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Lenovo ThinkPad Helix 2 im Test

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Seite 4: Das Ultrabook Pro-Tastaturdock

Die beiden zum ThinkPad Helix 2 angebotenen Tastaturen unterscheiden sich voneinander deutlich. Das Ultrabook-Tastaturdock ist die Lösung für etwas anspruchslosere Nutzer. Wobei anspruchsloser hier relativ zu verstehen ist - eine hervorragende Tastatur erhält man auch damit schon. Allerdings kennt das Ultrabook-Dock nur einen einzigen Anstellwinkel und hat eine deutlich reduzierte Ausstattung.

Das Ultrabook Pro-Tastaturdock

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Die Ultrabook Pro-Tastatur ist ein ganz anderes Kaliber - und das nicht nur preislich. Sie wird im Handel für 280 statt 90 Euro angeboten und lässt sich nicht nur einfach ans ThinkPad Helix 2 andocken, sondern verschmilzt regelrecht mit ihm zu einer Einheit. Nur mit diesem Tastaturdock lässt sich das ThinkPad-Tablet wirklich beinahe in ein ThinkPad-Ultrabook verwandeln.

Die Tasten betätigen sich knackig-präzise und haben einen schreibfreundlichen Hub. Weil die Tasten - einige Sondertasten ausgenommen - auf Standardgröße kommen, muss man sich praktisch kaum umgewöhnen. Als zusätzliche Eingabegeräte gibt es sowohl einen Trackpoint als auch ein Touchpad. Mit 9,0 x 5,5 cm Fläche ist das Touch-Feld ebenfalls großzügig bemessen und in Kombination mit den separaten Tasten praktisch so zu bedienen, wie man es von einem ausgewachsenen Notebook erwarten würde. Wer lieber Click-Tasten im Touchfeld nutzt, bekommt selbst die geboten. Lenovo hat tatsächlich ein 2+3-Tasten-Design umgesetzt.   

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Um Tablet und Dock zu verbinden, wird das ThinkPad Helix 2 einfach vorsichtig auf die Ultrabook Pro-Tastatur aufgesetzt und dann durch zwei Halterungen gesichert. Die Arretierung kann anschließend mit einem seitlichen Drücken genauso unkompliziert wieder gelöst werden. 

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Rückseitig gibt es einige Anschlüsse - einen zweiten Stromanschluss, einen zweiten USB 3.0-Port und einen Mini-DisplayPort. Dadurch wird die Anschlussbestückung des Tablets sinnvoll ergänzt. Gerade (Hobby-)Fotografen könnten aber einen ausgewachsenen SD-Kartenleser vermissen.

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Abgestellt wird das Ultrabook Pro-Dock auf vier kreisrunden Gummiflächen. Unterhalb des Bodens verbirgt sich ein Zusatzakku, der dem 35-Wh-Akku des Tablets zusätzlich 26 Wh zur Seite stellt. Laut Lenovo ermöglicht die Akku-Kombi eine Laufzeit von über 12 Stunden. In die Unterseite des Tastaturdocks wurden auch noch Stereo-Lautsprecher integriert. Wer das Tablet während einer laufenden Audio-Wiedergabe mit dem Dock verbindet, wird erst einmal davon überrascht, dass er plötzlich nicht mehr von den Tablet-, sondern von den Dock-Lautsprechern beschallt wird.