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Acer Aspire Switch 11 im Test - Windowstablet mit vier Modi

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Seite 5: Das Tastaturdock und die Nutzungsmodi

Das Aspire Switch 11 ist zwar auf den ersten Blick ein Tablet, kann aber mit dem Tastaturdock in ein Multifunktionsgerät verwandelt werden. Acer selbst gibt insgesamt vier Nutzungsmodi an.

Das Tastaturdock

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Wie schon beim Aspire Switch 10 setzt Acer auch für das 11,6-Zoll-Modell auf eine sehr überzeugende Dockinglösung. Dabei wird völlig auf eine mechanische Arretierung verzichtet, sondern auf starke Magnete zurückgegriffen. Das Tablet wird von der Tastatur förmlich angesaugt und mit sattem Klang angedockt. Es lässt sich genauso unkompliziert durch einfaches Ziehen wieder von der Tastatur lösen. 

Die Tastatur selbst wurde im Island Style gestaltet, die einzelnen Tasten sind also klar voneinander abgegrenzt. Die Buchstaben- und Zahlentasten kommen auf Standardgröße, einige Sondertasten wie die F-Tasten, die Entertaste und die Cursortasten wurden aber etwas zusammengeschrumpft. Die Tasten klackern beim Tippen hörbar. Sie bieten auf der einen Seite zwar einen ausreichenden Tastenhub, bedienen sich aber etwas schwammig. Auf eine Hintergrundbeleuchtung hat Acer verzichtet. Auch das Touchpad gibt nicht nur Grund zur Freude. Es fällt zwar schon fast luxuriös groß aus, das Clickpad gibt bei Druck aber merklich nach und klackert dabei hell.   

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Acer verzichtet darauf, dem Tastaturdock einen Zusatzakku zu spendieren. Immerhin wird noch ein USB 2.0-Anschluss bereitgestellt, der sich beispielsweise zur Anbindung einer Maus anbietet. Nicht zu vergessen ist außerdem die Festplatte, die bei unserem Testmodell im Tastaturdock sitzt. Sie hat aber nicht nur Vorteile. Zwar sind 500 GB mehr Speicherkapazität nicht zu verachten und gerade für Nutzer attraktiv, die das Aspire Switch 11 vielleicht sogar als einzigen Rechner nutzen möchten. Bei einem ansonsten lautlosen System macht sich aber auch eine leise Notebookfestplatte hörbar bemerkbar. Außerdem kann man bezweifeln, ob der HDD ein häufiges An- und Abkoppeln der Tastatur an das Tablet auf Dauer gut bekommt. Und wer wie von Windows gewünscht erst jedes mal die Funktion "Hardware sicher entfernen" nutzt, kann das eigentlich so unkomplizierte Abkoppeln auch nicht mehr ganz so genießen. 

Notebook-Modus

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Das Verbinden und Trennen von Tablet und Tastatur funktioniert wie erwähnt hervorragend. Kein Wunder, dass selbst ASUS als Vorreiter der wandelbaren Notebooks bei neuen Produkten auf eine magnetische Dockinglösung setzt. In Kombination lassen sich Tablet und Tastatur als kompaktes Notebook nutzen. 

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Allerdings übertrifft das 11,6-Zoll-Gerät so manches Ultrabook sowohl in Bezug auf Gewicht (in Kombination 1,6 kg) als auch in Bezug auf die Dicke (25 mm). Von einem ultramobilen Begleiter kann also keine Rede sein. 

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Ein typisches Problem von Tablet-Tastatur-Kombis trifft auch das Aspire Switch 11. Weil die Hardware im Tablet sitzt und der Tastaturteil nicht unnötig schwer ausfallen soll, ist die Kombination arg kopflastig. Ab einem gewissen Öffnungswinkel kippt das Gerät dann einfach nach hinten. Dell geht dieses Problem beim Venue 11 Pro mit einem sehr begrenzten Öffnungswinkel an und schränkt so die Ergonomie ein. Acer lässt dem Nutzer mehr Freiheit bei der Wahl des Öffnungswinkels, nötigt ihn damit aber, an die Kippgefahr zu denken.

Display/Stand-Modus

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Weil man das Tablet auch einfach gedreht mit der Tastatur verbinden kann, lässt sie sich auch einfach als Tabletstandfuß nutzen.  

Zelt-Modus

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Im Display-Modus benötigt das Tablet relativ viel Standfläche. Platzsparender ist es da, wenn man das Aspire Switch 11 einfach als Zelt aufstellt. In der Praxis wird man das Multifunktionsgerät vor allem im Tablet-  oder im Notebookmodus nutzen. Wir haben während des Testzeitraums aber auch den Tent-Modus zu schätzen gelernt - beispielsweise beim Abwasch, weil sich das Tablet so doch noch als Videoplayer auf der vollgestellten Küchenzeile aufstellen ließ.