Command Rate von 1t tatsächlich problematisch sein könnte, wenn sechs Module eingesetzt werden. Auf jeden Fall ist man mit dieser Einstellung auf der sicheren Seite - und 1866 MHz mit 2t Command Rate sollte in jedem Fall schneller sein als 1600 MHz mit 1t Command Rate bei den anderen Modulen.

Aufgrund der Kompatibilität sind auch noch die üblichen JEDEC-Settings für niedrigere Frequenzen einprogrammiert, hier nutzt Corsair jeweils 1,5 V. In den von uns getesteten Mainboards gab es - natürlich in Vollbestückung - bei keinem Board Probleme. Letztendlich ist die CPU aber auch aufgrund der Integration des Speichercontrollers der ausschlaggebende Punkt, ob ein Kit stabil läuft oder nicht.

Etwas besser hätte man den Eintrag für die maximale Frequenz setzen können, denn hier gibt Corsair nur 1333 MHz an. Der Eintrag wird jedoch von den Mainboards für die Geschwindigkeitseinstellung nicht herangezogen, sondern dient nur der Identifizierung. Die Hersteller- und Modulkennung wurde korrekt angegeben, aber die Seriennummer fehlt einmal mehr. In allen Tests konnte also nur Kingston eine modulspezifische Seriennummer aufweisen.

Auf der nächsten Seite werfen wir einen Blick auf die Performance der Module.