> > > > GTX-Power: Corsair DDR3 Speicher mit 2250 MHz

GTX-Power: Corsair DDR3 Speicher mit 2250 MHz - Testsystem

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 3: Testsystem

Corsairs GTX-Module testen wir auf zwei Plattformen: Zum einen in der für das Triple-Channel-Kit gedachten X58-Konfiguration, zum anderen aber auch in einem P55-Mainboard, damit der höchstmögliche Speichertakt getestet werden kann. Corsair spezifiziert dabei die Module nicht ausschließlich für den X58-Betrieb, sondern gibt auf der Webseite auch die Spezifikationen für Intels P55-Platform und AMDs 790FX. Hierbei wird auch ersichtlich, dass der Betrieb von den Modulen mit 2250 MHz äußerst schwierig ist:

corsairrichtlinie

Intels Speichercontroller ist somit nicht in der Lage, mit mehr als zwei Modulen 2250 MHz tatsächlich zu erreichen. Die Kombination, das Triple-Channel-Kit im X58-Chipsatz zu betreiben, ist also äußerst schwierig, auch wenn es von der Taktfrequenz der Module her funktionieren sollte. Bei mehr als drei Modulen gibt Corsair 2133 MHz an. Dass dies vom Speichercontroller abhängig ist, sieht man an der AMD-Charakteristik: Hier sind 1800 MHz möglich, aber mit maximal zwei Modulen. Dafür erreichen die Module hier CL6, also sehr schnelle Timings.

Die X58-Testplattform:

  • Intel Xeon W3565 @ 5585 MHz
  • EVGA X58 SLI Classified Mainboard
  • Corsair HX1000 Netzteil
  • Corsair Dominator CMGTX2 6GB

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht


Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Aus gegebenem Anlass haben wir die Speichermodule - wie auch angedacht - unter Extrembedingungen mit Flüssigstickstoff getestet. Hierzu mussten natürlich zunächst entsprechende Vorkehrungen, wie z.B. das Isolieren des Mainboards, getroffen werden. Notwendig wird dies durch die auf bis zu -170 °C herunter gekühlte CPU - schließlich soll unsere teure Hardware vor Kondensation geschützt werden. Ein Kurzschluss durch einen noch so winzigen Wassertropfen könnte fatale Folgen nach sich ziehen.


Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Mit einem Intel Xeon W3565 war es uns schließlich möglich den erforderlichen Uncore-Takt der CPU zu erreichen, um die angegebenen Taktfrequenzen des Speichers auch testen zu können.

Das P55-Testsystem:

Als zweites Testsystem setzten wir auf unseren Gaming-PC, den wir in der Ausgabe 02/2010 vorgestellt haben:

  • Intel Core i7-860-Prozessor
  • ASUS Sabertooth i55 P55-Mainboard
  • Corsair HX750 Netzteil
  • Corsair Dominator CMGTX2 4GB

Das P55-System verwenden wir, da der Speichercontroller der Sockel-1156-Prozessoren unabhängig vom Uncore-Takt zu betreiben ist und hier somit eine deutlich höhere Taktfrequenz auch mit normalen Kühlmethoden möglich ist.