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Test: 12-GB-Kits - Supertalent Chrome-Series DDR3-1600 C9 (Update)

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Seite 2: SPD-EEPROM und Besonderheiten

Auch hier sind Besonderheiten nicht zu finden: Das Kit besteht aus drei Modulen, jedes mit 4 GB, ein Heatspreader ist vorhanden und außer dem schwarzen PCB sind keine Auffälligkeiten in physikalischer Form vorhanden. Lüfter zum aufklippen oder Ähnliches bietet Supertalent auch nicht - aber wie immer möchten wir anmerken, dass selbst Heatspreader nicht unbedingt notwendig wären, also ist eine aktive Belüftung der Speichermodule erst recht nicht sehr sinnvoll, sondern kann als nette Show oder Gimmick abgestempelt werden.

Supertalents SPD haben wir uns natürlich wieder genauer angesehen: 

supertalent-spd

Wie zu erwarten, hinterlegt Supertalent die spezifizierte Geschwindigkeit in einem XMP-Profil. Sauber einprogrammiert wurden die Timings und die Frequenz bei 1,65 V Spannung, wobei man sich auf 2t Command Rate beschränkt, um die Systemstabilität zu erhöhen. Allerdings liefen die Module bei uns ohne Probleme mit 1t Command Rate, sodass man diese Einstellung manuell justieren sollte. Bei einigen Mainboards ist dann das XMP-Profil aber nicht mehr zugänglich, somit ist die XMP-Funktion ad absurdum geführt. Aus Stabilitätssicht ist der Schritt aber zu verstehen.

Damit das Modulkit in jedem System ohne Probleme startet, sind auch entsprechende Fallback-Frequenzen mit der üblichen JEDEC-Vorgabe vorhanden. Hier unterscheidet sich das Kit nicht von anderen getesteten Modulen. In der Tat gab es keine Probleme in diversen Boards, sodass man davon ausgehen kann, dass die Kits keine Probleme bereiten, wenn im BIOS automatische Settings gewählt sind.

Auch die Hersteller- und Typ-Angaben sind ordnungsgemäß hinterlegt, es fehlt allerdings wieder einmal eine Seriennummer, wobei davon auszugehen ist, dass unser Kit eines der ersten aus der Produktion ist - schließlich sind die Module am Markt auch noch nicht verfügbar.

Auf der nächsten Seite werfen wir einen Blick auf die Performance der Module.